NordWestBahn: Die offizielle Pannenstatistik

rd | 10. Februar 2015, 14:43 | 19 Kommentare
Ein Zug wird kommen. Aber wann?

Ein Zug wird kommen. Aber wann?

Vor einigen Tagen fiel „mal wieder“, so meint man, ein Zug der NordWestBahn auf der Strecke Kleve-Düsseldorf aus, Fahrgäste waren – zurecht – vergrätzt, woraufhin Landrat Wolfgang Spreen öffentlichkeitswirksam einschritt und die Angelegenheit zur „Chefsache“ deklarierte. Ich weiß nicht, ob er sich darüber hinaus die Mühe gemacht hat, einmal beim Betreiber der Verbindung die offiziellen Zahlen zu Zugausfällen und Verspätungen aus dem vergangenen Jahr zu besorgen. Wie dem auch sei, kleveblog hat es getan. Das Ergebnis überrascht: Zwar ist natürlich rein subjektiv der ausfallende Zug, auf den man gerade wartet, die schlimmste Panne ever. Aber das Gesamtbild hat sich 2014 gegenüber dem Vorjahr sogar verbessert!

Hier die akribische Auswertung der Verkehrsleistung auf der Linie RE 10 „Niers-Express“ (vorgenommen von der NordWestBahn):

Pünktlichkeitswerte

Definition: Ein Zug gilt als verspätet, seine Ankunftszeit am Zielbahnhof mehr als 3 Minuten vom Fahrplan abweicht. Eine Pünktlichkeitsquote von 90% bedeutet, dass 90 von 100 Zügen pünktlich am Zielbahnhof eingetroffen sind.

  • Quote 2013: 89,76 %
  • Quote 2014 (Hochrechnung im Dez): 91,08%

Ergebnis: Verbesserung um 1,32 %

Gründe für Verspätungen im Jahr 2014:

  • Interne Gründe: 7,22%
  • Externe Gründe: 92,78%

(Externe Gründe – z.B. Baum fällt auf Gleis – sind außerhalb des Einflussbereichs der NWB.)

Top 5 der Gründe für Verspätungen:

  1. Kreuzung/Überholung/Abstand: 33,85%
  2. Stellwerkstörung: 13,26
  3. Verzögerte Ein-/Ausfahrt: 12,86%
  4. Streckensperrung: 7,04%
  5. Fahrzeugstörung NWB: 6,68%

Zugausfälle

Definition: Zugausfälle werden in Zugkilometern erfasst: die summierte Kilometeranzahl, die nicht von NWB-Zügen gefahren wurden, obwohl sie im Fahrplan berücksichtigt sind. Fällt eine Verbindung auf der gesamten Länge zwischen Kleve und Düsseldorf aus, fällt dies dementsprechend mehr ins Gewicht als ein Ausfall der Teilstrecke zwischen z.B. Krefeld und Düsseldorf. Hier werden nur nicht geplante Ausfälle erfasst – Ausfälle zum Beispiel wegen vorher geplanter Bauarbeiten werden nicht berücksichtigt.

  • Ausgefallen 2013: 1,51% der gesamten Zugkilometer
  • Ausgefallen 2014: 1,09% der jährlichen Zugkilometer

Ergebnis: Verbesserung um 28 %

Gründe für Zugausfälle 2014:

  • Externe Gründe: 58%
  • Interne Gründe: 42%

Top 5 der Gründe für Zugausfälle:

  1. Streckensperrung durch DB Netz: 31,33%
  2. Wetterbedingte Störungen: 15,53%
  3. Motorstörung: 12,49%
  4. Sonstige Gründe Fahrzeugtechnik: 11,58%

Fahrten mit geringerer Kapazität

Definition: Fahrten mit geringerer Kapazität werden ebenfalls in Zugkilometern festgehalten. Die Angaben sagen aus, wie viele Kilometer die Züge z.B. statt mit 3 Fahrzeugen nur mit 2 Fahrzeugen gefahren sind.

  • Fahrten mit Abweichungen 2013: 3,08%
  • Fahrten mit Abweichungen 2014: 1,31%

Ergebnis: Verbesserung um 58%. 98,69 % aller Züge fahren mit voller Kapazität.

***

Soweit die Informationen der NordWestBahn. Als Freund der Mathematik sei hinzugefügt, dass es wenig hilfreich ist, Prozentzahlen prozentual zu vergleichen. Bei den Wahlen sagt der Schönenborn ja auch immer: Die SPD verliert x Prozentpunkte.

Maik Seete, Pressesprecher der NWB, schreibt zu der Statistik: „Die Betriebsstabilität der Linie RE10 hat sich in den letzten zwei Jahren verbessert. Wesentliche Gründe dafür sind der Einsatz zusätzlicher Züge in der Hauptverkehrszeit sowie die vom VRR finanzierte Bereitstellungen eines zusätzlichen Reservefahrzeuges mit Personal in Kleve zur Hauptverkehrszeit, das im Fall von Störungen unverzüglich auf die Reise gehen kann.

