Sauerländer wird neuer Kanzler der Hochschule

rd | 26. Oktober 2017, 21:47 | 7 Kommentare
Michael Strotkemper ist der neue Kanzler der Hochschule Rhein-Waal (Foto: HSRW)

Michael Strotkemper ist der neue Kanzler der Hochschule Rhein-Waal (Foto: HSRW)

So viele gab es, die den Posten bekommen wollten, doch nun kommt ein Mann nach Kleve, den keiner auf seiner Rechnung hatte: Michael Strotkemper wird neuer Kanzler an der Hochschule Rhein-Waal und leitet damit zukünftig die Hochschulverwaltung. Der 34-jährige Diplom-Kaufmann tritt das seit dem 1. August 2016 vakante Amt des Kanzlers an.

Am Donnerstag wurde Strotkemper, Diplom-Kaufmann, einstimmig von der Hochschulwahlversammlung der Hochschule Rhein-Waal zum neuen Kanzler gewählt und komplettiert somit das Präsidium der Hochschule. Seine Amtszeit dauert zunächst acht Jahre. Beim letzten Mal, als die Wahl eines anderen Kandidaten anstand, hatten einige Professoren noch das Prozedere mit nur einem Kandidaten kritisiert und damit die Wahl verhindert. Daraufhin trat der brüskierte Prof. Gerardus Meijer als Hochschulratsvorsitzender zurück. Nun war es nicht anders (nachdem ein zweiter Kandidat abgesprungen war), aber die Kritiker hielten sich zurück.

Die Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal, Dr. Heide Naderer, sieht der Zusammenarbeit mit dem neuen Präsidiumsmitglied mit Freude entgegen: „Mit Michael Strotkemper haben wir einen kompetenten Kanzler gefunden. Herr Strotkemper bringt wesentliche Erfahrungen aus dem Hochschulbereich mit, von denen die Hochschule Rhein-Waal in den nächsten Jahren sicherlich profitieren wird.“

Seit 2012 war Strotkemper in verschiedenen Positionen an der Universität Duisburg-Essen tätig, zuletzt als Vertretung des Kanzlers. Zusammen mit der Hochschulpräsidentin, Dr. Heide Naderer, Professor Dr. Jens Gebauer als Vizepräsident für Forschung und Entwicklung, Professorin Dr. Marion Halfmann als Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Weiterbildung und Professor Dr. Georg Hauck als Vizepräsident für Personal- und Organisationsentwicklung, Diversity bildet Strotkemper nun das Präsidium der Hochschule Rhein-Waal.

In Attendorn geboren, studierte der Sauerländer Betriebswirtschaftslehre an der Universität Siegen. Seine berufliche Laufbahn begann er im Jahr 2008 als Consultant bei der PricewaterhouseCoopers AG WPG in Siegen. Als Referent für das kaufmännische Rechnungswesen wechselte Strotkemper im Jahr 2012 zur Universität Duisburg-Essen, wo er verschiedene Funktionen in der Verwaltung wahrnahm – jüngst als Vertretung und Abwesenheitsvertretung des Kanzlers in unterschiedlichen Angelegenheiten.



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7 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 7. Shorty

    mal wieder einen neuen Beitrag, Ralf und @ 5 ja, dass “gemmmuhhhe” zwingt einen, nicht zu lesen, da zu anstrengend:-) määäh

     
  2. 6. Leser

    @5 Ich würde mir Ihre Beiträge ja gerne durchlesen, aber dieses “Gemuhe” macht es leider unmöglich… schade.

     
  3. 5. Niederrheinstier

    Mmuuuuhh, nix los hier, mmuuuhh. Da interessiert es vielleicht den ein oder anderen, was der Emmuuuhhlator heute so aus meinem Gemuhe emmuuuhliert, mmuuuh:
    So, so Herr Strotkemper wird Kanzler der Hochschule, mmmuuuh (bisher letzter Blogeintrag von RD). Herr Strotkemper ist doch dann demnächst der oberste Rechenfreak für die Euros und 5 Cent-Stücke, die in der Kasse der Hochschule klingeln, mmuuuhh?!

