Hymerborn – neuer Stadtteil entdeckt

rd | 02. November 2007, 03:05 | 1 Kommentar

Mobiler Stadtteil

Die Idee, den Besitzern von Wohnmobilen in Innenstadtnähe einen Stellplatz anzubieten, dürfte zweifelsohne einer der größeren Erfolge in der Geschichte der Versuche sein, der Innenstadt mehr Leben einzuhauchen. Wie die Momentaufnahme vom Donnerstag, 1. November, zeigt, kann man ohne weiteres schon von einem kleinen Stadtteil sprechen, der dort gewachsen ist.

Wohltuend vom drückenden Grau des niederrheinischen Herbsthimmels hebt sich ab ein putziges, sanftweißes Fleckchen voller zufriedener Menschen älterer Jahrgänge, die die Satellitenschüsseln ihrer rollenden Einfamilienhäuser einträchtig auf 28,2 Grad Ost ausgerichtet haben und die an Transferleistungen eigentlich nur noch ein planierteres Gelände und eine Steckdose benötigen, aber keine Geranienpyramiden oder gar städtische Sitzgelegenheiten. Nur ein Name fehlt dem neuen Stadtteil noch. Es böten sich an: Neu-Kellen, oder, wegen der mit Materborn vergleichbaren Anordnung und Putzigkeit der Eigenheime: Hymerborn.



Sitzstreik (2)

rd | 02. November 2007, 02:31 | keine Kommentare

Warum?

Bank

2,3 Kilometer südöstlich von Keeken und 2,9 Kilometer nordwestlich von Rindern lädt dieses dunkelbraune Freiplatzmöbel mit Blick auf die Klever Straße zum gemütlichen Verweilen ein.



Spreen am Sonntag

rd | 29. Oktober 2007, 01:21 | keine Kommentare

Kein Foto! Kein einziges Foto!! Also in die Buchstaben, mit denen sich die Anzeigenzwischenräume auch ganz bequem füllen lassen! Da zum Glück: Ganz viel Landrat…

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Badetag

rd | 28. Oktober 2007, 13:49 | keine Kommentare

Mau-Mau

Hier ersteht ganrantiert nichts mehr aus Ruinen auf: Eine verbeulte Badewanne vor von Bauschuttbergen, so sieht es aus, das traurige Ende von Mau-Mau, jenem Klever Stadtteil, der eine neue Form von integriertem Freizeitpark realisierte, die völlig ohne niederländische Großinvestoren und sonstige Attraktionen auskam. Fragt man die Passanten, die dem schweren Gerät beim Zermalmen der Häuser fasziniert zusehen, hört man: „Die Häuser mussten aber auch weg, die waren doch total heruntergekommen.“ Bodenplatten sind übrigens nicht geplant.