Die Auswirkungen auf die Qualität sind erkennbar (Vergleich 2014 vs. 2013).

  • • Reduzierung des geplanten Sitzplatzangebotes (durch kürzere Züge): Verbesserung um 58 %
  • • Ausgefallene Züge: Verbesserung um 28 %
  • • Pünktlichkeit: Verbesserung um rund 1,3 % auf 91,08 % (Hochrechnung 2014)

Das Leistungsangebot auf der RE 10 wurde im Dezember 2014 nochmals ausgeweitet, die zusätzlichen Fahrten in der morgendlichen Hauptverkehrszeit werden nun bereits ab Geldern statt nur zwischen Kempen und Krefeld durchgeführt. Der Aufgabenträger VRR sieht noch weiteres Verbesserungspotenzial im Jahr 2015 und fordert uns auf, daran zu arbeiten. Die Gesamtlage hat sich jedoch auch nach seiner Ansicht im Vergleich zu den beiden Vorjahren in 2014 verbessert.“

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19 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 19. KlePeter

    @18. MacMausespeck „Mit Blick auf den SPNV-Qualitätsbericht …“ Immer schön, wenn man sich die passenden Werte heraussucht. Bei den Ausfallqouten ist der RE10 jedoch Schlußlicht von allen RE-Zügen. Und die Folgen sind wegen fehlendem Ersatzverkehr oder anderer Alternativen für die Fahrgäste verheerend. Wir sind nicht im Ruhrgebiet in dem es zahlreiche Alternativen zu den einzelnen Linien gibt.

    Auch die Berührungspunkte sehe ich etwas kritischer. Zwischen Kempen und Kleve gibt es keinen kreuzenden oder parallel verlaufenden SPNV. Noch nicht einmal Güterzuge fahren hier. Die NWB ist hier allein auf weiter Flur. Und das macht ca. zwei Drittel der gesamten Streckenlänge aus.

    „… dass sich regelmäßig was tut…“ die Zuverlässigkeit nimmt stark ab und die Störungsanfälligkeit der Fahrzeuge wird inzwischen selbst für den Laien offenkundig. Die Nordwestbahn schweigt weiter beharrlich zu diesem Problem.

    @16. Martin Fingerhut: „… nur noch freundliches BahnPersonal erlebt…“ Stimmt, die meisten sind sehr freundlich und verständnisvoll. Aber nicht alle. Letzte Woche sind Fahrgäste, die um Einschaltung der Heizung baten als „asoziales Pack“ bezeichnet worden. Ich selber habe mal mit vielen weiteren Fahrgästen vor verschlossenen Türen warten müssen, da ich mich bei der Nordwestbahn beschwert habe und der Zugführer meinte er könne mich dafür maßregeln. Ein anderes Mal bin ich fast von einem NWB-Mitarbeiter tätlich angegriffen worden, der nicht dafür Sorge tragen wollte, die Fahrgäste über Weiterfahrtmöglichkeiten von Bedbug-Hau nach Kleve zu informieren (am Abend um 20:30 Uhr wenn die NIAG nicht mehr fährt), da der Zug wegen erheblicher Verspätung vorzeitig ohne Erreichen von Kleve zurück nach Düsseldorf fuhr. Usw. usw. Die Nordwestbahn schweigt.

    „…Allerdings darf von der NWB auch nicht zu viel erwartet werden, schließlich braucht sie nur zu liefern, was bestellt wurde … “ Das höre ich auch öfter. Und dass viele Störungen durch das marode Netz verursacht sind. Usw. Mir als Fahrgast ist das egal. Ich bezahle für die Erbringung einer Dienstleistung ein Entgeld an den VRR. Ich erwarte, dass eine Leistung erbriacht wird, die dem mit mir abgeschlossenen Beförderungsvertrag entspricht. Hierzu sind alle beteiligten Unternehmen als Dienstleister des VRR aufgefordert, ihren Vertrag zu erfüllen und gemeinsam an der Beseitigung der Missstände zu arbeiten. Aber zunächst sollte die Nordwestbahn mal erklären, was sie unternimmt um die Störungen in den Fahrzuegen dauerhaft zu beheben. Jedoch die Nordwestbahn schweigt.

    Aber nein, letzte Woche wurde ein Zug mit Graffiti beschmiert – da hat die NWB nicht geschwiegen.

