Prinz-Moritz-Weg: Sollte er nicht längst fertig sein? Und sind umgestürzte Bäume egal?

rd | 06. Oktober 2017, 17:07 | 9 Kommentare
Enger Hals, von der Fa. Siebers neu definiert

Enger Hals, von der Fa. Siebers neu definiert

Wanderer, kommst du nach Kleve!

OK, die Redaktion gesteht, sie hat großzügig aufgestellte Verbotsschilder, so ein Fußgänger mit einem roten Kreis drum, einfach ignoriert und ist losgestapft, aber man kennt das ja von Autobahnen, wo auch immer vergessen wird, die Tempolimitschilder zu demontieren, selbst wenn der Rollsplitt schon drei Monate vorher verteilt worden ist.

Also nichts wie rauf auf eine der schönsten Wanderstrecken unserer Stadt, auf den Prinz-Moritz-Weg am Kermisdahl entlang. Zwei Trillionen pittoreske Fotos wurden bisher vom engen Hals in Richtung Schwanenburg geschossen, doch diese Serie endete Anfang Mai.

Bekanntlich hatte sich nördlich der Regenwasserkaskade ein Erdrutsch ereignet, Hunderte Kubikmeter Sand hatten sich in den Flussarm ergossen und diesen fast zugeschüttet. Mitte Juni besuchte kleveblog die Baustelle und erfuhr, dass die Bauarbeiten in zwei Wochen abgeschlossen sein sollten. Das wäre, grob gerechnet, Ende Juni gewesen.

In der Zwischenzeit: Juli, August, September, sechs Tage Oktober.

Da sollte man doch wieder locker bis zu Uedemer Straße gelangen können. Denkt der Idealist. Die trübe Wirklichkeit sieht anders aus: Die Kaskade ist immer noch eine Baustelle, von einer baldigen Fertigstellung keine Spur! Man gelangt aber auf die andere Seite, dies sei allerdings Menschen mit Sehnenverletzungen und ähnlichen Schädigungen nicht unbedingt empfohlen – zumal einige hundert Meter weiter das nächste Hindernis auf den Spaziergänger wartet, ein umgestürzten Baum, der vermutlich nur deshalb nicht beiseite geräumt wird, weil die Bauarbeiten an der Kaskade ohnehin noch nicht abgeschlossen sind. Allerdings müssen die Bauarbeiten ja auch nicht abgeschlossen werden, weil die Strecke wegen des umgestürzten Baums nicht genutzt werden kann. Dieser muss allerdings nicht entfernt werden, weil die Bauarbeiten an der Kaskade ja noch andauern.

Horizontales Gewerk

Horizontales Gewerk

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9 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 9. Klaus

    Manche Dinge dauern halt einfach:

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/baum-faellt-auf-kurhaus-brautpaar-im-glueck-aid-1.5923898

    Oder ist der Balkon jetzt endlich repariert?

     
  2. 8. Beobachter

    … oder besser: nicht passiert!

     
  3. 7. Beobachter

    Es ist einfach nur zum Ko… in Kleve. DAS ist wieder einmal sehr bezeichnend, was hier passiert …

     
  4. 6. Joseph Johann

    Hoffen wir mal, dass die Baumaßnahme bis zum Winter beendet ist. Oder geht es auch da nach dem Klever Muster: Kommt Zeit, kommt Rät.“

     
  5. 5. otto

    @4.schlips,

    das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Wir können uns hoffentlich auf den Verstand einigen🈯️

     
  6. 4. schlips

    @otto- was ist unerersetzlich? Ist das was ganz schlimmes?

     
  7. 3. otto

    @2. R.Hoymann,

    hoch interessant ihr Wissen. Ich empfehle in der persönlichen Ansprache zur Urteilsfindung die Litaratur
    von Marshall B. Rosenberg, gewaltfreie Kommunikation! Bei Nichtverstehen können sie mit meiner
    Unterstützung rechnen🗝

     
  8. 2. Rainer Hoymann

    @Otto
    Und Sie erkennen noch nicht einmal den wirtschaftlichen Nutzen, der mit der Pflege und Restaurierung der Parkanlagen – Alter & Neuer Tiergarten – verbunden wäre (“Alleinstellungsmerkmal”).

     
  9. 1. otto

    Bei uns in Kleve fehlt in vielen Dingen, die erforderlich sind um das zu bewahren was unerersetzlich ist, die
    erforderliche Einsicht.