Minoritenplatz: Ist der Klevische Knoten durch?

rd | 03. März 2017, 15:32 | 55 Kommentare
Bald wird der Minoritenplatz auch in Düsseldorf ein Begriff sein – zumindest vor Gericht

Zeit lassen – sagt Max Knippert. Warum?

(Ein Gastbeitrag von Max Knippert, Künstler, zur Offenlage der neuen Pläne für den Minoritenplatz.)

Ist der Klevische Knoten durch? Noch nicht, würde ich sagen, aber das Schwert hängt bereits in der Luft.

Der Minoritenplatz befindet sich vermutlich nach ca. 65 Jahren auf der planerischen Zielgraden.

Die gutachterliche Stellungnahme zur städtebaulichen Entwicklung des Minoritenplatzes in Kleve durch Kunibert Wachten, ist den nicht müde gewordenen Klevern bekannt, und der Prüfantrag zum Hundertwasserhaus liegt auch auf dem Tisch. Jetzt hat das zweiwöchige, beschleunigte Verfahren zur Offenlage begonnen.

Warum diese allerdings „beschleunigt“ sein musste, erschließt sich mir nach den Jahrzehnten der bisherigen Planung nicht. Vermutlich also haben jetzt alle Klever ein letztes Mal die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern. Dieser Gastbeitrag soll dazu ermuntern. Am 18.3.2017 ist es vorbei! (Der Link zur Offenlage findet sich am Ende des Textes.)

Auf Basis der vom Rat beschlossenen Eckpunkte, sowie aus der Kritik und den Anregungen aus der Bürgerschaft hat Kunibert Wachten seine Argumente formuliert, kommt gleich zu Beginn zur Sache und betont, dass der Minoritenplatz bebaut werden sollte. Ich ergänze hier das Argument von Arnold Voss, einem weiteren Städteplaner, der der Einladung ins Haus Koekkoek nachgekommen ist. Arnold Voss hob seinerzeit hervor, das eine Bebauung eine zentrale Aufgabe erfüllen muss – nämlich den Rathausplatz wie einen Diamanten zu fassen. Wenn denn überhaupt gebaut werden sollte.

Kunibert Wachten hat seine Argumente für eine Bebauung unter anderem so zusammen gefasst:

  • Die Waalgrabenzone sollte eine Fassung erhalten und als grünes Band die Altstadt umschließen.
  • Die Innenstadt soll im Norden einen Abschluss, ein Gesicht zeigen aber gleichzeitig soll das Quartier die Funktion eines Gelenk zur Hochschule erhalten.
  • Eine funktionale Nutzung mit entsprechenden Angeboten soll erfolgen.
  • Durch das Privileg, das sich die Fläche in eigener/unserer Hand befindet, sollen Impulse für die Stadtentwicklung realisiert werden.
  • Innerstädtisches Wohnen und Nutzungen sollen möglich sei, am besten in Verbindung mit der Hochschule.
  • Öffentliche Räume, attraktive Gassen- und Straßenräume und ein repräsentativer und offener Platz vor dem Rathaus soll entstehen.
  • Eine hohe Gestaltqualität wird eingefordert, um der besonderen Lage gerecht zu werden.

Weitere Gesichtspunkte im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens:

  • Minoritenplatz ist die wichtigste Potenzialfläche für die Stadtentwicklung
  • Verflechtungen mit den angrenzenden Stadträumen von der Waalgrabenzone bis zur Große Straße und von der Kavarinerstraße bis zum Spoykanal = Rahmenplan
  • Zwei Baufelder (ca. 2000 Quadratmeter), ein Platz auf der Ostseite des Rathauses, der den Trakt des Ratssaals mit der Wallgrabenzone in Verbindung bringt
  • Eine gestaltete Fläche auf der Westseite des Rathauses, die nicht (nur) dem Parken dient
  • Ein gestalteter Freiraum am „Netelenhorst“
  • Mischnutzungen und funktionale Vielfalt (diese Multifunktion wurde bereits durch Astoc herausgestellt)
  • Zur Wallgrabenzone sollten die Baufelder eine parallel verlaufende, klare Kontur zeigen, Rücksprünge in der Kontur zum Rathausplatz wie auch zum „Netelenhorst“ sollten gestalterisch geprüft werden
  • Die Verbindung mit dem Spoykanal ist eine der wenigen Stellen im Stadtgefüge gegeben, an denen die „Innenstadtgrenze“ markant in Erscheinung tritt
  • geneigte Dächer, vorrangig drei- bis viergeschossige Bebauung; es sollten aus stadträumlichen Gründen an ausgewählten Stellen auch gestalterische Akzentuierungen mit höhergeschossigen Bauteilen möglich sein, was aber ebenfalls einer sorgfältigen Prüfung bedarf
  • Nneue Bebauung vermittelt zwischen den beiden Polen Rathaus und Volksbank
  • Innenhöfe der Baufelder sollten Begrünungsöglichkeiten aufweisen; Erdgeschosszonen können (könnten?) bei einer entsprechenden Begrünung ihrer Dachflächen im Inneren der Baufelder ganz bebaut werden.
  • gestalterischen Vielfalt & gemischte Nutzungen kleine Wohnungen, die auch mit Service-Angeboten kombiniert werden können
  • Wichtig: Ein kleines Netz öffentlicher Räume, das die Durchlässigkeit des Areals garantiert, damit es seine Funktion als Gelenk innerhalb des Stadtgefüges wahrnehmen kann
  • Der Rathausplatz rund 1.500 qm und die Freifläche am „Netelenhorst“ rund 800 qm. Wichtiger als die Größe ist jedoch die Nutzbarkeit und Ausstrahlung des Rathausplatzes. Er sollte repräsentativen Charakter haben, kleinere Veranstaltungen möglich machen und auch zum Aufenthalt einladen.

Der Rathausplatz sollte ein befestigter Platz mit nur wenigen Bäumen werden, während die Fläche am „Netelenhorst“ einen grünen Charakter aufweisen sollte. Denn am „Netelenhorst“ sind die kleinen Höhenunterschiede des Terrains und die Zufahrt zur Volksbank über einen Platz nicht so gut gestalterisch zu bewältigen wie über eine Grünflüche, die Geländemodellierungen zulässt. Für die Festlegung des Gefüges der öffentlichen Räume, ihrer Gestaltung und Konturierung der Baufelder sollten unabhängig vom Bebauungsplan verschiedene Entwürfe erarbeitet werden.

In diesem neuen Areal sollten keine oberirdischen Stellplätze liegen. Seine Lage ist zu bedeutsam und die Flächen sind zu knapp, um sie dem „Parken“ zuzuordnen. Hans Hoorn ha dies in der Stadthalle ebenso ausdrücklich und wiederholt angemahnt. Deshalb muss der Stellplatzbedarf, der aus den neuen Nutzungen resultiert, und der öffentliche Stellplatzbedarf in einer oder zwei Tiefgaragen abgedeckt werden, die bei zwei aber eine gemeinsame Zufahrt haben sollten. Dabei ist auch die Anschlussmöglichkeit der bereits vorhandenen Garagen zu prüfen. Dies ist eine deutliche Erschwernis für Bauinvestitionen, die Bedeutung des Standortes rechtfertigt aber diesen Aufwand.