     
  2. 18. MacMausespeck

    Mit Blick auf den SPNV-Qualitätsbericht möchte ich auch mal darauf hinweisen, dass der RE10 unter den unterschiedlichen Aspekten (Pünktlichkeit, Zugausfälle, Zugbildung/Kapazitäten) zu den 3-5 besten RE-Linien im VRR gehört. Verbesserungspotenzial ist sicher genug da, aber die enorme öffentliche Aufregung, die hier betrieben wird, ist unverhältnismäßig im Vergleich zu Linien, wo es wirklich schlecht läuft (RE1, RE5 o.ä.).

    http://www.vrr.de/blaetterkatalog/QB_SPNV_2013_RZ/blaetterkatalog/index.html

    Und dann ist die Linie nunmal keine Nebenbahn ohne Berührungspunkte mit anderen Zügen, sondern kommt vor allem von Düsseldorf bis Krefeld mit der „Wupperachse“ Wuppertal – Mönchengladbach in Konflikt, von Neuss-Weißenberg bis Krefeld mit Güterverkehr und RE7 und in Krefeld Hbf dann noch mit der halbstündlichen RB33, die zur vollen und halben Stunde dort in beide Richtungen ein und ausfährt. Beide Richtungsgleise der RB33 müssen vom RE10 je nach Richtung kurz vor oder nach der vollen und halben Stunde gekreuzt werden, sodass hier nur eine der Linien 3-4 Min. Verspätung haben muss, um Folgeverspätungen auf einer jeweils anderen Linie zu verursachen.

    Dazu wurde die Linie 2009 unter extremem finanziellen Druck des VRR (Rechtsstreit mit DB-Regio) ausgeschrieben, sodass Nachbesserungsbedarf hier von vornherein logisch erschien. Positiv finde ich hier, dass sich regelmäßig was tut und was verbessert (immerhin 7 % ggü. DB-Regio in der HVZ sind ja schonmal ein Ansatz).

     
  3. 17. Benno

    @ 15 Bernd.Derksen: ich lasse mich auch nicht gerne vertrösten, offenkundig anlügen etc. Wie schon geschrieben,kann ich mich nicht über die Unpünktlichkeit der NWB beschweren. Im Großen und Ganzen läuft es gut. Selten, so mein Eindruck, sind die Gründe der NWB bei Ihr zu suchen. Und ich pendle schon seit über 10 Jahren zwischen Kleve und D’dorf. Habe also mit beiden Anbietern Erfahrung.

    Manchmal fahre ich auch von Emmerich. Und da bremst manchmal die Betuwe den RE 5 aus.

    Benno

     
  4. 16. Martin Fingerhut

    @ 11. KlePeter :
    Ich weiß, daß auch bei der NWB längst nicht alles glatt läuft.
    Das bestreite ich nicht.
    Mir geht es nur darum, daß es sich in den vorigen Jahren immerHin deutlich verbessert hat,
    wie Benno bestätigt und Jupp Geldern’s Zahlen belegen.
    Den direkten Vergleich zwischen NWB und DB ( vareo ) habe ich regelmäßig :
    ### erhebliche Verzögerungen infolge zahlreicher Fertigungsmängel im Bereich der Software und der Zuverlässigkeit der Funktion der Trittstufen ###
    ( http://de.wikipedia.org/wiki/Alstom_Coradia_LINT#LINT_54 )
    Zitat eines ZugFührers : “ Entweder bootet das Ding gleich – oder es dauert Stunden. “

    anderes Zitat eines DB-Schaffners :
    ###
    Regelmäßig melde ich, wenn Wagons defekt sind.
    Die kommen dann in die WerkStatt.
    Am nächsten Tag fahren sie wieder.
    Bei dem da drüben war gestern noch die Heizung kaputt.
    Jetzt ist er schon wieder im Einsatz.
    Wie das geht ?
    ganz einfach :
    Die Heizung ist immer noch hinüber.
    Die Reparatur steht nur auf dem Formular.
    Wir nennen das „KuliReparatur“
    weil allein ein KugelSchreiber zur „Reparatur“ benutzt wird.
    ###

    Übrigens habe ich schon seit einigen Jahren nur noch freundliches BahnPersonal erlebt.
    Sowohl bei der NWB wie auch bei der DB.

    Daß die DB die anderen sabo… – ähh – mit den anderen nicht koOperiert, kenne ich ebenFalls.
    In DortMund habe ich auf den AnzeigeTafeln meinen Zug oft vergeblich gesucht.
    Statt seiner wurde schon der überNächste ( einer von der DB ) angekündigt.
    Auch am zentralen Display in der BahnHofsHalle fehlte er in der Liste.
    Erst Sekunden bevor er einfuhr schaltete die Anzeige um.
    Wohl dem, der auf dem BahnSteig ausgeharrt hatte.