    Herr Strotkemper, dann passen Sie nun mal gut auf, was Ihnen der Niederrheinstier weiter unten vorrechnet, mmuuuuh – als verkannte Fachkraft für einfache (mitunter aber auch etwas kompliziertere) Berechnungen, die es geschaft hat, sogar den Milchmädchen verbesserte Rechenfähigkeiten zu vermitteln, mmmuuuh! Glauben Sie nicht, weil bei den Milchmädchen 1 + 1 noch immer 3 ergibt, mmuuuuhh? Also 1 (Niederrheinstier) + 1 (süße Kuh) = 3, nämlich 1 (Niederrheinstier) + 1 (Kuh mit leicht plussizigen Hüften) + 1 (süüüüßes Kalb), mmuuuh – siehe weiter unten im Kleveblog – hat RD letztens als Foto eingestelllt, mmuuuuh, mmuuhhh, mmuhhhhh! Aber nun zu dem, was ich Ihnen vorrechnen möchte, Herr Strotkemper:

    Also, wenn Sie auf der Homepage der Hochschule links den Button „Semestergebühren“ anklicken, dann sehen Sie, dass jeder Student pro Semester EUR 138,48 an die Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (also die NIAG) und EUR 50,90 für das Semesterticket NRW (guter Deal!) abführen muss, mmuuuhhh. Macht bei gut den 5000 (von den laut RD ebenfalls weiter unten im Kleveblog nunmehr 7500) Studis der Hochschule, die in Kleve studieren, knapp EUR 1 Mio pro Semester oder knapp EUR 2 Mio pro Jahr aus, mmuuuhh, die die NIAG, der VRR und die DB und sonst wer noch erhalten, mmuuuhh. Und was erhalten die Studenten dafür, mmuuuh? Fast nix, mmuuuhh! Die hätten nun schön für zwei Feiertage naar het mooie Nederland kunnen rijzen, om daar te winkelen, een drankje en een hapje te genieten of alleen maar pleizier te hebben, mmuuuuhh. Sorry, der Emmuuuhlator ist wohl beim Niederländsichen in einer Endlosschleife hängengeblieben, mmuuuhh! Moment, reboot, mmuuuh! Geschafft, nun wieder weiter auf Deutsch, mmuuuhh. Also, für EUR 2 Mio im Jahr muss für die Studis mehr drin sein, als ein paar olle NIAG-Dieselbusse, mmuuuhh! Wenn die Studis schon aus aller Welt nach Kleve kommen, dann muß die Hochschule, der Kreis, die Stadt, die Bahn und der VRR denen auch die Wege so einfach und angenehm wie möglich machen, mmuuhh. Vor allem, weil die meisten von denen weder ein Auto noch einen Führerschein haben (bzw. dieser bei Nicht-EU-Studis oft nicht anerkannt wird) , mmuuuh. Und wenn den Studenten in Kleve nicht gerade permanent das Gefühl von Internationalität gegeben werden kann, dann musss doch zumindest der Standortvorteil der besonders kurzen Wege in die Niederlande nutzbar gemacht werden, mmmuuuh! Zum Beispiel könnten Sie, Herr Strotkemper, für die EUR 2 Mio im Jahr bessere Zugverbindungen im Allgemeinen und die Wiederanbindung an das niederländische Bahnnetz im Besonderen fordern, mmuuuh! Wer weiß, vielleicht schreibe ich mich dann auch bei der Hochschule ein, zum Beispiel in den Fächern „Nachhaltige Landwirtschaft“ und „Nachhaltige Kuhhaltung“ ein – allein, um auch einmal mit dem verlängerten NIEderRheinStierEXPRESS (kurz NIERSEXPRESS) nach Holland fahren und als ganz schwarz angemalter Niederrheinstier-Piet (halbschwarz bin ich ja schon) dem dortigen Sinterklas meine Aufwartung machen zu können, mmuuuhh! Oder um meine Freund im Süden wie den Schwarzwaldelch mal zu besuchen oder um mit dem Uri-Stier Ski zu fahren, mmuuuh! Also, Herr Strotkemper, welche Gegenleistung erhalten jetzt die Studenten der Hochschule in Kleve für ihre EUR 2 Mio im Jahr, mmuuuh? Lohnt es sich, mich zukünftig für ein werthaltigeres Semesterticket einzuschreiben, mmuuuh?

     
  4. 4. Joseph Johann

    Sauerländern und Westfalen geht der Ruf voraus, zuverlässig, durchsetzungsstark und tüchtig zu sein. Somit wurde wohl eine gute Wahl getroffen. Der geschilderte Lebenslauf liest sich doch gut.

     
  5. 3. Chewgum

    Das mit dem kurzen Lebenslauf ist der neue Trend, siehe Macron, Trudeau, Kurz … Lindner – dieser Trend hat jetzt auch den Niederrhein erreicht 😉

     
  6. 2. ???

    Jeder Mensch hat eine Chance verdient, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

     
  7. 1. Mofa

    Talentschuppen Rhein Waal. Ein persönlicher Referent eines Kanzlers der Uni Duisburg wird zum Kanzler in Kleve befördert. In Duisburg reiben sich alle die Augen. Die Dezernenten in Kleve wundern sich über den kurzen Lebenslauf des neuen Chefs.