Für den Bebauungsplan bedeutet dies: Die Umrisse der Baublöcke sind gestalterisch sorgfältig zu entwickeln und dann über Baulinien definitiv festzulegen. Ebenso sollte die Anzahl der Vollgeschosse eindeutig definiert werden und auch ein Ausschluss von Zufahrtsmöglichkeiten in die Tiefgarage an den „prominenten“ Lagen innerhalb des Areals. Vom Charakter her weist das Areal Kerngebietsfunktionen auf. In diesem Rahmen ist der hohe Wohnanteil zu begründen. Es wird erforderlich sein, in den textlichen Festsetzungen und in begleitenden Festsetzungen über Ortssatzungen die Baugestalt, die Dachformen und den Grad der Begrünung zusätzlich zu regeln.

Alle Klevern haben diese Argumente irgendwie von irgendwem, irgendwann sicher schon mal gehört, aber in dieser Zusammenfassung dürfte es wohl einmalig sein?

In dem Wachten-Gutachten ist meiner Meinung nach eines von zentraler Bedeutung: Die durchweg notwendige hohe Gestaltungskompetenz für einen Gesamtentwurf, sowie Mehrfachbeauftragung und/oder (Studenten)Wettbewerbe. Was auch zentral ist, das gebaut werden soll. Aber Bauen Müssen ist nun mal kein Naturgesetz. Man kann in Urlaub fahren, muss es aber nicht.

Ich möchte nochmals Arnold Voss wiedergeben. Kleve habe das unglaubliche Glück gehabt, zum Standort einer Hochschule zu werden und diese gilt es proaktiv am Minoritenplatz zu berücksichtigen, ebenso wie sowie der Umstand, überhaupt über eine Freifläche zu verfügen, die als Gelenk gestaltet werden kann. Darüber hinaus gilt es, meiner Meinung nach unsere Stadt weiter Richtung Niederlande auszurichten. Das ist pures Entwicklungspotenzial. Was hochwertige Stadtplanung angeht, sind unsere niederländischen Nachbarn Weltspitze. Hans Hoorn hat es in der Stadthalle anklingen lassen. Das sollte bei der Planung, auf Grundlage unserer Niederrheinländischen Vergangenheit und Zukunft unbedingt Berücksichtigung finden.

Was fehlt bisher bzw. nach wie vor?

  • die klare Definition, WARUM überhaupt gebaut werden soll
  • Gutachten zur Parkraumsituation in der Gesamtunterstadt/Tiefgarage
  • Gutachten zum zusätzlichen Verkehrsaufkommen in der Hafenstraße und Unterstadt
  • Prüfantrag der Zusammenlegung von VHS und Stadtbücherei
  • Auskunft der Verwaltung zur Zukunft des Edeka-Gebäudes (es gibt bereits konkrete Planungen!)
  • Größe und Form des Rathausplatzes
  • Berücksichtigung der Interessen von Kinder & Jugendlichen und Studenten sowie Senioren
  • Einbindung der Hochschule
  • Einbindung der Kirche bezüglich Rundgangs (Kavarinerstraße zum Klosterplatz)
  • Außenkonzept inklusive der landschaftsarchitektonischen Planung am Minoritenplatz als Gelenk zwischen Tier- und Forstgarten zu den Galleien/Kermisdahl
  • (Gestern wurde allerdings dem Kulturausschuss eine Skulptuurenachse für die Wallgrabenzone vorgestellt, die mir persönlich ausgesprochen gut gefällt.)

  • die erforderlichen textlichen Festsetzungen und begleitende Festsetzungen zu Baugestalt, zu Dachformen und zum Grad der Begrünung
  • Sachverständige, die mögliche Vorschläge professionell analysieren und bewerten (Hans Hoorn? Gestaltungsbeirat?)

Dass in Kleve das Wort Gestaltungsbeirat immer noch ein No-Go darstellt ist von Vorgestern. Im neuen Baukulturbericht, für Mittelstädte wie Kleve, steht explizit diese Empfehlung. Im April wird das Rathausumfeld Richtung Kavarinerstraße gebaut. Warum warten wir nicht erst einmal ab, bis dieses und die Megabaustellen (Union, Bensdorp, Stadthallenumfeld, Zwanzigergelände und Bahnhofsumfeld u.a.) abgeschlossen sind?

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55 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 55. jean baptiste

    @54. laloba
    Ich hatte das Thema für mich schon für beendet erklärt, aber ok, den beantworte ich Ihnen doch noch aus meiner Sicht.
    Klar, so sollte es sein, und so hält Krefeld https://www.krefeld.de/de/dienstleistungen/gestaltungsbeirat/
    oder Mönchengladbach https://www.muelheim-ruhr.de/cms/gestaltungsbeirat1.html es auch,
    aber ich wage zu wetten, daß Kleve das Modell von Kalkar kopiert würde,
    https://www.kalkar.de/de/ratsportal/9-10-bestellung-der-mitglieder-fuer-den-gestaltungsbeirat-2283418/
    und das nenne ich dann wohl eher einen Ausschuss als einen Rat.
    Übrigens, was bedeutet RM in diesem Zusammenhang ?

     
  2. 54. laloba

    @40 Ein Gestaltungsbeirat ist kein Ausschuss

     
  3. 53. Max Knippert

    @51.

    Helmut, du hast recht, natürlich gilt es alles abzuwägen, aber das Ziel gute Ergebnisse zu erziehen eint sicher erst einmal alle. Aber die Interessen sind naturgemäß verschieden. Kleve hatte große Baukultur und nach dem Krieg hat man es verpasst, daran anzuknüpfen. Welche Methoden wieder dahin führen kann man Diskutieren, aber Hauptsache man tut es auch.

    In Aachen gibt es beispielsweise das sogenannte Aachen-Fenster. http://www.aachenfenster.de/ Dieser Raum für Bauen und Kultur wurde durch Architekten aus der Stadt heraus mit einem Förderverein gegründet.

    Eine Nummer kleiner wäre dies doch auch für Kleve spannend ?
    Das könnte eine Anregung sein für eure Zunft und ein Zukunfts-Zeichen zu setzten…

    Für den Anfang ein paar m2 im Spoycenter mieten und ab dafür 🙂

     
  4. 52. Dagmar Perau

    @Alle hier,
    ich bin ein einfacher Bürger dieser Stadt. Zu Beginn dieses ganzen Wortgefechtes habe ich schon einmal meine Meinung geschrieben. Und wenn ich das hier sagen darf, wurde es auch 18 X mit Daumen hoch bewertet. Ich möchte nun noch einmal meinen Eindruck, den ich mittlerweile hier gewonnen habe, zum Ausdruck bringen. Ich finde, man ist hier ganz schön weit vom eigentlichen Sinn des Ganzen abgekommen. Und im Grunde ist genau das passiert, was ich schon einmal geschrieben habe. Es unterhalten sich hier „fast“ nur Menschen, wie soll ich sagen, von besonderer Bedeutung? Sie dürfen mich gerne korrigieren, denn ich bin „nur“ ein einfacher Bürger dieser Stadt. Doch genau um diese Menschen geht es doch in einer Stadtplanung. Die Menschen, die vielleicht ihre Entwürfe umsetzen dürfen, wohnen wahrscheinlich gar nicht hier. Aber ich wohne hier und viele andere auch, da sollten doch alle wieder zum eigentlichen Thema zurückfinden. Ansonsten werden die Bürger der Stadt Kleve auch in 20 Jahren noch auf diesen Platz starren.

     
  5. 51. HP.Lecker

    @Max Knippert

    Vielen Dank für Deine Erläuterungen zu Michael Maas. Er ist mir selbstverständlich bekannt, allerdings ist es offenbar meiner Kenntnis entgangen, dass er in Kleve referiert hatte. Insoweit konnte ich ihn bei Deiner Nennung nicht zuordnen.

    Der Sinn oder Unsinn eines Gestaltungsbeirates kann nur herausgearbeitet werden, wenn man die Argumente dafür und dagegen abwägt. Er kann eine Chance sein ebenso wie ein Risiko für die Entwicklung einer Stadt und für den Fortbestand der Kreativität.

    Ich gehe nicht mit dir konform, dass sich Planer und Architekten grundsätzlich mehr anstrengen bei ihrer Entwurfsarbeit, wenn ein Gestaltungsorgan als beratenden und/oder überwachendes System an dessen Seite gestellt wird. Das mag sicherlich auf wenige Einzelne zutreffen – aber einer Verallgemeinerung stimme ich nicht zu.

    Kleve sowie Kleves Menschen brauchen ansprechende und wohlvermittelnde Lebensräume – im privaten wie im öffentlichen – keine Frage. Diese Verantwortung haben Städteplaner ebenso wie Architekten pp. – das liegt in der Natur der Sache. Ich sehe als Planer meinen Beruf als humanistisch an.
    Es kann aber doch nicht angehen, dass die Definition von ansprechend und wohlvermittelnd politisch mitbestimmt wird. Je nach politischer Ausrichtung der Organe werden die Attribute etwa stets neu definiert?

    Während die eine Seite Nachverdichtung als richtig und förderungswürdig betrachten würde einige Legislaturperioden Auflockerung und Begrünung als richtig und förderungswürdig betrachtet?
    Liegende Rechtecke bei den Fensterformaten einerseits und stehende Rechtecke andererseits – je nach dem, wie die politischen Gremien gerade besetzt sind?

    Und wie soll die Religion einbezogen werden oder überhaupt???

    Vertreter aus christlichen, freien sowie anderen Religionsgemeinschaften als Teil des Gremiums?

    Fragen über Fragen, dessen Antworten gegeben und danach abgewägt werden sollten.

     
  6. 50. jean baptiste

    @48 , 49
    nein, mir geht es weder um Lateinkenntnisse, Orthographie oder Grammatik.
    Max K. hat sich schon in 11. als unser Aller Lehrmeister angeboten und meinen Post mit „Sie haben keine Ahnung und reden absoluten Bullshit“ kommentiert.
    Das darf er ruhig tun, wenn hinter Seiner Meinung Substanz und fachliche Kompetenz stehen.
    Das ist aber nicht der Fall, belegen will er keine von seinen Behauptungen und Korrigieren ebensowenig.
    Stattdessen stellt er Postulate wie Handwerk zu teuer , Gestaltungsbeirat hilft Kosten senken, auf und bringt ganze Berufsstände in Diskredit „glaube allen ernstes, das sich die Qualität erhöht wenn ein Architekt weiß das andere Fachleute drüber gucken.“.
    Ihn in einem Ausschuss zu sehen und eine Stellungnahme im Namen eines offiziell eingesetzten Organs zu verfassen stelle ich mir als schier unmöglich dar.
    Das war meine Treibfeder ihn an seine Schreibqualitäten zu erinnern.

    Desweiteren bin ich der Meinung (ceterum censeo für die alten Lateiner) daß 50 Beiträge zu diesem unsäglichen Thema schon zuviel des Guten sind und ziehe mich hiermit aus der Diskussion zurück.

     
  7. 49. Meiner Einer

    @ Max Knippert

    Und schon wieder ein grober Fehler bei der Grammatik.

    „Aber schön dass du geboren bist, wir hätten dich sonst sehr vermisst…“

    Da ist der Sinn doch völlig falsch. Sie hätten das Wort „nicht“ statt „sonst“ nutzen müssen. Aber das konnten Sie ja nicht wissen. 🙂

     
  8. 48. Benno

    @ 39: Ihr letzter Satz aus diesem Post zeigt, auf welchem Niveau Sie stehen, sorry. Wenn manchen Personen die Argumente ausgehen, werden diese in der Gegenargumentation persönlich…

    Auch wenn es Fehler in Grammatik und Rechtschreibung gibt, immerhin hat Herr Knippert den Mut, seine Meinung schriftlich zu äußern und verkriecht sich nicht. Also ich konnte Ihn bisher gut verstehen, was er zum Ausdruck bringen wollte, Sie etwa nicht?

    Benno

     
  9. 47. Max Knippert

    @41. & 42 jean baptiste

    Sie reiten immer tiefer rein, indem Sie den Eindruck vermitteln wollen, die Niederlande würde ohne Sinn und Verstand in die Stadtplanerische Zukunft marschieren. Wenn Sie Ihren eigenen Link aufmerksam gelesen hätten, wäre Ihnen aufgefallen, das nicht jede dakkapel/Dachgaube vor die Fachjury soll.

    Mit Maastricht, da habe ich einpaar Jahre studiert kenne ich mich natürlich nicht so aus wie Sie, den Sie wissen ja Alles und immer schon. Ich wette ohne Sie in der Tat zu kennen, das Sie sich in den letzten 10 Jahren nicht einmal, für was auch immer, entschuldigt haben.

    Aber schön dass du geboren bist, wir hätten dich sonst sehr vermisst…

     
  10. 46. Max Knippert

    @35. ???

    Ich meinte nachdenklich machende Fragen wie an einen Arzt, Anwalt, Installateur oder Automechaniker, voraus gesetzt man kennt sich damit nicht aus.

    Ein Gestaltungsbeirat hat nichts mit Denkmalschutz zu tun. Kleve soll natürlich kein Museum werden, ganz im Gegenteil. Wir bräuchten, meiner Meinung nach, mehr Belebung und verschiedene öffentliche Räume dazu. Diese brauchen auch nicht gesteilt zu sein. Der Robinsonspielplatz ist so ein fantastisches Beispiel. Raum für Kreativität oder auch das Radhaus und Theater im Fluss…

    Aber im Artikel oben geht es mir in erster Linie um die Zukunft des Minoritenplatzes. Alle Klever können noch bis zum 17. Ihre eigene Meinumg dazu bei der Satdt abgeben.