    @ 13. Jupp Geldern :
    ### Meine Werte weichen total von den offiziellen Werten ab. ###
    Sie haben für die DB im Mittel 67% „3-Minuten-Pünktlichkeit“ ermittelt und für die NWB im Mittel 74%.
    Die NWB protzt aktuell mit ca. 90%.
    ### Wäre neugierig, wie NWB und VRR das erklären. ###
    Ich weiß nicht, ob NWB und VRR auch dafür nur TextBauSteine aus der PC-SchubLade ziehen.
    Falls nicht, könnte deren Antwort z.B. sich auf folgendes berufen :
    ### Seit 2007 habe ich insgesamt die genaue Verspätung von fast 1200 Züge am Zielort erfasst. ###
    „1.200 Züge “ klingt nach viel, jedoch sind das offenbar genau jene, mit denen Sie gefahren sind,
    also pro ArbeitsTag genau EINER.
    Und der auch noch zur überFülltesten Zeit, zu der es am ehesten Probleme gibt.
    Besonders viele FahrGäste, die ein- und ausSteigen wollen,
    passen einfach nicht in den Takt, der den ganzen Tag über konstant ist.
    MonTags bis FreiTags fahren täglich über 20 Züge von Kleef bis dDorf.
    Sie haben also noch nicht einmal 5% der Züge an WerkTagen beobachtet.
    Nehmen wir an,
    täglich würde die eine Hälfte der Züge zur RushHour fahren
    und deshalb im Mittel ebenso (un)pünktlich wie Ihr Zug morgens zwischen 07:00 und 08:00.
    die andere Hälfte jedoch pünktlich.
    Dann ergäbe sich insgesamt eine PünktlichkeitsQuote von 87%.
    Es dürfte also für die NWB nicht schwierig sein, sich die 90% zusammenZuRechnen.
    Schließlich haben wir die ganzen „gemütlichen“ Fahrten am WochenEnde noch gar nicht berücksichtigt.

    Als Freund der Matematik sei hinZuGefügt,
    daß von Jupp Geldern’s Zügen Dank NWB statt DB 74 – 67 = 7 ProzentPunkte mehr pünktlich sind,
    das sind 10,45% mehr ( 7 = 10,45% von 67 ).
    umgekehrt :
    Statt 33% sind nur noch 26% unPünktlich,
    das sind die gleichen 7 ProzentPunkte weniger,
    aber 21,21% ( 7 = 21,21% von 33 ) weniger unPünktliche Züge als bei der DB.

    Allerdings darf von der NWB auch nicht zu viel erwartet werden,
    schließlich braucht sie nur zu liefern, was bestellt wurde :
    ### Grundlage für den Zuschlag waren der optimale Mix von Preis und Qualität, wobei der Preis mit über 95% und die Qualität mit knapp unter 5% bewertet wurden. ###
    ( http://www.newstix.de/?&site=actual&startentry=0&entmsg=true&mid=6494 )

    Erinnert an gewisse VergabeVerfahren in Kleve.
    im Unterschied zu Offenburg :
    sachliche Aspekte = 93%, Preis = 7%
    ( http://www.kleveblog.de/2013/09/sontowski-ein-aspekt-der-vielleicht-nur-noch-als-randnotiz-taugt-trotzdem-interessant/#comment-61397 )

     
  5. 15. Bernd Derksen

    @Benno
    >Aber soll die NWB uns nicht einfach von A nach B fahren? Und das so gut und angenehm wie möglich?>
    Wenn dem so wäre, ja.

    Ich ärgere mich aber leider oft, dass ich doch besser mit dem Auto gefahren wäre. Ich teile da die Sicht von Ge.Org: Wenn es nicht so wichtig ist mit der Pünktlichkeit, kann man sich schon aufs Abenteuer- und Überraschungspaket Bahn einlassen. 😉
    (Und offenkundig anlügen lasse ich mich auch nicht so gerne. Und das ist halt meine Haupterfahrung mit der NWB-Hotline. Obwohl: als man die Fahrgäste man mal nach Mitternacht „vergessen“ hatte, hat man auf meinen zweiten Anruf reagiert und dann doch mal Taxis organisiert.)

     
  6. 14. Benno

    @ Bernd Derksen: das die NWB die Kundenbeschwerden nicht so ernst nimmt und aus Textbausteinen zu bestehen scheinen, habe ich schon selbst erfahren. Und das nicht alle Beschwerden, beantwortet werden kann ich mir auch gut vorstellen.

    Aber soll die NWB uns nicht einfach von A nach B fahren? Und das so gut und angenehm wie möglich?

