Die besondere Erscheinung: Der 13. KLEVER ist da!

rd | 15. Oktober 2018, 14:36 | 6 Kommentare
Wieder mal ein „pralles Blatt“, so viel Eigenlob sei gestattet: der neue KLEVER

Große Porträts, opulente Optik – auch in seiner 13. Ausgabe zeigt Der KLEVER einmal mehr, warum das Magazin in der niederrheinischen Presselandschaft einmalig ist: Es bietet das, was ein Touchscreen nicht leisten kann.

Die Zeitschrift, die ab sofort im Zeitschriftenhandel und in den Buchhandlungen der Stadt erhältlich ist, stellt drei besondere Menschen in den Vordergrund:

• den gelernten Bäcker und Erzieher Nils Roth, den Klever Marktbesucher von seiner Kaffeebude kennen, der auf ein spannendes Leben zurückblickt und der noch viele Ideen für die Stadt hat,

Elisabeth Seifert-van de Loo, deren Haus an der Niers in den sechziger-und siebziger Jahren ein Treffpunkt der Kulturszene war,

• und den Schriftsteller Christoph Klimke, in dessen Werk seine Kindheit und Jugend in Kleve eine tragende Rolle spielt.

Weitere Menschen, die in dem Magazin zu Wort kommen, sind der Briefträger Helge Jansen („Klever, die jeder kennt, die keiner kennt“), die zurückgetretene Hochschulpräsidentin Dr. Heide Naderer und der Weltreisende Theo M. Schlaghecken.

Optisch besonders gewürdigt werden darüber hinaus der vergangene, nicht enden wollende Sommer, das neue Schwimmbad im Sternbusch, Fundstücke aus dem Spoykanal und – als kleine Zeitreise – eine Klever Metzgerei aus den sechziger Jahren.

Der KLEVER dankt allen Autoren, Fotografen und Ideengebern, die zum Gelingen der Ausgabe beigetragen haben. Die nächste Ausgabe wird bereits Mitte Dezember erscheinen. 



kleveblog: 1. Dürrerätsel, sehr schwierig

rd | 15. Oktober 2018, 13:39 | 28 Kommentare
Die MS Vitesse, 2002 auf der Werft Centromost Stocznia, Plock, erbaut, passiert Stromkilometer 852. Aber wieviel Strom ist genau drin?

Der Pegel des Rheins fällt wie eine kaputte Sojus-Rakete, zuletzt stand der Zeiger nur noch auf 26 Zentimeter – ein historisches Allzeittief, zwei Zentimeter unter dem bisherigen Tiefststand, und satte 959 Zentimeter unter dem bisherigen Allzeithoch (986 cm, 3.1.1926, die Älteren werden sich noch erinnern). Das Bild entstand bei einem Pegelstand von 28 Zentimetern.

Die Frage aber an die für solche Verrenkungen immer zu habende Lesergemeinde ist: Wieviel Wasser (Volumen) ist auf dem Bild mindestens zu zu sehen? (Bevor Korinthenkacker kommen: Absolute Transparenz unterstellt, das Schiff darf als komplett abgebildet gelten.) Lösungsversuche bitte als Kommentar einsenden!

Derjenige, der dem errechenbaren Mindestwert am nächsten kommt, erhält ein Exemplar des soeben erschienenen neuen KLEVERs, bei mehreren gleichen Lösungen derjenige, der sie als erster einsandte.



Schlaglichter der Klever Stadtgeschichte: „Bleibendes Ergebnis des Stadtjubiläums“

rd | 15. Oktober 2018, 13:12 | keine Kommentare
Im Autofokus der Lokalpresse: diverse Buchautoren

Im vergangenen Jahr feierte die Stadt Kleve ihr 775-jähriges Bestehen, und dazu veröffentlichte die NRZ in 52 Folgen eine Serie, die von konkreten Ereignissen ausgehend wesentliche Abschnitte der Stadtgeschichte erzählte. Nun, knapp ein Jahr später und doch „schneller als erwartet“, so Stadtarchivar Bert Thissen, ist die Serie als kompaktes Buch erschienen. „Ein bleibendes Ergebnis des Stadtjubiläums 2017“, mit diesen Worten stellte Thissen das 228 Seiten starke Buch am Montag Mittag im Stadtarchiv vor. 

Die 52 darin versammelten Geschichten spannen einen Bogen vom Jahr 1092 („Vor der Stadtgründung“) bis zu den Jahren 2017 („Früher Butter, und Bildung“) und 2018 („Was blieb, was änderte sich?“), wobei der Schwerpunkt der Beiträge auf dem 19. und  20. Jahrhundert liegt. Die Autoren der einzelnen Texte sind Andreas Daams, Andreas Gebbink, Bert Thissen, Helga Ullrich-Scheyda, Ralf Daute, Ursula Geisselbrecht-Capecki, Wilhelm Diedenhofen und Wiltrud Schnütgen. Das Buch ist großzügig und liebevoll bebildert, besonders stolz ist Archivar Thissen auf eine Abbildung des Großen Markts aus dem Jahre 1650, die den Platz als funktionierendes Ensemble mit Sitzbänken und spielenden Kindern zeigt und noch nicht als den geistlosen Parkplatz, zu dem das Gelände heute verkommen ist. Zur Orientierung: Ca. im dritten Gebäude auf der linken Seite befand sich damals noch nicht und befindet sich heute nicht mehr die Gaststätte Inge’s Bodega.

Thematisch präsentiert sich das Buch weit gestreut, nicht nur Politik spielt eine Rolle, sondern auch Kultur, Wirtschaft und auch das Vereinsleben in der Stadt. Stellvertretend für alle Autoren dankte NRZ-Redaktionsleiter Andreas Gebbink, der die Serie gemeinsam mit Bert Thissen konzipiert hatte, dem Leiter des Stadtarchivs für die Unterstützung der Autoren.

Herausgeber des Werks mit dem Titel „Kleve. Schlaglichter der Stadtgeschichte“ ist der Klevische Verein für Kultur und Geschichte/Freunde der Schwanenburg, unterstützt wurde das Vorhaben durch die Stiftung Presse-Haus NRZ, durch die Stadt Kleve und durch die NRZ. Das Buch ist im Klartext-Verlag erschienen und zum Preis von 19,95 € im Buchhandel erhältlich.

So malerisch präsentierte sich der Große Markt ca. 1650 dem Betrachter

Erstes Muh macht Mühe

rd | 11. Oktober 2018, 16:20 | 9 Kommentare

Zum Abschluss unseres kleinen land- und wasserwirtschaftlichen Exkurses noch das zaghafte erste Muhen einer Kuh bei Keeken: