Niet prackesiere – koope! Der neue KLEVER ist da

rd | 17. Mai 2017, 16:13 | 13 Kommentare
Sieht aus wie gemalt – und ist es auch: Cover der neuen Ausgabe des KLEVER

Sieht aus wie gemalt – und ist es auch: Cover der neuen Ausgabe des KLEVER

Für Freunde der gedruckten Worte und Bilder hält der örtliche Zeitschriftenhandel ab sofort wieder eine kleine Wundertüte bereit – die neue Ausgabe des Stadtmagazins Der KLEVER, herausgegeben von der Grafikerin Christina Ehme und von mir. Was steht diesmal drin?

  • Patient Platt: Unsere Mundart liegt auf der Intensivstation
  • Der Antiquar: Zeitzeichen, wie Helmut van Bebber sie setzt
  • Der Exot: Wir haben einen der wenigen HRSW-Studenten aus den Niederlanden gefunden
  • Wertstoff Lächeln: Ralf Sauret ist das freundliche Gesicht vom Wertstoffhof
  • Draußen: 10mal schön draußen sitzen – abseits ausgetretener Pfade
  • Ulrich Bongertmann, 59, Vorsitzender des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands… ein Klever
  • Erdrutsch an der Endmoräne – mit der Drohne fotografiert
  • Die allmähliche Versteinerung der Klever Vorgärten
  • Gerichts-Bericht: Vor 200 Jahren wurde Kleve OLG-Standort – für 3 Jahre
  • Kehraus im Kneipenwesen: Wer geht, wer kommt
  • Romantischer Blick: Andreas Bruchhäuser malt den Niederrhein

… und einiges mehr. Für 3,50 Euro. Was sagen die Experten? „Kleve sollte sich glücklich schätzen, ein solches Magazin zu haben!“ (Henri Nannen) „Wie der Spiegel – nur mit besseren Texten und größeren Fotos!“ (Rudolf Augstein) „Wenn man ganz schnell blättert, wird einem sogar kalte Luft zugefächert.“ (Ute Marks) „Der Regenwald, der für das Papier geopfert wurde, kann ja durch den Konsum von Krombacher wieder aufgeforstet werden.“ (Trinkkontor Rhein-Ruhr) „Mehr E’s als U’s.“ (Alfred Mosher Butts)

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13 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 13. kölsch mädsche

    Ich bin zwar nicht von hier sondern “us Kölle”, aber meine Heimatdialekt hilft mir enorm beim Lesen und Verstehen des Niederländischen.
    Und ich stelle fest, dass ich mich immer noch wohlig geborgen fühle, wenn ich in meinem Fall “kölsche Tön” höre und ich mich in meiner Heimatsprache auch noch ohne mich zu verheddern verständigen kann.
    “Dann bin isch glöcklich!” – sind halt meine Wurzeln…
    He isset ävver och schön!

     
  2. 12. laloba

    Schöner Artikel über die „draußen“-Möglichkeiten … die sind wirklich abseits der ausgetretenen Pfade … was beim Café Moritz wahrscheinlich auch mit der besonderen Lage zu tun hat … wenn man es nicht mit dem Museumsbesuch verbindet, muss man einen Sticker tragen, sozusagen als Passierschein durch’s Museum … und dann ist es besser, gleich die Treppe in Eingangsnähe zu nehmen, weil einen sonst die (meist) Damen, die die Eintrittskarten kontrollieren, zurückpfeifen … man könnte ja bei dem Weg durch die große Halle bis zur Treppe ganz hinten tatsächlich einen Blick auf das ein oder andere Kunstwerk werfen 😉

     
  3. 11. Günter Hoffmann

    J.b…die berühmt ,berüchtigten Jungens vom Stekkenberg , Groesbeek, habe ich sehr guter Erinnerung,mit denen auf deiner Seite, wenn da Kirmes war, hattest du gewonnen……was für ein Flashback.