     
  7. 13. Jupp Geldern

    Auf die Gefahr hin, dass man mich einen Statistikfreak nennt will ich hier mal ein paar eigene Zahlen beisteuern, die belegen, dass die o.g. Pünktlichkeitswerte der Linie RE10 völlig unrealistisch sind. Vorab: ich pendle seit 2007 nach Düsseldorf. Zu Beginn von Kempen, seit 2010 von Geldern. Ich bin meistens um halb 8 in Düsseldorf, manchmal erst um 8, fahre also genau zu der Zeit, zu der sehr viele (die meisten?) Arbeitnehmer in die Landeshauptstadt fahren. Seit 2007 habe ich insgesamt die genaue Verspätung von fast 1200 Züge am Zielort erfasst. Demnach hatten in der Zeit so viel Prozent der Züge keine Verspätung von mehr als 3min, waren also pünktlich gemäß Definition:
    2007: 61,84%, 2008: 71,22%, 2009: 68,59% (alle DB), 2010: 75%, 2011: 74,25%, 2012: 75,30%, 2013: 68,79% und 2014: 76,30% (ab 2010 alle NWB). Seit Jahresbeginn 2015 waren 76,19% pünktlich. Meine Werte weichen total von den offiziellen Werten ab. Wäre neugierig, wie NWB und VRR das erklären.

     
  8. 12. Bernd Derksen

    @10 Benno
    Ist doch gut, wenn Sie ganz andere Erfahrungen machen konnten als ich.
    Das sorgt aber nicht dafür, dass ich meine nicht äußere.

    Wenn ich den Eindruck hätte, dass das Unternehmen Kundenbeschwerden ernst nimmt und beantwortet, engagiert an der Verbesserung der Schwächen arbeitet, usw. hätte ich vermutlich geschwiegen.

    Mir scheint aber, dass es primär ums öffentliche Marketing geht.
    Und dann darf man Verharmlosungen, dem Bestreiten von Verantwortlichkeiten, etc. als „Betroffener“, bei aller Subjektivität, bei Bedarf ruhig widersprechen.

    Wenn das Unternehmen z.B. ausführliche Zahlen über die kontinuierliche Entwicklung der Pünktlichkeit vorlegt, lasse ich mich gerne überzeugen, dass ich einfach nur Pech habe.

    (Und der Tatsache, dass die Erinnerung vieles verklärt, hoffe ich mir bewusst zu sein.)

     
  9. 11. KlePeter

    @5. Bernd Derksen: „… Bringt die Kommunikation mit dem Unternehmen denn irgendwas? …“

    Gute Frage. Ich habe mehrfach die Nordwestbahn über dioe Beschwerdehotline kontaktiert. Leider habe ich den Eindruck, dass man sich dort kaum dafür interessiert. Textbausteine als Antwort, die darauf schließen lassen, dass man sich mit dem Inhalt überhaupt nicht beschäftigt hat. Und als Krönung der Abschluss: „… sie bald wieder in einem unserer Züge begrüßen zu dürfen, um sie von der Zuverlässigkeit zu überzeugen…“ Hilft mir als Pendler nicht wirklich weiter, wenn ich nahezu täglich vom Gegenteil der Zuverlässigkeit überzeugt werde.

    @6. Mitleser: Gut auf den Punkt gebracht!

    @7. Martin Fingerhut: DB war gestern. Und in Zukunft wird es wohl auch nicht wieder DB werden. Heute ist NWB. Und auch das ist ein Problem. Die DB wartet nicht auf die NWB. Wie oft verpasse ich meine Verbindung in Krefeld, weil 300 Fahrgäste sich durch eine verbliebene intakte Tür drängeln und damit der Fahrplan nicht einzuhalten ist? Verspätungen im Minutenbereich, die bei mir jedes Mal zu 30 Minuten Zeitverlust führen.

    @8. J.R. „… meine Jungs …“ wohl dem, der Jungs hat, die regelmäßig pünktlich kommen. Da braucht man sich nicht selbst um eigene Erfahrungen bemühen und kann die Klagen als „Rumgeheule“ abkanzeln. Wer solchen Statisken glaubt, ist guter Kunde beim Sandmännchen und lässt sich tonnenweise den Quarzsand in die Augen streuen.

    @9. Ge.Org: Die Witterung ist nur ganz selten der Ausfallgrund. Wäre für mich dann auch ein nachvollziehbarer Umstand (z.B. der Pfingstorkan 2014). Mir täte schon gut, wenn die NWB mal die Ausfallgründe selber wahr nimmt und es nicht öffentlich so darstellt, als wenn alles optimal laufe. Ich warte auf die Presserklärung der NWB, aus der ich entnehmen kann, wann und wie die technischen Mängel an den Fahrzeugen dauerhaft behoben werden. Leider gibt es hierzu keine Aussagen, weil die NWB das Problem einfach ignoriert „… Die Züge werden in regelmäßigen Abständen geprüft und gewartet…“ und „… der Anteil der ausgefallenen Züge hat sich um 20 % verringert …“ (NWB am 22.01.2015)

     
  10. 10. Benno

    @ 8 J.R. Danke, Sie sprechen mir aus dem Herzen! Hier wird wirklich nur geheult, und das meine ich ernst.

    Wie schon Martin hier unter #7 geschrieben hat, war die 628-Baureihe bis auf die Sitze einfach nur Sch…. Im Sommer der reinste Brutkasten, im Winter wurde die Kühlkette nicht unterbrochen. Die Dinger wurden einfach nicht warm und zogen keinen Hering vom Tisch.