     
  11. 45. Max Knippert

    39. jean baptiste

    Ich habe so einige Schwächen und in der Tat ist die Rechtschreibung eine davon.

    Ihre Argumentations Logik, passt wunderbar zu dem niederländischen Ameisen Freund. Ihrer mimosenhaften Kritikfähigkeit wird dies sicher nachhaltig schmeicheln.

    Was war doch gleich das Thema…?

     
  12. 44. Max Knippert

    @38.gm

    Traue ich mich nicht 🙂

     
  13. 43. Max Knippert

    @33. HP.Lecker

    Michael Maas ist Vorsitzenden des nordrhein-westfälischen Landesverbands des BDB Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure und wurde nach Kleve eigeladen um über den Gestaltungsrat zu referieren in dem er Mitglied war oder noch ist.

    Ja, ich glaube allen ernstes, das sich die Qualität erhöht wenn ein Architekt weiß das andere Fachleute drüber gucken. Übrigens waren bei Maas ca. 15 Architekten aus Kleve die sich für einen solchen Beirat ausgesprochen haben.
    Das die Politik in solchen Gremien sitzen liegt in der Natur der Sache.

     
  14. 42. jean baptiste

    Herr Knippert,
    irgendwie kommen Sie mir vor, wie wenn Sie auf Wolke 7 schweben.
    Sie kennen mich nicht, ausser aus meinen Posts, und ich kenne Sie ebensowenig, ausser aus Ihren Posts, bzw. was man sonst so der Presse über Sie entnehmen kann.
    Dafür gaukeln Sie aber vor ein sehr präzises Bild über mich, meine Fähigkeiten und Meinungen zu haben. Was werfen Sie eigentlich zur Zeit ein , um so drauf zu sein ?
    In der Sache aber verzapfen Sie einen Unsinn nach dem Andern. Zur Zukunft der Welstandscommissies in NL empfehle ich Ihnen „Het zijn nu grote steden (gezien ons kleine land) en er zullen er meer volgen“ und “ er iets beters tegenover te stellen. Iets dat in deze tijd past.
    „http://www.dearchitect.nl/architectuur/blog/2014/9/mooie-toekomst-zonder-welstand-101112837

    Besser als 27. HP.Lecker hätte ich es auch nicht in Worte fassen können.
    @@21
    Kriegsschäden , z.B. 18.August 1944 Maastricht.
    „De meeste bommen vielen op twee dichtbevolkte woonbuurten: het `Roed Dörrep‘ op de
    Wycker Maasoever en het `Krejje Dörrep‘, het Quartier Amélie, op de Maastrichter oever.
    Deze laatste wijk zou nooit meer worden herbouwd. De gevolgen waren verschrikkelijk“
    Instinktloser können Sie sich wohl nicht präsentieren, als meine Rüge als mierne.kerij zu klassifizieren.
    @@19
    „de gustibus ….“ Sorry, eigentlich ein bekannter Spruch, aber ich wusste nicht, daß Sie kein Latein können. Allerdings, Ihr Google-Versuch war nicht erfolgreich,also streichen wir mal Ihre daraus folgende Erklärung.
    Bedeuten tut es übrigens oder auf gut Platt bzw. was der eine toll findet ist in der Betrachtung des anderen potthässlich.
    „Aber lieber Baptiste, das Thema war & ist das Rathausviertel.“
    Auch hier machen Sie den Kardinalfehler, der bisher Grund allen Übels ist, nämlich Stadtplanung in Salamitechnik.
    Aber was kann man in Kleve erwarten. wenn die führenden Köpfe nicht über den Tellerrand denken und schauen.

     
  15. 41. jean baptiste

    @28 Max Knippert „In der Tat würde ich es mir zutrauen“
    Ja, Sie trauen sich das zu, aber wer sonst noch?.
    Es reicht halt nicht, ein paar Architekten mit Du anzusprechen, und einige rennomierte Stadtplaner unter Weglassung von Dr.- und Prof.- Titeln zu zitieren, da braucht man schon andere Referenzen.
    Wenn Sie durch die Professores und Doctores öffentlich als Referenz zitiert würden, wäre das schon eine andere Qualität.
    Aber ein Künstler ist halt Künstler wie ein Stadtplaner halt Stadtplaner ist.
    Aber Stadtplaner brauchen wir in Kleve ja nicht, hier wird in Bauabschnitten geplant, Salamitaktik ist angesagt.

     
  16. 40. jean baptiste

    @37. laloba
    ….In Kleve per Definition sind !
    Schauen Sie sich die Ausschüsse doch an, nur richtige Entscheidungen, Schulpolitik ist ja nur ein Beispiel!

     
  17. 39. jean baptiste

    @38. gm Da der Ausdruck von K. an mich gerichtet war , erlaube ich mir den auch zu kommentieren.
    Die Beste Übersetzung findet man im urbandictionary.com
    „Dutch insult for someone who:- Pays too much attention to details“.
    Mich selbst ficht das nicht an, da stehe ich drüber, aber das im Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg und Unrecht das andere erlitten haben zeigt mir, daß K. doch sehr instinktlos mit der deutschen Schuld und Geschichte umgeht.
    Fehlendes Wissen bei der Jugend, das um sich greift und Strömungen Richtung AfD u.a. erst möglich macht.

    Seine Grammatik und Rechtschreibung kommentiere ich erst gar nicht, sowohl in NL- als auch in D

     
  18. 38. gm

    @28 Max K. Bitte doch einmal das Wort “ Mierenöker“ vom Niederländischem ins Klevische übersetzen…..nur mal so….

     
  19. 37. laloba

    … wobei es natürlich sein kann, dass KommunalpolitikerInnen auch Fachleute sein können

     
  20. 36. laloba

    Ein Gestaltungsbeirat ist immer so gut wie er besetzt ist … weiß natürlich auch keiner, wie das dann wird … kann aber eine gute Sache sein, wenn sich keiner profilieren will, sondern mit denen, die schon lange planen, eine respektvolle Zusammenarbeit stattfindet … in einem Gestaltungsbeirat sitzen doch in der Regel Fachleute und keine Kommunalpolitiker, oder?

     
  21. 35. ???

    @30. Max Knippert

    Wenn man als Mensch in einer nachdenklichen Situation gelandet sein sollte, gibt es auch einfach die Möglichkeit, sich ruhig zu verhalten, in sich zu kehren und nachzudenken.

    Ich kenne auch hier in Kleve doch einige Menschen, die frei, ohne weiter zusätzlichen, politisierten Gestaltungsbeirat für den „öffentlichen Raum“, leben möchten………ich betone LEBEN möchten.

