Mission: Maulwürfe retten! Die etwas andere Hochwassergeschichte…

rd | 09. Januar 2018, 16:32 | 35 Kommentare
Kein Halt, nirgend: Ein Maulwurf schwimmt um sein Leben

Kein Halt, nirgend: Ein Maulwurf schwimmt um sein Leben

Weite Weiten: Einsamer Maulwurf, kurz vor seiner Rettung

Weite Weiten: Einsamer Maulwurf, kurz vor seiner Rettung

Trockenen Boden unter den Füßen: Geborgener Maulwurf im Kanu

Trockenen Boden unter den Füßen: Geborgener Maulwurf im Kanu

Walter Röhrig und sein Kanu: Einsame Mission zwischen Rhein und Altrhein

Walter Röhrig und sein Kanu: Einsame Mission zwischen Rhein und Altrhein

Wenn die Maulwürfe Menschen wären, sie würden Walter Röhrig aus Schenkenschanz ein Denkmal errichten. Doch die Nager lassen sich einfach nur aus einem Sack schütteln und verschwinden ohne ein Wort des Dankes schnellstmöglich wieder dorthin, wo sie herkamen – im Erdreich. Allerdings einige hundert Meter entfernt von der Stelle, an der der 48-jährige Mann aus Schenkenschanz sie aufgelesen hat. Dort, soviel ist sicher, wären sie schon längst tot.

Röhrig ist in einem Kanu unterwegs, in den überfluteten Wiesen zwischen dem Dorf auf der Halbinsel und dem Rhein. Mit dem Paddel in der Hand hält er Ausschau nach Katastrophenopfern, an die keiner sonst denkt. Und rettet, was er retten kann.

Für uns Menschen ist das Hochwasser am Niederrhein ein faszinierendes Naturschauspiel, das einem Millionen von pittoresken Fotomotiven beschert. Die größte Herausforderung scheint der Betrieb der Behelfsfähre zwischen Düffelward und Schenkenschanz zu sein, den das Technische Hilfswerk in mustergültiger Manier bewältigt, und zwar rund um die Uhr.

Ansonsten sind zwischen den Heerscharen von Schaulustigen vereinzelt Mitarbeiter des Deichverbandes zu sehen, die überprüfen, ob der Deich noch hält. Ihren Gesichtern ist zu entnehmen, dass das aktuelle Hochwasser keine große Bedrohung für die Menschen in der Niederung darstellt.

Ganz anders jedoch die Tierwelt. Das Hochwasser nimmt ihnen den Lebensraum, und ohne Röhrigs wohlmeinende Hilfe würden wohl die meisten Feldtiere ihr Leben verlieren. „Heute morgen habe ich schon zwei Rehe in Sicherheit gebracht“, berichtet der Schenkenschänzer. Er scheuchte sie in Richtung eines erhöht gelegenen Gebietes, wo ihnen auch der halben Meter Wasseranstieg, der im Laufe des Tages noch erwartet wurde, nichts anhaben kann. Ein Reh, das sich im Tornetz des Sportplatzes verfangen hat und dort ertrunken ist – solche Bilder möchte Röhrig sich und den anderen Dorfbewohnern ersparen.

Die zweite Mission des Tages gilt vor allem den Tieren, die sich durchs Erdreich wühlen. Deren Heimat ist komplett geflutet, so dass den Maulwürfen nichts anderes übrig bleibt, als sich dorthin zu flüchten, wo sie sich gar nicht wohl fühlen – ans Tageslicht. Sie hocken auf Baumstümpfen oder Ästen, und wenn das Wasser auch diese Zufluchtsorte überflutet hat, fangen sie an zu schwimmen. „Zwanzig Minuten halten sie durch“ berichtet Röhrig, „dann sterben sie.“

Vereinzelt treiben schwarze Kadaver vorbei. Dann wieder sieht man einen Maulwurf hektisch strampelnd durch die Weiten des Wassers irren, in der Hoffnung auf irgendeine Rettung. Dieses Wunder besorgt Walter Röhrig in seinem Kanu. Behutsam steuert er in Richtung des Maulwurfes, drückt ihn mit dem Paddel an die Bootsseite, greift beherzt mit zwei Fingern in den Pelzrücken und wirft das Tier blitzschnell an Bord, wo es unter einem Jutesack verborgen wird.

Vier Maulwürfe macht Röhrig während seiner halbstündigen Mission ausfindig und setzt sie vor den Toren der Ortschaft aus – Maulwürfe stehen zwar auf der Roten Liste und sind also geschützte Tiere, allerdings möchten auch die Menschen in Schenkenschanz sie nicht in ihren eigenen Gärten zuhause wissen.

Keine Rettung gibt es dagegen für die zahlreichen Mäuse, die sich ebenfalls auf Ästen und Baumstümpfen tummeln. Die kleinen Nager sind extrem kälteempfindlich, können nicht so lange schwimmen und fallen zuhauf den Möwen zum Opfer – für die Vögel ist das Hochwasser nichts anderes als ein reich gedeckter Tisch.