    Zwischenhalt im Abzweig Weißenberg sowie in Friedrichstadt und dass alles regelmäßig unter DB-Zeiten! Eigentlich hätten die Stopps in den Fahrplan aufgenommen werden müssen 🙂

    Gestern habe ich es noch erlebt, dass am D’dorfer Bahnhof es zumindest am Gleis 4 & 5 es drunter und drüber ging. Der RE10 stand zur Einfahrt bereit, leider kein freies Gleis!

    Vor gar keiner zu langer Zeit Bahnübergangsstörung. Jeder Pendler weiß, was dass heißt „schlüsseln“ = Verspätung. Und durch diese Verspätung kommt es dann zu den versetzten Zugkreuzungen in Kevelaer bzw Goch, der Taktfahrplan gerät aus den Fugen.

    Vielleicht sollten die Nörgler hier sich noch an die DB-Zeit erinnern. Bis auf dass die Sitze für Menschen asiatischer Körgergröße ausgelegt sind, geht es. Zudem sind die Sitztre weicher als die im Talent.

    Ich bin mit der NWB im Großen und Ganzen zufrieden.

    Benno

     
  11. 9. Ge.Org

    M.E. reicht das hier gebotene nicht aus. Ich bin ein Fan der öffentlichen Verkehrsmittel aber der qualitative Zustand ist desaströs. Die Ursachen sind vielschichtig, bekannt und könnten abgestellt werden, wenn denn der politische Wille da wäre.

    Gerade eben noch, letzte Woche, galt es für mich in Köln-Bonn einen Flug zu erwischen erwischen. 1cm Schnee und schon klemmen nicht nur die ohnehin nutzlosen Trittbretter der Nordwestbahn sondern es kommt zu indiskutablen Verspätungen. So muss man, um relativ sicher zu sein, mindestens eine Stunde früher los fahren, als man müsste. Es addiert sich die Fahrzeit dann auf über 3 1/2 bis Köln/Bonn. Wir haben uns dann trotz Schneetreiben doch fürs Auto entschieden, 2 Personen, 1 1/2 Stunden gemütliche Fahrt im perfekt klimatisierten Auto und zudem auch noch kostengünstiger.

    Also, wenn es nicht gerade um den Besuch von Oma Else in Oberhausen zum Kaffee geht (aber auch die liebt Pünktlichkeit!) greift man dann doch zum Auto. Das muss sich auch in Hinsicht auf den dramatischen demographischen Wandel der nächsten Jahre unbedingt ändern und kann nur durch eine deutlich verbesserte Qualität des öffentlichen Personenverkehrs erreicht werden.

     
  12. 8. J.R.

    Also ehrlich, das ist ja mal wieder ausgeprägtes Rumgeheule hier im Kleveblog. Meine Jungs kommen regelmäßig mit dem Zug aus den umliegenenden Großstädten, fast immer pünktlich, meistens gut gelaunt. Auch im Auto kann man in den Stau fahren. Die Statistik der NWB- Bahn kann sich dagegen recht gut sehen lassen. Also etwas mehr Gelassenheit täte mal wieder gut.

     
  13. 7. Martin Fingerhut

    @ 1., 3. KlePeter :
    Ja, auch bei der NWB läuft einiges falsch.
    Nur erinnere ich mich noch an die Zeiten VOR der NWB :
    Damals setzte die DB nicht nur recht moderne „Talente“ ein,
    sondern zu einem großen Teil TriebWagen der BauReihe 628.
    Diese waren so schwach,
    daß sie selbst bei uns auf dem platten Land nur mühsam in Fahrt kamen.
    ( http://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_628#Fazit
    ### Bei ungünstigen Reibungsverhältnissen werden die nach Fahrplan notwendigen Geschwindigkeiten wegen des geringen Reibungsgewichtes nur zögerlich oder gar nicht erreicht. Da die Fahrzeuge nach heutigen Maßstäben nur schwach motorisiert sind, führt ihr Einsatz auf steigungsreichen Strecken teilweise zu längeren Fahrzeiten. ### )
    Das führte regelmäßig zu Verspätungen,
    Verspätungen an den KreuzungsPunkten zu weiteren Verspätungen.
    Seit die NWB unsere Strecke bedient
    können Verspätungen oft aufgeholt werden.
    Heute erlebe ich Probleme durch verspätete Kreuzungen seltener.
    Ja, auch diese können NWB-selbstGemacht sein.
    Wenn jedoch die NWB im Dorf an der Düssel schon zu spät losFährt,
    weil sie freundlicher Weise auf FahrGäste aus verspäteten Anschlüssen wartet,
    oder bei Neuss stehen bleiben muß,
    um den – noch mehr als üblich – verspäteten RE aus Köln vorZuLassen,
    dann liegt der schwarze Peter bei der DB.