    Kleve ist noch kein Museum………

     
  22. 34. Niederrheinstier

    @11
    Muuuhhh. Wenn hier einer Bullshit macht, dann ja wohl ich! Bullshit sind ja wohl meine Hinterlassenschaften, nicht die irgendeines Jean Baptiste oder so. Muuuhhhh!

     
  23. 33. HP.Lecker

    @29 Max Knippert

    Wer ist Michael Maas?

    Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass sich ein Planer „vom ersten Strich an mehr Mühe gibt“, wenn ein Gestaltungsbeirat einbezogen wird? Was ist das denn für ein Unfug. Ich spreche für mich, wenn ich sage, dass ich mir bei jedem Entwurf Mühe gebe – mit oder ohne Gestaltungsvorgaben bzw. -beirat. Ich tue das, weil ich mir der Verantwortung bewusst bin, dass ich Lebensräume gestalte. Das bedeutet jedoch nicht, dass Jedem meine Planungsergebnisse gefallen. Dennoch unterliegen sie stets einer Sorgfalt und die Liebe zum Detail ist ablesbar. Was brauche ich da einen Gestaltungsbeirat? Und erst Recht nicjt mit einer politisch ausgerichteten Besetzung.

     
  24. 32. otto

    @ 27 HP.Lecker,
    stimmt.

    @28 Max Knippert,
    3. Absatz, ja so sieht die VOBA von außen aus. Da hilft auch die Vinothek für
    die armen Genossen nicht.

     
  25. 31. Jürgen Böll

    Danke @22 pd,
    wie recht du doch mit deiner Auflistung hast.

    Und wir Handwerker, wir fahren ja alle dicke Karren und leben auf großem Fuß, nicht wahr 😉
    Ach ja da wäre dann noch die Zahlungsmoral der Kundschaft, aber natürlich wir das Handwerk sind je eine preiswerte Bank, die können ja ruhig mal ein bisschen auf ihr Geld dann warten, so nach 3x Mahnen bis kurz vor dem Gerichtsvollzieher.

    Ohne uns Handwerker würdet Ihr doch noch alle in den Höhlen hausen, wetten 😉

     
  26. 30. Max Knippert

    @6. ???

    Jeder Mensch ist ein Unikat und aus diesem seinem privaten Umfeld hat sich natürlich jeder heraus zu halten, aber zum Öffentlichen Raum gehören z.B. auch die Haus-Fassaden. Aber mir geht es eigentlich um die großen StadtBildprägenden Projekte.

    Sie haben völlig Recht, das sich eine Stadt aus sich selbst heraus entwickeln sollte, aber Vielfalt hört nicht an den Stadttoren auf, sondern beginnt insbesondere gerade dort – gerade bei uns an der Grenze. Und Kleve ist einfach zu klein um zu jedem Thema auf der Höhe der Zeit sein zu können.

    Es ist keine Schande sich Ideen und Kompetenz `herein´ zu holen! Das ist ist letztlich auch kreativ.

    Wie gesagt, es ist keine Gestaltungspolizei sondern ein Beratungs-Gremium. Wir fragen doch immer Menschen um einen guten Rat wenn wir nicht weiter wissen und wenn wir von etwas wirklich zutiefst überzeugt sind, dann sind die (eigenen) Argumente auch so stark, das wir letztlich Jeden (auch einen Gestaltungsbeirat) überzeugen können.

     
  27. 29. Max Knippert

    @24. HP.Lecker

    Hallo Helmut, Michael Maas hat dazu berichtet. Wenn vom ersten Strich an ein Planer weiß, das die Gestaltungsqualität ein Thema ist wird er sich `mehr´anstrengen und spätere zeit/kosten Intensive neue Entwürfe sind dann nicht mehr nötig. Obwohl man ehrlicherweise vermuten muss, das dies ein Prozess ist? Der Mehraufwand wird dadurch letztlich kompensiert und die Baukultur generell wird durch die parallel laufende Öffentlichkeitsarbeit in den Fokus gerückt und thematisiert.

     
  28. 28. Max Knippert

    Ach 19. jean baptiste,

    Ihr Argumentation bleibt hauchdünn. Groningen & Arnheim kommen zusammen auf 2% der niederländischen Bevölkerung (!), aber Sie sprachen davon das in `Holland´ die `welstandscommissie´ abgeschafft werden soll (?) Es bleiben also noch 98% und die Niederlande genießt eine weltweit geachtete Stadtplanung und Architektur Qualitäts Ruf. Selbst wenn ein paar Prozent einen anderen Weg gehen, beruht das gewachsen Selbstverständnis auf traditionellen fest verankerten Planungs-Strukturen. Und so werfe ich Ihnen, nach wie vor, vor das Sie gegen etwas zu sein scheinen, das Sie noch nicht mal im Ansatz kennen!

    „Wer hier welche Ahnung hat und wer Bullshit redet dürfen andere entscheiden, darüber urteile ich lieber nicht.“

    Und Sie irren schon wieder, wenn es darum geht Geschmack nicht definieren zu können. Auch wen es in Latein, habe ich gegoogelt, daher kommt. Die Wahrnehmung von Proportion & Ästhetik in Farbe und Form ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft = Fähigkeit. Und die VoBa sieht z.B. von außen objektiv scheiße aus.

    Aber ich gebe Ihnen recht, das die Politik einen Gestaltungsbeirat mit sich selbst besetzten wollen würde. Aber dazu gibt es wiederum Regularien. Um beim Beispiel Münster zu bleiben, stehen dort 9 Politikern (2x cdu/2xspd/2xfdp/2x Linke/1 Pirat) 7 Architekur-Experten gegenüber. Und da zählen Argumente und beispielsweise kein Fraktionszwang.

    Was Kunibert Wachten angeht liegen zum xten Male daneben.
    Den habe ich ins Haus Koekkoek eingeladen und sein Gutachten, von der Stadtverwaltung danach in Auftrag gegeben, gefällt mir lediglich zur Hälfte, aber so ist das halt mit Meinungsfreiheit. Arnold Voss habe ich ebenso eingeladen, da sieht die Übereinstimmung etwas anders aus.

    Das Spoycenter ist in der Tat ein abschreckendes Beispiel, aber der Rückbau der Ballustrade hat dem Atriumartigen Gang sehr gut getan, aber es bleibt halt ein hoffnungslos anmutendes rum gedocktere.

    Aber lieber Baptiste, das Thema war & ist das Rathausviertel.

    @20. jean baptiste

    In der Tat würde ich es mir zutrauen und zumuten in einem deratigen Beirat zu sitzen, aber das entscheide nicht Einer alleine oder gar ich selbst, wir sind ja glücklicherweise nicht in der Türkei. Aber erst einaml muß der politiche Mehrheitswille sich dazu durchringen.

    Das viel zuviel gleichzeitig angefangen wird, ist mir auch ein Rätzel. Ich habe mal diesbezüglich Peter Kruse zitiert. Als 3te von 8 Regeln für den totalen Stillstand hat er genau diese operative `Hektik = totale Überforderung genannt. Und in diesem Zustand das Projekt der Projekte anzugehen ist der pure Wahnsinn.