Dem Wasser beim Steigen zusehen: Mäusekolonie auf einem Baumstumpf

Dem Wasser beim Steigen zusehen: Mäusekolonie auf einem Baumstumpf

Den Tod vor Augen: Zwei Mäuse auf einem Ast

Den Tod vor Augen: Zwei Mäuse auf einem Ast

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35 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 35. Peter Wanders

    Liebe Mmuuh’s und andere Tiere,
    1995 wurden 400.000 von euch evakuiert, je 200.000 in Holland und 200.000 in Kleve/Kranenburg.
    Und wir brauchen 23 Jahre danach bei weitem kein Bemessungshochwasser, damit das wieder passiert.
    Der Deichverband Kleve-Landesgrenze hat nach 1995 zügig seine Deiche verstärkt, bis auf ein klitzekleines Teilstück vom Johanna-Sebus-Denkmal bis zur Schleuse.
    Der Deichverband Xanten-Kleve kriegt seine Projekte aber nur im Schneckentempo auf die Reihe.
    Wobei wir keine Schnecke beleidigen wollen. Die hätte in der Zwischenzeit die ca. 38 km lange sanierungsbedürftige Deichstrecke längst zurück gelegt.
    Laut Informationen auf der Deichverbandsseite http://www.dvxk.de hat der Deichverband bis heute nicht einmal die Hälfte geschafft. Ganze 16,6 km oder 44 Prozent dessen, was schon 1989 als sanierungsbedürftig festgestellt wurde. 16,6 km in 29 Jahren sind ganze 572,41 m im Jahr.
    Die Niederländer kommunizieren intern über das Risiko der nicht sanierten Deiche im DVXK für den Ooijpolder und nutzen dies auch als Begründung für das Nicht-Einrichten des Notüberlaufgebietes Ooijpolder. Die deutschen Deiche werden weit vor dem Erreichen des niederländischen Bemessungshochwassers überflutet. Bei einer Veranstaltung in Beek-Ubbergen sprach der Bürgermeister über zu erwartende Deichbrüche zwischen Xanten und Kleve bei 12.500 bis 13.000 cbm/s. Das ist viel weniger als das aktuelle Bemessungshochwasser von 14.500 cbm/s.
    Die Niederländer haben die Hochwasser von 1993 und 1995 zum Anlass genommen ihre Deiche innerhalb von 5 Jahren auf ein Bemessungshochwasser von 15.000 cbm/s zu erhöhen. Sie haben in Anbetracht der Gefahr alle sanierungsbedürftigen Flussdeiche innerhalb von 5 Jahren angepackt.
    Zwischen Xanten und Kleve handelt man dagegen in aller Gemütlichkeit.
    Die RP von heute empfiehlt auf Seite C8 ein politisches Buch mit dem Titel „Verwaltungsdesaster“.
    Es schildert u.a. das „krasse Behördenversagen“ bei der loveparade, den NSU-Morden und dem Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall.
    Ganz sicher lesenswert für die Verantwortlichen in den Deichverbänden, beim Kreis Kleve, der Bezirksregierung und den verantwortlichen Ministerien.

     
  2. 34. jean baptiste

    @30. Martin Fingerhut die 2.
    ” Nun, Puppen tanzen bekanntlich nicht von alleine.
    Wenn also die Puppen am Tanzen sind,
    dann muß es mindestens einen PuppenSpieler geben, der sie tanzen läßt. ”

    ok, ich werde man mit Heinz reden.
    Bei Zeit und Weile läuft mir der Bömler ja über den Weg.

     
  3. 33. jean baptiste

    @ 30. Martin Fingerhut
    a c h t Stunden ? das ist ja wie Skandal im Sperrbezirk (Spider Murphy) … obwohl , kennen Sie Johnny Logan – Whats another year ?
    Ich würde das bezahlte Abo von KleBlog fristlos kündigen !

     
  4. 32. Niederrheinstier

    @31
    Mmuuh, PW, Sie haben völlig recht, mmuuuhh! Deshalb ab sofort bei mir im Angebot:
    Teleskopierbare Schnorchel, mmuuuhh. Ziemlich simpel, aber eindeutig Ihre Überlebenschancen im
    Falle eines Falles erhöhend, mmuuuhh
    (für mich hoffe ich, dass der Bauer mit mir bei dem Bemessungshochwasser, das laut Statistik nur einmal in 500 Jahren auftreten soll, sich aber laut Ihnen dummerweise schon am Anfang dieses Zeitraums ereignet, dann wieder eine Fahrt op den Hau nach Bedburg-Hau macht, mmuuuhh, wie einst mit Opa Niederrheinstier.

     
  5. 31. Peter Wanders

    Der Maulwurfretter bekommt wieder Arbeit.
    Das Hochwasser am Oberrhein hat heute Nacht um 4.00 Uhr bei Maxau mit 8,58 m den Scheitel erreicht und sinkt wieder.
    Der Scheitel war damit dort 13 cm höher als 1995.
    Trotzdem werden die Pegel am Niederrhein deutlich niedriger ausfallen als 1995 und laut Vorhersage sogar niedriger als das letzte Hochwasser vor 2 Wochen.
    Die Nebenflüsse Mosel, Main, Neckar, Lippe und Ruhr usw. bringen deutlich weniger Wasser stromabwärts als damals.
    Hätten diese die gleichen Abflüsse wie 1995, könnte es spannend werden, denn viele Deich-km sind immer noch nicht verstärkt.
    Dies liegt zum einen daran, dass der Deichverband Xanten-Kleve Jahrzehnte brauchte um die Anträge zu stellen und danach die Bezirksregierung in Düsseldorf mehr als ein Jahrzehnt für die Bearbeitung.
    Grund hierfür ist der bewusst in Stand gehaltene Personalmangel bei der Bezirksregierung.
    Die Risiken, die hierdurch weiter bestehen, tragen die Niederrheiner.
    Und sie baden sie möglicherweise wortwörtlich aus.
    Mögen die hohen Wasserstände den Druck nicht nur auf die Deiche erhöhen, sondern auch dafür sorgen, dass sich die skandalösen Zustände in den beantragenden und genehmigenden Behörden endlich ändern.
    23 Jahre nach einer Beinahe-Katastrophe darf es nicht so sein, dass zig km Deich zwischen Xanten und Kleve immer noch ca. 1,00 m niedriger sind als das Bemessungshochwasser.
    Sie sind übrigens auch deutlich niedriger als das Bemessungshochwasser von 1970, eine Norm für Deiche, die vor fast 50 Jahren erstellt wurde.
    Kein einziger Betrieb dürfte es sich erlauben so gegen eine Sicherheitsnorm, welche hier am Niederrhein dem Schutz von zigtausend Einwohner dient, zu verstoßen. Deichverbände, Bezirksregierung, die Ministerien in Düsseldorf und Berlin gehen völlig unverantwortlich hiermit um.
    Liebe Barbara Hendricks, sie hatten mich mal zu einem Gespräch zu diesem Thema eingeladen. Sie haben dies selbst durch ihren Sekretär wieder absagen lassen.
    Wie erklären sie als zuständige Ministerin es ihren Bürgeren, dass alle Behörden ganz bewusst dem Niederrhein ein gesetzlich festgeschriebenes Sicherheitsniveau verweigern?
    Sollte es in den kommenden Monaten oder Jahren tatsächlich bei einem Hochwasser unterhalb der Normhöhe zu einer Katastrophe kommen, wie wollen sie dies noch ihren Bürgern schön reden?
    Diese Katastrophe ist dann nicht durch die Natur verursacht, sondern durch die Unverantwortlichkeit von Behörden, an deren oberster Stelle unsere Klever Ministerin sitzt.
    Man tut so, als ob es all die Katastrophen an Elbe, Oder und Donau nicht gegeben hätte. Dort gab es Rekordwasserstände. Pegel die nie zuvor gemessen wurden.
    Der Rekordpegel bei Köln liegt übrigens 2,95 m (Meter!) höher als der von 1995.
    Der Rhein war verglichen mit Elbe, Oder und Donau in den letzten 135 Jahren richtig zahm.
    Ab und zu setzt er in Teilflächen ein Ausrufezeichen. So gab es im 20. Jahrhundert achtmal im oberen Einzugsgebiet Milliardenschäden. Der Niederrhein wurde nie getroffen, da der Starkregen immer nur Teilflächen des Einzuggebietes betroffen hat.
    Sollte sich aber mal ein Regengebiet wie die Auslöser der Katastrophen an Elbe, Oder und Donau über das Rheineinzugsgebiet verirren, werden unsere Deiche viel zu niedrig sein.
    Solche Regenfronten gab es in den letzten 20 Jahren fünfmal über Deutschland!!! Für uns glücklicherweise immer nur über den östlichen und südlichen Bundesgebieten.
    Wie sagte unsere liebe Klever Ministerin so schön: „Mit dem Klima kann man nicht verhandeln.“
    Das ist okay. Aber…
    Sollte es in den nächsten Jahren hier zu einer ähnlichen Katastrophe kommen, hat dies für die Verantwortlichen in den Behörden strafrechtliche Relevanz.
    Man hat dann seit Jahrzehnten zur Seite geschaut, obwohl alle wissen, dass die Deiche weit niedriger sind, als das Bemessungshochwasser.
    Beim Verfahren zur Loveparade werden gerade ähnliche Maßstäbe angewandt.

     
  6. 30. Martin Fingerhut

    @ 23., 24.,25. ( und alle folgenden zum Tema Religion ) jean baptiste :
    Schön, daß Sie meine Zeilen doch noch so schnell gefunden haben,
    nachDem rd sie erst nach fast 8h endlich erscheinen ließ.
    ( Ihrer #19. ging es ja nicht besser. )

    ### jetzt sind die Puppen am tanzen. ###
    Nun, Puppen tanzen bekanntlich nicht von alleine.
    Wenn also die Puppen am Tanzen sind,
    dann muß es mindestens einen PuppenSpieler geben, der sie tanzen läßt.
    Und der wird schon wissen, welche Interessen er damit verfolgt.

    Vom aktuellen marokkanischen König habe ich eher recht vernünftiges gehört,
    aber ich kann mich irren.

    Steckt nicht in jedem ein innerer SchweineHund ?
    Bei Moslems mag es – damit’s halal bleibt – ein kleiner Salafist sein,
    bei KatHoliken ein kleiner Inquisitor
    ( freitags natürlich ein kleiner Fischer  ; – )  ).
    Solange sie KLEIN bleiben
    und solange jedem BEWUSZT ist, was sich in ihm und in seinen MitMenschen verbirgt,
    könnte jeder vernünftig damit umgehen.

    TrotzDem gibt es Leute, die „ERWACHE“ rufen.
    Die einen rufen es Menschen zu,
    andere einem etwas, das sie eigenmächtig als „DeutschLand“ definieren.

    nur : Was sollen Ihre ## 23., 24.,25. mit den MaulWürfen im HochWasser zu tun haben ?
    Wollen Sie signalisieren,
    Sie würden weder WachTürmer aus den Fluten retten,
    noch solche, die aus moslimischen Ländern getürmt sind ?
    Vielleicht weil beide gefährliche Seuchen übertragen ??
    nicht biologische sondern ideologische ???