     
  14. 6. Mitleser

    Guten Abend,

    was soll die ganze Jammerei?; es ist doch endlich geschafft und vollbracht! Alle haben nach der Privatisierung der Bahn gerufen. Weg vom alten DB Mief. Die Privaten machen alles besser. Jaaa, die Bundesländer sollen ausschreiben und an den besten/günstigsten Anbieter vergeben. Toll und nun:

    Heute haben wir billigste Plastik Light Trains (lighter gehts nicht mehr) des Typs „LINT“ (= Leichter INnovativer Triebwagen), konzipiert nach der Maßgabe: wieviele Menschen passen in einen möglichst kurzen Zug? Mit Fensterplätzen ohne Fenster (am Mittelholm); BRETTharten Sitzen; eng; unbequem und wenn man von Kleve in Krefeld ankommt, ist es schwierig die eigenen Knie wieder aus dem Gesicht zu bekommen; dazu klappert in den Dingern alles, was klappern kann (z.B. Mülleimerdeckel und die winzigen Gepäckablagen); diese Kisten sind von jeglichem Komfort befreit, den einst ein EISENBAHNzug vom Bus unterschied; kein Wunder, dass junge Menschen diesen Mist für die typische Eisenbahn halten und z.B. den Bus vorziehen.

    Dazu die modernisierten Bahnhöfe der Strecke; was heißt modernisiert: verkleinert; Kreuzungsgleise (so nennt man die Begegnungsmöglichkeit von Zügen) herausgerissen; Bahnsteige derartig verkürzt, dass dort nie mehr „richtige“, geschweige denn längere Züge halten können; alle Bahnhöfe verhökert; überall nur noch Automaten, die teils so dämlich aufgestellt sind, dass helles Sonnenlicht das Lesen der Anzeigen unmöglich macht usw., usw.. Ich könnte diese Liste noch deutlich verlängern.

    Ferner eine völlig kritiklose, desinteressierte Lokalpresse, welche mangels eigener Information, jeglichen kolportierten Schwachsinn abdruckt. Neulich war zu lesen, dass die Strecke komplett eingleisig ist und deshalb die Züge bei Pannen nicht aneinander vorbei kämen. NEIN die Strecke ist zwischen Geldern und Krefeld zweigleisig. NUR nützt das nix, da DB Netz fast alle Weichen (und somit „Vorbeileitungsmöglichkeiten“) zwischen Geldern und Krefeld herausgerissen hat.
    Das und die echte Info über die blöden LINT-Züge ist die Wahrheit, das gehört in die Presse und angeprangert!

    Fazit: es werden einfachste Fahrzeuge auf einer baulich kpl. kaputt modernisierten Strecke eingesetzt.

    Da man die Züge nicht mehr verlängern kann (mehr als 3 Triebwagen aneinander gekoppelt sind nicht drin und mehr geben die Bahnsteiglängen nicht mehr her!), bleibt nur die DRINGENDE Forderung nach dem Einsatz moderner Doppelstockwagen (mehr als vier, geht dann aber auch nicht) mit modernen, leistungsstarken Diesellok.
    Der Interessierte möge hier googlen, suche „TRAXX BR 245“ (eine neue, sehr leise Diesellok).

    Schönen Abend noch

    Gruß Mitleser

     
  15. 5. Bernd Derksen

    @KlePeter
    >Für wie dumm hält die Nordwestbahn eigentlich ihre Fahrgäste?>

    Die Frage stelle ich mir auch.

    Danke für die Klarstellungen zum Unternehmensmarketing und den realen Tatsachen.

    Ich fahre nicht mehr so oft Bahn wie zu den Zeiten, als ich aus ökologischen Gründen jahrelang kein Auto hatte.
    Aber früher waren die Nahverkehrszüge recht zuverlässig. Das ist gerade bei meinen letzten Fahrten mit der NordWestBahn oft anders gewesen. Verspätungen scheinen, zumindest wenn ich mitfahre ;-), zuletzt eher die Regel als die Ausnahme. Und das scheint mir auch an den oft schwächelnden Fahrzeugen zu liegen. (Zumindest war das laut Lokführer der Grund für die 15minütigen erfolglosen Startversuche bei meiner letzten Fahrt ab Kleve.) Ob da an Qualität bzw. Wartung gespart wird? Zugbegleiter hat man bei meinen Fahrten ja auch meist eingespart.

