Da wirft man mal einmal daneben…

rd | 23. April 2018, 11:46 | 6 Kommentare
… und steht gleich in der Zeitung

… und steht gleich in der Zeitung



Summer Jam (Althreinversion)

rd | 21. April 2018, 16:00 | 9 Kommentare
Irgendwann werden diese jungen Menschen vermutlich auch sagen: „Auf dem Dorf ist nichts los“ und in eine große Stadt, mindestens aber nach Kleve ziehen. Dann werden sie dereinst aus Langeweile durch alte kleveblog-Artikel surfen, sich selbst in jung am Ufer des Altrheins entdecken und sagen: „Mein Gott, was waren wir unschuldig! Und es war so schön.“

Irgendwann werden diese jungen Menschen vermutlich auch sagen: „Auf dem Dorf ist nichts los“ und in eine große Stadt, mindestens aber nach Kleve ziehen. Dann werden sie dereinst aus Langeweile durch alte kleveblog-Artikel surfen, sich selbst in jung am Ufer des Altrheins entdecken und sagen: „Mein Gott, was waren wir unschuldig! Und es war so schön.“



Freundliche Anempfehlung: 1 Mann, 1 Hut, 1 Knopf

rd | 20. April 2018, 11:36 | keine Kommentare
Zwei Übersetzer in lässiger Pose: Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel

Zwei Übersetzer in lässiger Pose: Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel

Wie meine langjährigen Leser wissen, wird Sprache hier gerne auch schon mal geknetet, gemantscht, gequirlt und mit anderen grausamen Verfahren so zurechtgebogen, dass gelegentlich vereinzelten Lesern ein ephemeres Schmunzeln übers Gesicht huscht. Da sie mir treu bleiben, nehme ich an, der spielerische Umgang mit den Wörtern stößt auf Gegenliebe, sodass ich fast sicher bin, dass ihnen auch eine Veranstaltung am Donnerstag, 26. April, um 19.30 Uhr im Museum Kurhaus Kleve zusagen wird:

Ein Mann, ein Hut, ein Knopf.
Fremdsprachenkünstler machen STILÜBUNGEN
Lesung aus „Stilübungen“ von Raymond Queneau (Suhrkamp Verlag) mit dem Übersetzerduo Frank Heibert & Hinrich Schmidt-Henkel (Berlin) und Ludger Kazmierczak/WDR (Moderation)

Was passiert? Ein junger Mann mit langem Hals und komischem Hut im überfüllten Bus. Gerempel. Und später derselbe Mann vorm Bahnhof, wo ein Freund ihm sagt, sein Mantelknopf sitze falsch.

Mehr ist es nicht. Eine banale kleine Anekdote aus dem Paris der 40-er Jahre. Aber in 136 Varianten, vom Sonett zum Haiku, vom Verhör zur Matheaufgabe, zögernd, ordinär, schwülstig – oder gar zu Buchstabenclustern zerlegt. Eine atemberaubende Demonstration, was Sprache alles kann. Den Klassiker der französischen Avantgarde (begonnen 1944, bis in die 1970-er Jahre erweitert) haben die beiden mehrfach preisgekrönten Literaturübersetzer virtuos neu übersetzt. 2017 erhielten sie dafür den großen Straelener Übersetzerpreis. Die mit allen Wassern gewaschenen „Zweit-Autoren“ performen eine Auswahl ihrer Stilübungen und erzählen einiges zu den Hintergründen des Buches und ihrem übersetzerischen Ansatz – ein Fest der Sprache und des Spiels!

Kartenvorverkauf ab sofort an den Museumskassen, Buchhandlung Hintzen Kleve und im online-Shop Museum Kurhaus. Der Eintritt beträgt 15 Euro.


Neues Leben

rd | 16. April 2018, 10:05 | 5 Kommentare
Was wird die Welt dir bieten, kleines Kalb?

Was wird die Welt dir bieten, kleines Kalb?

Wo wir gerade dabei sind, uns der Anmut der Fauna zuzuwenden, noch schnell, bevor die harten Nachrichten kommen, der Blick auf ein neues Mitglied unserer Erdengemeinschaft, ein Kalb, wenige Stunden alt, das wiederum in die Welt blickt. Wie es uns wohl wahrnimmt, mit den großen, sanften Augen, die noch nicht viel von dieser Welt gesehen haben, die keinen Arg hegen und keinen Groll?

(Mit Dank an die Milchtankstelle Tyßen für die kleine Führung.)