    Ideologien sind im Prinzip nichts anderes als Religionen ohne Gott,
    weshalb ich beides für sowas wie StraßenVerkehrsOrdnungen halte.

    Eine StVO ist notwendig – nicht nur für’s AutoFahren.
    auch eine „StVO“ für das tägliche MitEinAnder.
    Eine RichtSchnur, wie ein jeder mit allen anderen vernünftig für alle umgehen sollte,
    damit es für die Gemeinschaft nachhaltig gedeihlich ist.
    Mag so eine Ordnung nun „Religion“, „Ideologie“ oder „Moral“ heißen.
    Wesentlich ist, wie sie in sich angelegt ist,
    und auch, daß sie möglichst weltWeit gilt.
    Auf ein solches BewußtSein der Menschheit insgesamt
    als Gemeinschaft auf Gedeih und Verderb
    hoffe ich.

    Das werde ich nicht mehr erleben,
    denn momentan entwickelt es sich ins GegenTeil.
    Es lassen sich zu viele zu Puppen machen,
    die nach der Pfeife von RattenFängern tanzen.
    Marionetten als StimmVieh der StrippenZieher.
    Puppen, die auf jene reinfallen,
    welche „erwache“ schreien
    aber ihre Opfer einschläfern.

    Die Menschheit wird entweder vernünftig werden oder sich selber vernichten.

    Ich bin sehr froh,
    in einer Zeit gelebt zu haben,
    in der zumindest wir WestEuropäer frei und sicher waren wie niemals zuvor.
    Doch selbst wir, die wir die Freiheit hatten und noch haben, vernünftig zu werden,
    haben diese Chance nicht genutzt.

    In vielen NachRufen steht :
    “ Wenn Ihr wüßtet, wohin ich gehe, wäret Ihr nicht traurig, daß ich gehe. “
    Doch
    “ Wenn Ihr wüßtet, was kommen wird, wäret Ihr nicht traurig, vorher zu gehen. “
    halte ich für angebrachter.

     
  7. 29. otto

    @28 jean babtiste,

    bitte gebe im Blog nach dem Besuch kurz Nachricht!

     
  8. 28. jean baptiste

    @26 otto
    aber Otto, wer mehrfach (das :den von sich selbst prophezeiten – lassen wir mal eben weg) Weltuntergang überlebt hat …..

    aber es wird eng mit dem Platz da oben, früher war Raum für 144.000 , heute müssen die erst in den Warteraum, weil sieselbst einsehen, dass es nicht passt.

    Aber egal, ich würde sowieso lieber zum Islam gehen . 144 Jungfrauen … wird bestimmt anstrengend, aber sch öööön ,
    um die alle in Schach zu halten. (epheser 5:22), bevor ich noch (me too) Ärger bekomme 🙂

     
  9. 27. otto

    jean babtiste,

    Zaubertron ist nicht zu verwechseln mit ……thron eines……………..usw.

     
  10. 26. otto

    jean baptiste,

    die Mädels und die konservativen Herren vertreten m.E. lediglich ein geistiges Abfallprodukt.
    Sie haben ja mehrfach den Weltuntergang überstanden, deshalb ihr Zaubertron, von dem
    sie sich bemühen, auf uns herab zu schauen.

    Wer über Religionen meint zu schreiben, sollte sich mit dem Philosophen Keiji Nishitani
    befassen und eines seiner Bücher u.a. was ist Religion lesen. Er behandelt die religiösen
    und philosophischen Traditionen von den Vorsokratikern bis zu Heidegger und Sartre.

     
  11. 25. jean baptiste

    @23 moi meme

    Ich habe vergessen zu vermelden, dass Ahmet Aboutaleb auch als Berater des Königs tätig ist ……
    Des marokkanischen Königs , wohl zu verstehen.

     
  12. 24. jean baptiste

    @18. M.F.
    „Ihre Diskussion der diversen Religionen“ lesen se noch mal jenauer, der Herr … sind nicht viele … quasi nur eine.
    Die züchtigen Mädels und konservativ gekleideten Herren aller Altersstufen,
    die ERWACHET auf dem Wachturm .
    Na? doch erkannt ?

     
  13. 23. jean baptiste

    @18 M.F.
    Sie Schrieben: „aber so lange sich die meisten an die jeweils in ihrer Gegend gültige halten funktioniert’s brauchbar“
    deshalb möchte Ich Ihnen und den anderen verehrten Lesern des Blogs ein aktuelles Zitat nicht vorenthalten.

    Ahmed Aboutaleb, naturalisierter Niederländer marokkanischer Abstammung mit 2 Pässen, dem Niederländischen und dem Marokkanischen Pass ausgestattet,
    PvdA Politiker (Pendand zur SPD) , hochstudiert und dem Anschein nach ein weiser Mann, er ist bekennender Moslem
    Er ist seit 2008 gewählter Bürgermeister der Stadt Rotterdam, der OB wenn man seine Funktion nach unserem Massstab wertet.
    Er hat letzter Tage in einem öffentlichen Auftreten verkündet , eigentlich stecke in jedem Moslem ein kleiner Salafist, auch in Ihm.

    jetzt sind die Puppen am tanzen.

     
  14. 22. jean baptiste

    @7 rd
    ars naturae magister.
    Klar gibt es die Natur noch, man muss sie nur sehen.
    Und ja, da bin ich bei Ihnen, das meiste was die Menschen für Natur halten ist keine … und wenn es nur Naturjoghurt ist … natürlich der mit dem probiotischen Acidophilus, Bifidus.
    I LOVE NATURE.