    So sind wir zum Schluß beim Minoritenplatz einer Meinung.
    Es macht Spaß sich mit Ihnen zu streiten, aber beim Gestaltungsbeirat sollten Sie, wenn Sie wollen, sich etwas mehr anstrengen 🙂

    @21. jean baptiste
    Sie sind wirklich ein Mierenöker. Ich bezog mich auf die Architektur in der Altstadt.

     
  29. 27. HP.Lecker

    @25 otto

    Unter Gestaltungsbeirat bzw. dessen Aufgabe verstehe ich in erste Linie jene, den Planern darzulegen, ob Fenster mit liegenden Rechteckformaten oder stehenden Rechtwckformaten im Seitenverhältnis des goldenen Schnitts oder auch nicht, oder rund oder quadratisch, mit Faschen oder ohne, Sockel am Bauwerk, Mindest- und/oder Maximalbreite von Mauerpfeilern zwischen Öffnungen, Abstand von Gauben oder Loggien von der Traufe bzw. vom Ortgang etc, etc, etc.

    Ich habe schon in diversen Neubaugebieten Häuser geplant, in denen Planungsbüros im Wege der Bauleitplanung Gestaltungsfiebeln bzw. Gestaltungsbüchern ausgearbeitet (als Satzung erlassen) und damit Grundsatzvorgaben für die Planer der einzelnen Gebäude gegeben haben.

    Ich hatte seinerzeit u.a ein zweigeschossiges Doppelhaus mit gleichseitigem Satteldach geplant, Fassaden mit weißem Putz, Traufhöhe und Dachneigung nach Gestaltungsfiebel etc. Die Vorgaben der Fiebel hatte die Planung seinerseits erschwert, wenngleich – wie ich finde – ein gutes Ergebnis bei der Planung und auch bei der Umsetzung herausgekommen ist. Die Fiebel wirkte allerdings wie ein Korsett und schränkte die kreative Freiheit deutlich sein. Der Planungsaufwand war mithin deutlich mehr.

    Auch andere Planer bzw. Architekten mussten sich dieser Fiebel unterwerfen und haben ihre Planungsergebnisse letztlich baulich umgesetzt – manche gut, manche weniger gut, wie ich finde. Aber das ist ja ohnehin stets persönliche Ansichtssache.

    Ich bin der Meinung, dass es in der Verantwortung der Planer und Architekten sowie in der Verantwortung der Bauherren/Investoren liegt, gute Architektur zu schaffen. In der Verantwortung der Stadtplaner, gute Stadtplanung!!!

    Ich denke, hier setzt die öffentliche Kritik allerdings in erster Linie an, oder?

     
  30. 26. ???

    Bitte keinen veranstaltenden, verunstaltenden „Gestaltungsbeirat“ für Kleve…..es reicht!!!

    Hier leben Menschen……..jeder Mensch ist ein Unikat…….und genauso muss man das Lebensumfeld dieser Menschen „behandeln“, respektieren und nicht künstlich gestalten!

    Wer soll sich denn als menschliches Unikat in einer vorgestalteten Weltanschauung einiger herausgepickter Planer, alltäglich wohlfühlen?

    Eine Stadt muss sich alleine durch die Eigenideen und Initiativen, der dort lebenden Menschen, entwickeln…….

    Man kann nur hoffen, dass sich auch Kleve wieder durch die verschiedenen positiven Energien, der hier lebenden Menschen, erholt……..ohne Gestaltungsvorschriften……….mit sehr viel Kreativität!

     
  31. 25. otto

    @ 24 HP.Lecker,

    der Hinweis auf den Mehraufwand ist natürlich richtig. Als jedoch kurz nach der Steinzeit in Kleve mit der Unterstadtplanung begonnen
    wurde, hätte ein Planungsbeirat gewiss einige Sünden verhindern können, aber jetzt sind leider größte Zweifel angebracht.

    Welcher Planer würde denn heute ein pechschwarzes Rathaus, ein immer leerstehendes Gebäude am Wasser und als Garnierung
    eine unsägliche Protzarchitektur für eine Genossenschaftsbank -außer in Kleve- ohne sofortigen Rauswurf noch entwickeln
    können?

    Das ganze (Mist)Konglomerat macht einen traurigen, schon hilflosen Eindruck und soll scheinbar noch weiter verschlimmbessert
    werden.

    Lasst uns die Rathausdachrinnen grün streichen, damit alles blinde Gefieder noch sein Plätzchen finden kann.

     
  32. 24. HP.Lecker

    @Max Knippert

    Zitat:“ Aber ein Gestaltungsbeirat kann eben auch helfen Planungskosten zu reduzieren und dennoch ein gutes Ergebnis zu erzielen.“

    Magst du mir/uns diese Behauptung mal bitte genauer erklären?

    Wenn ein Planer während der Planungsphase zusätzlich mit einem Gestaltungsbeirat abstimmen muss bzw. seine Planungs (zwischen) ergebnisse, dann ist es für ihn Mehraufwand, der ein zusätzliches Vergütungserfordernis auslöst, oder?

    Zitat:“

     
  33. 23. otto

    Scheinbar haben die in Kleve planenden Verunstaltungskoryphäen ihr Machtzentrum so gefestigt, dass
    jede noch so kleine mit Vernunft behaftete Idee umgehend verworfen wird.

    Das Spoycenter, die Ikone der Klever Entwicklungsarmut, zeigt uns an 360 Tagen mit welchem Ergebnis wir i.S. Mino.-Platz noch rechnen können.

     
  34. 22. pd

    @ 17

    Kleiner Auftrag, 2x3h + Material.

    Für den Maurer weiß ichs ziemlich genau

    6 x 20€ brutto kommen beim Handwerer an: 120,–
    AG Anteil Sozialabgaben + BG ca. 20% vom brutto 30,–
    Lohnaufschlag Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, 30,–
    Krankheitstage, bezahlte Feiertage , Urlaubstage
    auc ca. 20%
    Allgemeinkosten wie Fuhrpark, Werkzeug, Büro etc. 20,–
    Sagen wir 1/3 Material 150,–
    Aufschlag von 2h für ineffektive Kleinbaustelle 40,–
    Stichworte An- Abfahrt, Baustelle einrichten/aufräumen
    Umsatzsteuer 75,-

    Macht Selbstkosten von brutto 465, würde ich Dir für 490 anbieten und hätte dann wenns gut läuft 21€ netto für Wagnis und Gewinn. Geb auf mein Gewerk noch min 2 Jahre Gewährleistung und kann mir zum Dank anhören, wie reich ich bei 500Takken für dat bissken doch werde, Kurt von umme Ecke hätte das ja fürn Hunni nebenbei gemacht.
    Wahrscheinlich war ich auch vorher schon 3 mal bei Dir und hab mir den Schaden angucken dürfen und eine Expertise abgeben. Dann dufte ich nach 5 weitern Telefonaten mein schriftlcihes Angebot nochmal nachbessern weil der WEttbewerber angeblich billiger ist und ja immer was drin ist, gnädigerweise darf ich dann meine Leute zu Dir schicken. Die Abrechnung mußte dann 2 mal geändert werden weil auf der Rechnung ja als Baustelle die Eigentumswohnung steht, aus steuerlichen Gründen muss es aber doch möglcih sein dass ganze auf die Mietwohnun zu schreiben und übehaupt, den Stundenzettel mit 6h hast Du nur unterschrieben weil wir uns so lange kennen, die Jungs ham ja min 2 Zigarrettenpausen gemacht und sind je 1 mal zum Klo, das Du trotzdem unterschrieben hast kostet mich mal minimum ne Einladung zum Griechen…

    Zu guter letzt ziehst dann noch unberechtigt 3% Skonto = 15,–€ weil das jawohl so üblich ist wenn man binnen 14 Tagen zahlt ….