     
  4. 10. Andre Gerritzen

    Hatte mal ein lustiges Erlebnis bei „der Union“ Anfang der 90er Jahre.
    Nach dem Abi, vor den Ferien waren wir als Aushilfen bei „Becher & Deckel“ alle frischgebackene Abiturienten.
    Montag – erster Tag und der Vorarbeiter kommt zu uns um uns zu Erklären was wir machen sollen.
    Natürlich op Kleefse Platt wie alle Arbeiter bei der Union.
    Dann wurde es ziemlich lustig, als die ganzen Söhne von Akademikern in einer fremden Sprache eingewiesen wurden.
    Die erste Frage an mich nach dem der Vorarbeiter weg war „Hast du den verstanden?“
    War schon spaßig wenn man als einziger von 8 Aushilfen die Sprache der Eingeborenen versteht.

    Einmal sollte ich mit einem Arbeiter einen bestimmten Techniker suchen und wir sind 1 Stunde lang durch die Anlage gelaufen. Alle Gespräche mit Mitarbeitern im Blaumann auf Platt, bei weißen Kittel in Hochdeutsch.
    War schon lustig diese Unterschiede zu beobachten.

     
  5. 9. kleinendonk

    Werbeblatt

     
  6. 8. Husky

    Ich sprech tatsächlich noch Bruchstückhaft Platt. Mein Opa hat das gesprochen, und wenn man sich mit dem Unterhalten wollte war man gezwungen das zu können.
    Allerdings ist der seit 6 Jahren tot und man verlernt das so schnell

     
  7. 7. jean baptiste

    @2. Günter Hoffmann

    woarover kletse wey eigeliks, kleefs platt is niets gelik aan kleefs platt.
    in mine jonge joare had ge kleefs platt, kellens platt, in materborn was et platt ook weer ietskes anners dan in rindere of griethüse of keeke.
    en da hebbe we het nog gar niet eerst over kranebürg , groesbeek (die mannekes met de lange messen op den kermes) of millingen .
    honderd joar geleden had ieder zin eigen wördges woaran ge kon erkenne woar die mense vandoan kwame,
    heute ist man ja schon froh, wenn die Leute überhaupt Mundart verstehen, vom Sprechen reden wir gar nicht erst.

     
  8. 6. jean baptiste

    @3 rd.

    fruger sin ze ok van Goch noar Kleef gelope, dat kuche op de klompe dün, evel vandoag gef et sogoar fietse en elektiese fietse.
    kom jong, stelt ow niete zo oan, op de fiets en dan noar Kleef.

     
  9. 5. Eingemeindeter Gocher

    Bücherei Völker Steinstraße 5 oder Lotto/Zeitschriften Janßen Brückenstraße 44, dort ist viel Publikumsverkehr. Greetz aus Goch

     
  10. 4. Wolfgang Look

    “Kann einer von euch platt”, fragte ein Lehrer meine Mutter in der Schule. Alles schweigt, nur meine Mutter hebt ihre Hand. Da sagte die Lehrerin: “Das finde ich aber toll”. Im selben Moment heben alle anderen auch die Hand”
    Wer Platt sprach, galt als rückständig, nicht weltläufig, unterprivilegiert.
    Dabei ist manches im Platt besser als im Hochdeutschen, z.B. der Humor. Bütten, Döntjes sind nicht übersetzbar. Die Bilder entstehen aus dem Leben und drücken die Seele aus. Wer den Menschen den Dialekt nimmt, nimmt ihnen die Seele

     
  11. 3. rd

    Eingemeindeter Gocher Leider nein. Wenn eine Idee, bitte melden.

     
  12. 2. Günter Hoffmann

    Klever Platt war immer die Sprache der Straße. Wer in meiner Kinderzeit Platt sprach,zu Hause meist verboten und verpönt, wurde von Lehrern und Klerikern , mit ganz wenigen Ausnahmen , als asozial abgestempelt und entsprechend auch diskriminiert. Wer was anderes erzählt hat nicht in dieser Welt gelebt. Und heute..na ja, ” Die Vergangenheit malt mit goldenem Pinsel. ” (Konfuzius )

     
  13. 1. Eigemeindeter Gocher

    Ralf,gibt es den Klever auch in Goch zu kaufen ?