    Das erinnert mich kollossal an Henry Ford, als er gefragt wurde, in welchen Farben er sein Model T liefern könnte, war seine Antwort, any color, if it´s only black. (jede Farbe, solange sie schwarz ist.)
    Leider hat er dann das Nachfolgemodell Model A wirklich in 4 Wunschfarben ausgeliefert. Nur schwarz gab´s jetzt nicht mehr.

     
  15. 21. rd

    @It is me Das steht nur in dem via Facebook verlinkten Artikel, weil das nicht zu korrigieren ist. Im Teaser und auf der Website war es schon eine Minute nach Erscheinen korrigiert.

     
  16. 20. it is Me Le Clerc

    Klugscheißmodus AN
    Maulwürfe sind KEINE Nager…
    Klugscheißmodus AUS

     
  17. 19. jean baptiste

    @@ anti-fans
    hab´ich doch gesagt ,auf Euch kann man die Uhr stellen , … Freunde mache ich mir nicht damit …
    Und seien wir einmal ehrlich …. das rki ( Robert Koch-Institut ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und –prävention) ,
    die Apothekenumschau https://www.apotheken-umschau.de/Hantavirus-Infektion,
    und all die anderen Stümper … was wollen die uns eigentlich noch alles weismachen ? Ich hab gestern und vorige Woche noch´ne pinkelnde Maus in Händen gehabt und mir danach genüsslich ´ne Banane gegessen .
    Bin ich jetzt etwa krank … na siehste …. alles Bullshit (nö, nicht Deiner, lieber NrhStier) .
    Daß ich noch wenigstens eine Woche bis hin zu über einem Monat Zeit hab´bis irgendwas ausbricht … dat glaubse doch selbs nich .
    Ja, @8 Müller , ich bin ein Klugscheisser (wenigstens ich sollte es ausschreiben dürfen) , aber lieber klug und am scheissen als scheisse und- tot.
    Dr WDR meldet: https://www.swr.de/swr2/wissen/vorsicht-hantaviren/-/id=661224/did=15838330/nid=661224/1le17xs/index.html Sie gehören mittlerweile zu den fünf häufigsten meldepflichtigen Viruskrankheiten in Deutschland: Die Hanta-Viren, die den Menschen krank machen, werden von Nagetieren übertragen.
    Sic transit gloria mundi sach den aalden Lateiner.
    Übrigens, seit Ihr auch die Ersten, die laut schreiend zum Baumarkt fahren, um Ameisentod zu kaufen ? Igitttt wat is dat fies, wenn die biester aufer Terasse unter die Steine wohne und durche Ritzen nach oben kommen und aufm Tisch rumtanzen.
    Erstmal Heisswasserkocher randvoll machen, dann die heisse Brühe inne Ritzen kippen …. wollen doch mal sehen wer hier der Hausherr ist.
    Übrigens, sind Sie jetzt auch Vegetarier, ist ja ekelhaft, all das tote Fleisch . Nur für meinen Bello kaufe ich Fleisch, der soll ja keine Mangelernährung erleiden.
    So, (tier-)liebe Klever, jetzt muss ich aber aufhören, sonst kommen wir zum Thema Ur-eltern und Grosseltern/Eltern (je nachdem wie alt Ihr seid), die kannten die Liebe zu Tieren noch nicht, die haben die einfach gegessen, und die Maulwürfe mit der platten Schüppe totgekloppt, oder mit den Klompen totgetreten.
    Dafür waren die aber lieb mit den Mitmenschen – wenn das dann nicht zufällig Juden waren – da hat GröFaZ ja definitiv- Lösungen für angetragen, die auch die Klever (fast) ausnahmlos unterstützten und durchführten.
    Ach … die lieben kleinen Tierchen, wat sin wer doch heute wieder tierlieb ….
    bis demnächst auf der Intensiv, wenn Sie dort mit einer Pneumonie (Hantavirus-induziertes-(kardio-)pulmonales Syndrom (HPS/HCPS) und Sie .. ja.. Sie da … dreivierteltot mit der einem Hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom (HFRS) liegen, zwar bringen Sie der Krankenkassehorrende Kosten, die so einfach vermieden worden wären, aber es besteht ja Hoffnung …. wenn Sie es nicht schaffen, hat wenigstens die Rentenversicherung ein fettes Plus zu vermelden.
    So long, und wie sagt der Ami, see you in hell.

     
  18. 18. Martin Fingerhut

    Begegnen sich 2 Planeten.
    sagt der eine :  “ Du siehst aber schlecht aus. “
    “ Ja, mir geht’s miserabel. “
    “ Was hast Du denn ? “
    “ homo sapiens ! “
    “ Och, dann mach Dir mal keine Sorge.
      Das hatte ich auch mal.
      – Das geht vorüber. “

    @ 6. jean baptiste :
    Ihren Überlgungen kann ich nur für den quasi ersten Schritt zustimmen.
    Ganz gewiß sollten wir Menschen uns sehr gut überlegen,
    was wir tun
    und was wir damit anrichten.
    Und ebenSo gewiß haben wir Menschen schon viel zu viel Schaden unÜberlegt angerichtet.