    Ende vom Lied, ich steck mir 10€ abzüglich eines Griltellers = -5 in die Tasche und meine beiden Maurer, die dafür aber auch geschwitzt haben, je 35 netto.

    Und das schlägt jetzt wunderbar den Bogen, die restlichen 410-60Selbstkosten Material= 350€ … wer geht damit eigentlich laufen?

    Ja klar, natürlich sind wir ein Sozialstaat und natürlich ist in den 350 enthalten das mein Mitareiter mal ne Minirente bekommt und auch mal krank werdne darf. Dafür zahlt der von seinen 12 € netto aber auch wieder Ust, Mineralölsteuer, Versicherungssteuer ………..

    Was wieder den Bogen schlägt, der Staat hat genug Aufgaben die er mehr schlecht als recht erfüllt. Soll sich bspw um Verbrechensbekämpfung kümmern und um die Ausbildung der jungen Generaion und daüfr sorgen dass Menschen in Würde altern können und eine vernünftige Pflege gewährleistet ist, soll dafür sogen dass starbucks, googel, facebook und wie sie alle heißen angemessen Steuern zahlen, soll die Zockerei der Banken besteuern … weniger soll der Staat um meine Verkehrssicherheit bemüht sein und erst recht nicht soll er mir über einen Gestaltungsbeirat vorschreiben was ich schön zu finden habe…

    so, der musste nochmal sein. und ja, ich weiß dass zuviel text nicht gelesen wird und zahlen langweilig sind und ich h unverständlich scheibe und und und .. an der wahrheit ändert das aber nix

     
  35. 21. jean baptiste

    @9. Max Knippert

    Noch etwas, was man natürlich nicht unkommentiert stehen lassen kan:
    Sie Schreiben „Oben habe ich kurz von meinen Besuch in Maastricht erzählt. Diese Stadt ist mit 120T Einwohner zwar größer und vom Krieg verschont geblieben, aber dennoch …

    Wenn Sie das nicht in der Schule gelernt haben, lesen Sie doch mal hier:
    https://nl.wikipedia.org/wiki/Bevrijding_van_Maastricht_(1944).

    Maastricht wurde zwar schon Sept. 1944 von der deutschen Besatzung erlöst, war aber auch ziemlich zerstört , und gerade aus einem deutschen Mund hört man so etwas („verschont geblieben“) in den Niederlanden nicht gerne .

     
  36. 20. jean baptiste

    16. Max Knippert
    Herr Knippert, es schaut ja fast so aus, als wenn Sie scharf wären auf so ein Pöstchen im Gestaltungs-Beirat.

    Die eingesetzten Stadtplaner im Grossen und die ausführenden Architekten im Detail sind aber dafür ausgebildet, ihre Arbeit vernünftig zu tun und stehen mit Sicherheit nicht darauf zu warten, sich selbsternannte Gestalter vor die Nase setzen zu lassen.
    Das Problem in Kleve ist ja auch nicht, daß es an Projekten fehlt, das Problem ist, daß die Politik scheinbar blind Projekte über Projekte anstösst, die bearbeitenden Ämter überlastet sind und in ihrer Struktur nicht funktionieren, aber täglich neue Aufgaben dazu bekommen.
    Wenn da wegen Überlastung und Frust über die Mitarbeiterführung die Leute reihenweise wegrennen, wen wundert das dann schon.
    Und jeder Ersatz auf den freiwerdenden Stellen beginnt in der Sache erst wieder bei Null.
    Wenn Unionsgelände Zevens , XoX Tjaden, die verschiedenen Schulbauten u.s.w. nicht reichen haben wir noch das Thema -angeblich baufällige Brücken- , -Zugang Bahnhof für Nicht-Sportler, Rollstuhlfahrer,ältere Menschen mit und ohne Rolator, Radfahrer,Mütter mit Kinderwagen und kleineren Kindern, Reisende mit Gepäck-, u.s.w. Parkplatz-Situation Innenstadt ……..
    Und wenn das nicht reicht, kann man noch so kleine (beschlossene) Projekte angehen, wovon hier exemplarisch einmal das freie Internet für Besucher genannt sein soll, die groß angekündigt, kleinst angefangen, und jetzt einfach in Vergessenheit geraten.

    Es gibt in Kleve so vieles zu tun, was schon beschlossen ist, da brauche wir weder eine Minoriten-Bebauung noch einen weiteren Beirat, der wieder nichts bewirkt – , ausser den Kosten halt.

    Übrigens, Ihren Diskurs über Handwerker verstehe ich nicht, Sie können doch froh sein, wenn überhaupt einer kommt.

     
  37. 19. jean baptiste

    @11. Max Knippert

    Ach Herr Knippert, Sie täuschen sich erheblich. Ihre Meinung teilen muss ich ja nicht, respektieren würde ich sie ohne Wenn und Aber , wenn Sie nicht grundlos so ausfallend reagieren wurden .
    Wer hier welche Ahnung hat und wer Bullshit redet dürfen andere entscheiden, darüber urteile ich lieber nicht.

    http://www.liwwadders.nl/groningen-wil-welstandscommissie-afschaffen/
    https://arnhem.d66.nl/2015/07/welstandscommissie-afgeschaft
    http://www.binnenlandsbestuur.nl/ruimte-en-milieu/nieuws/na-7-jaar-welstandsvrij-bouwen-geen-schendingen.2928171.lynkx

    sind alle von weit nach 2009 , also stimmt in Ihrem System was nicht.

    Übrigens, leben Sie gerne weiter in Ihrer Märchenwelt und glauben an das Gute in Planer und Politik.
    In Kleve hat schon immer Alles über Vitamin B funktioniert, in letzter Zeit hat das Tageslicht, das auf?s schwarze Vitamin eingewirkt hat einen gewissen Bleicheffekt bewirkt, der sich aber mit Grün wieder kompensieren liess.
    Bei Ausschüssen ist es mit der Kompetenz wie beim Geschmack , de gustibus non est disputandum. Was der eine als Komptenz anerkennt, bestreitet der andere als Kompetenzlosigkeit.
    Einen Gestaltungsbeirat, Welstandscommissie wird die Politik nicht anders besetzen, als wie die Mehrheitsverhältnisse im Rat es hergeben. Also können Sie sich das auch sparen.