    Weil die Fahrgäste keine wirkliche Alternative haben?
    Weil unsere dünnbesiedelte und abseitsgelegene Gegend für VRR und Co. unwichtig ist und kein Druck, z.B. in den Gremien, gemacht wird? [Auch weil Politiker selten Bahn fahren? 😉 ]

    Eine Frage noch:
    Bringt die Kommunikation mit dem Unternehmen denn irgendwas? Außer letztlich sinn- und folgenlos verschwendeter Zeit und Geld?
    Mir haben sie schon öfter Dinge am Telefon zugesagt, die sich später als offenkundige Unwahrheiten herausgestellt haben.
    Und ich habe den Eindruck, dass derartiges dem Unternehmen völlig egal ist.
    Gibt offenbar genug Leute, die auf sie angewiesen sind, so dass man Kunden nicht sonderlich ernstnehmen muss.
    _______
    Ich erinnere mich, dass die Deutsche Bundesbahn mal auf einer ihrer Internet-Seiten eine Stellungnahme zu bestimmter damals häufig vorgebrachter Kundenkritik veröffentlicht hatte. Mit dem Tenor, dass man auf Einzelreisende nun nicht mehr so viel wert lege und es daher nicht so wichtig sei, wenn man diese als Kunden verliere… Das war kurz bevor ich mir wieder ein Auto zugelegt habe… 😉

     
  16. 4. Rainer Hermanns

    Hallo, in meinem Bekanntenkreis gab es kürzlich einen 100% Flugausfall, wegen Arbeitskämpfen für eine anständige Bezahlung, ( es ging um 0,7 bis 1,5€ mehr pro Stunde). Ich war entsetzt. Da steht man aufm D-Flughafen und der wird lahmgelegt, weil in Deutschland anscheinend die Armut ausgebrochen ist. Ein paar Leute die sich für’n €‘ mehr den arsch aufreißen müssen. Meine Bekannte ist dann mit der Bahn gefahren, Sonderangebot 1.klasse ICE. Schämen sollte man sich hier, Schäuble

     
  17. 3. KlePeter

    Ach ja, noch was zu den Gründen für die Ausfälle.
    Die NWB ist einziges Verkehrsunternehmen auf der Strecke zwischen Krefeld und Kleve. Wenn es zu Störung wegen Kreuzung/ Überholung/Abstand (33,85 %) kommt, bezeichnet die NWB das als externe Störung. Grund ist aber in der Regel ein schwächelndes Fahrzeug der NWB! Bei verzögerter Ein- und Ausfahrt (12,86 %) dürfte auch oft die Nordwestbahn der Verursacher der Störung sein.
    Und auch die Gründe für Zugausfälle sind oft der NWB zuzuschreiben. Denn ein liegengebliebener Zug der NWB auf der eingleisigen Strecke führt unausweichlich zur Streckensperrung durch DB-Netz. Interessant wäre natürlich auch, ob Fahrzeugausfälle, die zu Fahrten mit verringerter Fahrzeugkapazität geführt haben, auch als Zugausfälle mitgezählt werden.
    Und auch ein Zug, der nicht ausgefallen ist, kann technische Störungen gehabt haben, die zwar zu starken Beeinträchtigungen bei den Fahrgästen geführt haben, aber in der Statistik nicht auftaucht. Dabei ist entscheidend, wie die Leistung beim Kunden Fahrgast ankommt.
    Wie sagte Churchill schon? Traue keiner Statistik … Für wie dumm hält die Nordwestbahn eigentlich ihre Fahrgäste?

     
  18. 2. Ge.Org

    Fehlt nur noch die Verlängerung der Zweigleisigkeit von Geldern bis Kleve. Dann ist die Strecke noch weniger störanfällig.

     
  19. 1. KlePeter

    So weit die Nordwestbahn. Dann bin ich ein Mensch der ganz besonders vom Pech verfolgt ist und die Störungen ausgerechnet nur bei meinen Fahrten aufgetreten sind. Mein persönliches und daher auch subjektives Pendlertagebuch für 2014: http://www.politikblog-kleve.de/kategorie/oepnv/pendlertagebuch/

    Und auch in diesem Jahr geht es weiter. Wir haben die 5. Kalenderwoche und ich war schon dreimal (!) von einem kompletten Zugausfall betroffen. Darüber hinaus gibt es bei fast jeder Fahrt Fahrzeugstörungen an den Türen und den Heizungen in den Zügen. Und inzwischen geht auch das Zugpersonal nicht gerade höflich mit den Fahrgästen um.

    Die Zustände auf der Niers-Express(?) Linie sind für die Fahrgäste inzwischen unerträglich und hierfür ist zum größten Teil die Nordwestbahn verantwortlic! Bezeichnend, dass mit solchen Statisken, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben sind – ein vollkommen falsches Bild erzeugt wird. Fehlermanagement und Qualitätststandards sehen normalerweise anders aus. In der Pannenstatistik des ADAC wäre die Nordwestbahn Schlusslicht -wenn diese korrekt ermittelt würde – und müsste sich um die Verkaufszahlen Sorgen machen.

    Mehr dazu berichte ich nächste Woche, wenn die Nachfrist zur Beantwortung meiner Beschwerden bei der Nordwestbahn abgelaufen ist.