    Ihre Diskussion der diversen Religionen vermag ich nicht aufzunehmen
    – schon weil mir dazu die höheren Weihen des heiligen Stein’s fehlen.
    Religionen halte ich in erster Linie für RichtLinien und Anleitungen,
    wie größere Gruppen von Menschen gedeihlich mitEinAnder leben können.
    Also so ähnlich wie StraßenVerkehrsOrdnungen.
    Es gibt zwar inkompatible ( z.B. Rechts- und LinksVerkehr ),
    aber so lange sich die meisten an die jeweils in ihrer Gegend gültige halten
    funktioniert’s brauchbar.
    nur : Was ist heutZuTage „meine“ Gegend ?
    Als Klever, NiederRijner, NRWler, BundesBürger und Europäer bin ich letztlich ganz „einfach“ Mensch.
    Als solcher versuche ich, mich so zu verhalten, daß es für uns alle gemeinsam als Menschheit ver-träglich und zu-träglich ist.
    Meine „Religion“ richtet sich prinzipiell nach Kant’s Imperativ.

    Für mich folgt daraus,
    daß ich in der Praxis Ihren Ansichten aus #6. nicht zustimmen kann.

    Vielleicht bin ich halt – aus Ihrer Sicht – durch das wissenschaftlich orientierte KAG zu sehr verdorben.

    Sie unterscheiden zwischen einem Reh, daß sich in einem TorNetz verfangen hat und deshalb indirekt durch MenschenHand ersäuft,
    und jenen, die „natürlich“ ersaufen.

    Die Unterscheidung zwischen „natürlich“ im Sinne von „ohnMenschlich“ und „menschenGemacht“ mag zwar häufig praktisch sein,
    im Grunde aber ist auch der Mensch ein Produkt und BestandTeil der Natur,
    folglich auch seine Erzeugnisse – wie das TorNetz.
    Warum also nicht auch beim im TorNetz zappelnden Reh der „Natur“ ihren Lauf lassen ?

    umgekehrt :
    Wie „natürlich“ ersaufen die anderen Rehe, Mäuse, MaulWürfe, Hasen, Igel, … ?
    Selbst falls das HochWasser an sich nicht als Folge einer menschenGemachten Veränderung des Klimas eingestuft wird,
    die – enorme – Höhe der Fluten und ihre reißende Geschwindigkeit haben wir Menschen zu verantworten.
    Unsere Deichen zwängen das Wasser in einen schmalen Streifen.
    Ohne die Deiche würde das Wasser breit verteilt zwischen Klever RatHaus und EltenBerg weitGehend dahinDümpeln.
    Dann wäre es so flach, daß Hunderte von Hubbeln in der Landschaft kleine Inseln blieben und den Tieren Zuflucht böten.

    Was würden Sie dann mit jenen Tieren machen,
    die nicht auf einer natürlichen Erhöhung gelandet sind
    sondern auf einer künstlichen Warft ?
    Würde Sie diese Kreaturen zurück ins Wasser scheuchen wollen,
    damit der „reinen“ Natur ihr Lauf unverfälscht gelassen würde ?

    Alles im Dienste der „natürlichen“ Auslese ?

    Sie scheinen Darwin’s  “ survival of the fittest  “
    zu verstehen als Sieg des stärksten / besten / ausdauerndsten EinzelExemplars.

    Das mag vielen auf den ersten Blick so erscheinen,
    doch kein einziges Individuum lebt ewig.
    Die Schicksale der Individuen sind nur Details.
    im Grunde unbedeutende Details.

    Wesentlich ist das Überleben der „ART“.
    also einer größeren Gruppe.

    Wenn es nur um den einzelnen ginge,
    müßten sich all jene durchSetzen,
    die  “ me first “  twittern,
    mit ihren EllenBogen alle anderen beiSeite stoßen
    und am liebsten über Leichen trump-eln.

    Konsequenter Weise müßten solche Egoisten
    FrühGeborenenStationen und AltenHeime abschaffen,
    denn warum Zeit und Geld für solche verschwenden,
    die garantiert nicht zu den „fittest“ gehören ?

    Wie wenige der rund 8 Milliarden Menschen
    hätten dann noch ein Recht, am Leben zu bleiben ?
    Jeder, zu dem es einen „fitteren“ gibt, hätte es nicht !

    Tatsächlich jedoch ist die Species „Mensch“ enorm erfolgreich
    – sogar trotz ihrer vielen Irrtümer und Fehler –
    und das m.E. gerade WEIL sie nicht auf lauter einzelne setzt.

    Der „Mensch“ hat nicht als einzelner Erfolg
    sondern als Gemeinschaft.

    Wer könnte auf sich allein gestellt überleben ?
    ohne Bäcker ?
    ohne Menschen bei den StadtWerken, die das Gas für die Heizung liefern ?
    ohne Eltern, Freunde, Kollegen ?

    Mag sein, daß es manche gibt, die es schaffen würden, in der Wildnis zu überleben.
    Aber sie lebten dann eben auch nur in einer Wildnis.

    Der einzigArtige Erfolg des Menschen liegt nicht daran,
    daß es lauter überragend „fitte“ Individuen gibt,
    sondern in der Gemeinschaft, die weit mehr erreicht als lauter einzelne.
    Von Familie über Sippe und Stamm,
    von Volk und Nation zur Menschheit.

    Nur wenn wir alle lernen,
    uns als Gemeinschaft ALLER Menschen zu verstehen,
    werden wir langFristig eine Chance haben,
    fortZuBestehen.

    Sogar mehr als das halte ich für nötig :
    Wir sollten lernen, uns als Teil der Natur zu verstehen.
    Als Teil in einem weit größeren Ganzen.
    Nur gemeinsam innerhalb des ganzen können wir uns optimal weiterEntwickeln.

    Wenn wir das nicht lernen ?
    Der Erde ist unser Schicksal egal.
    Sie kann schlimmeres überstehen.
    Auch homo sapiens wird sie eines Tages auskuriert haben.
    Es kümmert sie nicht, woran wir verrecken.
    Warum sollte sie uns vor dem „Ersaufen“ retten ?
    Darum müssen wir uns selber kümmern
    – oder untergehen.

    Und damit – revenons à nos moutons – kommen wir wieder zurück zu unseren Schafen bzw. Rehen und MaulWürfen :

    Jemand, der Tiere rettet,
    ist ein hervorRagendes VorBild für uns alle,
    denn er praktiziert diese Zugehörigkeit von uns Menschen zu dem großen Ganzen.

    Je mehr dieser VorBilder es gibt,
    um so seltener wird mit Steinen nach Schwänen geworfen,
    weil jemand das  “ Überleben des stärkeren “  gründlich mißVersteht.

    Danke ! Herr Röhrig !

     
  19. 17. Niederrheinerin

    @??? Hoffen wir das Beste.

     
  20. 16. Rüdiger Weizenkeim

    Lieber Röhrig als Röhrl 🚘

     
  21. 15. Ein Tag zum Fremdschämen

    Wieviele Regenwürmer müssen ihr Leben geben, wenn der Bauer das Feld pflügt??

    Blödsinn lesen wir überall

    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_83024392/studie-schoene-politiker-sind-erfolgreicher-bei-wahlen.html

     
  22. 14. ???

    @11. Niederrheinerin

    Die Menschen gehören auch zu einer Kulturlandschaft……….auch ihnen wird hoffentlich im Notfall geholfen.

    Wir alle, die Natur in der Kulturlandschaft müssen aufeinander achtgeben und Hilfe geben, wo es nötig ist.

    Es gibt bereits viele ausgestorbene Flächen auf dieser Erdkugel, wo Lebewesen durch Menschenhand vernichtet wurden.

     
  23. 13. Niederrheinerin

    @rd Natur soll aber durchaus noch innerhalb einer Kulturlandschaft vorkommen.

     
  24. 12. Chewgum

    @jb Experten sind sich ja einig darüber, dass Menschen viel mit dem Klimawandel und sonstigen Naturschäden zu tun haben, unter deren Auswirkungen nicht nur immer mehr Menschen leiden werden, sondern auch Tiere. Vor diesem Hintergrund zu sagen, man dürfe überhaupt nicht eingreifen und helfen, finde ich nicht akzeptabel.

    By the way: Wenn wir nicht aufpassen, werden wir eines Tages nicht mal mehr uns selber helfen können.

     
  25. 11. ???

    @6. j.b.
    AMEN!!!

    @7. rd
    Danke!!!

     
  26. 10. Joseph Johann

    Das Gegenstück zur Kleintierrettung ist der RP von heute zu entnehmen: Jagd auf Wildschweine an der A 2 bei Bielefeld.

     
  27. 9. Müller

    Im Übrigen sollten wir uns glücklich schätzen, dass wir noch so Leute wie Herrn Röhrig in unserer Gesellschaft haben!!

     
  28. 8. Müller

    Herr Daute, danke zu Pkt. 7

    jean B. Bei Ihnen fällt mir nur KLUGSCHEI… ein.

     
  29. 7. rd

    @jean baptiste Natur ist ohnehin ein fiktiver Begriff. (Das, was die meisten Menschen z. B. an niederrheinischer Natur erhaltens- und lebenswert finden, ist eine Kulturlandschaft.) Deshalb meine Meinung: Die Welt wird bestimmt nicht schlechter dadurch, dass ein Einzelner ein paar Kleinsäugetiere vor dem sicheren Tod rettet. Vielleicht sogar ein bisschen besser – und damit wäre doch schon viel erreicht, oder?

     
  30. 6. jean baptiste

    @ all
    Freunde mache ich mir jetzt bestimmt wieder nicht aber es muss auch einmal eine Gegenreaktion auf all diese natürlich pur sympathischen Gedanken und Reaktionen erfolgen.

    Vorab – Retten eines Rehs, das sich in einem Tornetz verfangen hat und einem sicheren Tod entgegensieht nehme ich einmal von meinen weiteren Ausführungen aus.
    Nein, nicht weil ein Reh so niedlich ist, sondern weil beim Tornetz Menschenhand im Spiel ist – also mit Natur nichts zu tun hat.

    Aber – ceterum censeo – Eingriffe des Menschen in die Natur – und auch in natürliche Abläufe und Gegebenheiten sind a priori abzulehnen sofern nicht Probleme, die durch früheres menschliches Eingreifen entstanden sind, gezielt korrigiert werden.

    Für den Rest aber muss der Natur einfach ihr Lauf gelassen werden. So was nennt man auch natürliche Selektion, nur die stärksten bleiben , überleben , und pflanzen sichfort.

    Retten niedlicher Maulwürfe in kleinem Umfang wird natürlich keinen grossen Einfluss auf den Ablauf der Natur haben.
    Aber in grösserem Masse kann es, vor Allem lokal begrenzt,Ursprung für die nächste Epidemie unter den Maulwürfen, z.B. mit den Hantaviren , speziell dem Noravirus , sein und erreicht dann viel leichter den Menschen. http://edoc.rki.de/series/rki-ratgeber-fuer-arzte/2006/PDF/hantaviren.pdf
    Siehe hierzu auch Zoonosen http://rattenzauber.de/zoonose.html.

    Diese Gefahr setzt sich fort in Problemen in der Stabilität von Deichen durch Bisamratten, die dann wieder vom Menschen bekämpft werden müssen, bis hin zur Problematik des Grosswildes, deutlich und nicht appetitlich zu sehen in den Oostvaardersplassen im Zuidoostpolder (denken Sie grobe Richtung Almere), wo dann kanke Tiere von den Wildhütern erlöst werden müssen, da man aber ein sogenanntes natuurbehoudendes beleid führt, an für den Betrachter weniger einsehbaren Stellen dem Prozess aller Prozesse , der Verrottung, preisgegeben werden.
    Und da dem einen sein Uhl dem anderen seine Nachtegaal ist, profitieren davon wieder die Aasesser .

    Wem das jetzt alles zu krass ist ud gegen seine christliche Überzeugung der Barmherzigkeit und Nächstenliebe, auch unseren Mitgeschöpfen Gottes, dem empfehle ich, die Bücher Ezechiel (Hesekiel, hebr. יחזקאל Yeḥezķel, Jechezkel) zu lesen ( für die guten Katholiken und andere Gläubige unter Euch) , das ist ein Teil des jüdischen Tanachs.
    Nie von gehört ? Ja, so weit zum Glauben. Der jüdische Tanach ist nämlich, als Teil des Alten Testaments Grundlage Eurer Religion.
    Aber ok, das gehört scheinbar nicht mehr zu den Erkenntnissen der heutigen Generation.
    Schmusewelt ist angesagt, niedlich ist gefragt, und diejenigen die sich das auf die Fahnen schreiben kreiren sich halt ihre eigene Welt und ihre eigenen Wahrheiten.
    Nur bitte ich Sie nicht zu vergessen, dass dieses Gedankengut gefährliche Konsequenzen hat,Überbevölkerung und Eingreifen in den natürlichen Selektionsprozess hat schlimme Folgen und wir sollten uns der über die Jahrhunderte gereiften Erkenntnisse nicht aus lauter Sentiment oder Unwissentheit oder Ignoranz verschliessen.
    Wildkaninchen haben für die Besiedelung Großbritanniens 900 Jahre gebraucht.
    In Australien haben sie, angefangen mit 24 Wildkaninchen, 1859 von Thomas Austinals als Jagdwild nach Australien gebracht, in nur 50 Jahren ein Gebiet ein, das größer ist als halb Europa ist.
    Auch das bewusste Einschleppen der Myxomatose durch den Menschen, einer Krankheit, an der hauptsächlich Kaninchen elendig verenden, hat der Population keinen Einhalt gebieten können unddie Verbreitung nur unwesentlich verzögert .
    Es hat aber durch natürliche Selektion bewirkt, daß sich die Population relativ schnell genetisch immunisiert hat.

    Wer jetzt meint, der Autor sei bestimmt ein frustrierter alter Bibelfan und eifriger Kirchgänger, eventuell der christlichen, chiliastisch ausgerichteten und nichttrinitarischen Religionsgemeinschaft (ich vermeide mal gerne die Bezeichnung, die es für die Erwachet Jünger mit dem Wachturm auch gibt und wie sie sich selbst zu nennen pflegen, weil in der Bibel, die sie gerne als das Maß aller Dinge ansehen, werden sie selbst ad absurdum geführt “ Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen“ Δεν πρέπει να δώσετε ψευδή μαρτυρία κατά της επόμενης אתה לא צריך לתת עדות כוזבת נגד הבא שלך ) , der ist auf dem Holzweg.
    Er ist ein aus traditionell atheistischem Hause stammender Klever mit guter humanistischer Schul- und Ausbildung. Dank an das damals noch Staatliche altsprachliche Gymnasium mit neusprachlichem Zweig, den Stein kannten wir damals noch nicht.

     
  31. 5. Rüdiger Weizenkeim

    Im Sommer traf ich in lockerer Runde auf augenscheinlich symphatische niederrheinische Alleskenner von ca. Ende 50.
    Es fand eine ganz lockere und humorige Unterhaltung statt über dies und auch über das. Bis es zum Thema “Maulwürfe” kam. Die Anwesenden offenbarten sich in kurzer Zeit auch hier als Fachleute; “Karbid, Mofa-Abgase, Gift, Wasser, Martinshorn, fluten mit dem B-Schlauch, und “mein Schwager kennt da einen Polen, der hat da so ein ganz dolles Zeug…”
    Ich habe mich dann als Maulwurf-Züchter geoutet – Dr. xxcx u. Co. quittierten das mit ungläubigem Kopfschütteln und gingen von dannen….

     
  32. 4. Barbara Pauls

    Da sagt man immer: …einer allein kann ja doch nichts ausrichten…” falsch…!!!!!
    Herr Röhrig, Respekt, großartige Aktion!!!
    (ps. sehr schöne Fotos)

     
  33. 3. Joseph Johann

    Kompliment!!!

     
  34. 2. Frau

    So wiederholt sich die Realität nach der Überlieferung der “Arche Noah”.
    (Genesis, Kapitel 6-9)

    Vielen Dank an den Retter, Walter Röhrig!

     
  35. 1. Niederrheinerin

    Tolle Fotos, schöne Geschichte, genau richtig zum neuen Jahr