    Belegen läßt sich Alles mit einem Gutachter, man muss nur den passenden suchen und finden.
    Mit Prof. Wachten haben die Befürworter den für sie geeigneten Mann für ihre Sache gefunden.
    Die Gegner haben Arnold Voss als ihren akademischen Beweis für ihren Standpunkt.

    Wo ich nur immer wieder darauf hinweisen kann, ist das Dilemma Spoycenter. Wo bleibt denn da die große Kompetenz , da hat man offen die Segel gestrichen und läßt das Ding einfach weiter verlottern.
    Stattdessen versiegelt man lieber die letzte grosse Fläche im Stadtzentrum .

    Über den Bedarf gesprochen, sogar Hugo Hendricks macht sich http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kleve-droht-eine-immobilienblase-aid-1.6657875 Sorgen um die Bau-wut.

     
  38. 18. ???

    @17. Meiner Einer

    …….“Kommt nur leider nicht bei den ausführenden Arbeitern an……“

    Man sollte auch bedenken, dass die Betriebe bei der Kalkulation für „ausführende Arbeiter“, nicht nur an die einfachen Lohnnebenkosten denken müssen. Die Menschen möchten auch gerne Urlaubs- u. Weihnachtsgeld, Urlaubsentgelt, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, vertragliche Zusatzleistungen, freiwillige soziale Leistungen usw., usw………..

     
  39. 17. Meiner Einer

    @Marion Dörper

    Nur mal so ein einfaches Beispiel zum Nachdenken:

    Derzeit baut man Eigentumswohnungen für rund 1900€ pro m², inkl. aller Kosten und Grundstück, bei durchschnittlicher Ausstattung. Für eine Familie mit 2 Kindern, also 4-Zimmer-Wohnung, brauche ich dann rund 100m² Wohnfläche. Kostet also in der Herstellung rund 190.000 Euro. Bei einer Verzinsung von 5% (Bankdarlehen, Eigenkapitalrendite, Mietausfallwagnis, Rücklage für spätere Modernisierung etc.) benötige ich also eine Kaltmiete von rund 800 Euro. Ich habe selbst etliche Wohnungen und verwalte mehrere hundert. Wissen Sie was die Leute da sagen? Da miete ich mir lieber eine Doppelhaushälfte außerhalb, mit eigenem Garten und Garage. Und letztlich haben die Leute Recht damit. Schauen Sie sich doch mal den Verkauf von großen Eigentumswohnungen in Kleve an. Da läuft quasi nichts.
    Bedaure, aber den Investor, der in der Innenstadt große Wohnungen baut und diese dann unter Wert vermieten soll, den finden Sie nicht.

    @pd

    Handwerker? Dachdecker die 55€ netto die Stunde abrechnen? Kleiner Auftrag, 3 Stunden Arbeit mit 2 Mann, bisschen Material = 500-600€ brutto. Sanitärfirma unter 45 Euro netto geht auch nicht viel. Elektriker dito. Kommt nur leider nicht bei den ausführenden Arbeitern an…

     
  40. 16. Max Knippert

    @13. pd

    Sie sprechen einen wichtigen Punkt an. Häuser sind zu teuer und beim Handwerker kommt davon zu wenig an. Barbara Hendriks versucht aber im Moment die teuer machenden Auflagen zu reduzieren. Ansonsten bleibt nur, weniger ist mehr. Aber ein Gestaltungsbeirat kann eben auch helfen Planungskosten zu reduzieren und dennoch ein gutes Ergebnis zu erzielen.
    Für alle Gewerke am und im Haus fragt man und Frau Fachleute. Es sollte aber auch wieder zur Gewohnheit werden, dies auch bei Gestaltungsfragen zu tun.
    Ich habe in der Handwerkskammer Aachen laufen gelernt und von klein auf Handwerk gesehen, das den Namen auch verdient. Heute schimpft sich jeder so, der einen Akkuschrauber festhalten kann. Aber nicht das Sie mich falsch verstehen, ohne Handwerker säßen wir noch in Höhlen.

    Aber es ist, glaube ich, wieder an der Zeit das `richtige´ Handwerker auf sich aufmerksam machen und nicht zuletzt gute Preise einvordern. Dann haben letztlich alle was davon.

     
  41. 15. ???

    @12. Marion Dörper

    Es gibt bereits viele leerstehende, große Wohnungen……..

     
  42. 14. Beobachter

    Wenn ich den Artikel heute in der RP lese, dann scheint es für Familien genug Wohnraum, gerade im Bereich „größerer“ Wohnungen zu geben, Frau Dörper:

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kleve-droht-eine-immobilienblase-aid-1.6657875

     
  43. 13. pd

    Marion Dörper beim Häuslebau sind 50% der Kosten indirekte oder direkte Steuern und Gebühren, Tendenz steigend. Einen Gestaltungsbeirat bspw müsste auch wieder jemand bezahlen, raten Sie mal wer.

    Dann gibt’s noch die laufenden Kosten wie bspw. die ständig steigende Grundsteuer die übrigens voll auf den Mieter umgelegt wird.

    Wenn die Schaffung von Wohnraum von der Politik Jahr für Jahr verteuert wird können 1. Und 2. Miete nicht sinken.

    Ein Entbürokratisierungsbeirat, DAS wärs es.

    Werdet ihr Laberbacken aber erst begreifen wenn auch der letzte Handwerker euch euren Scheiss alleine machen lässt 😉

     
  44. 12. Marion Dörper

    Kinder, Jugentliche, Studenten, Senioren, kleine Wohnungen was ist mit den Familien die brauchen keine kleinen Wohnungen die brauchen große bezahlbare Wohnungen und die bitte auch in Innenstadt nähe. Denn auch Familien sind potenziele Käufer in det Innenstadt. Dann brauchen wir in dem Bereich dringend einen brauchbaren Spielplatzund vieleicht noch die Bücherei. Ein Park für alle wäre schön.

     
  45. 11. Max Knippert

    @10. jean baptiste

    Sie sind ein Mann der klaren Worte, darum vertragen Sie sicher auch die Meinen.

    Sie haben keine Ahnung und reden absoluten Bullshit.

    Ende 2008 hat das niederländische kabinet darüber beraten, das die gemeentes nicht mehr an die welstandscommissie verpflichtet sein sollten um bouwvergunningen zu erhalten. Im Jahr 2009 hat die Tweede Kamer dann alles in die Tonne gehauen.

    Auch geht es hier nicht um Bürokratie, sondern um eine Stadtentwicklung die auf Kompetenz beruht und nicht auf anonymes rumgejammere nach dem Motto, ich weiß Alles und vor allem schon immer.

     
  46. 10. jean baptiste

    @8. pd

    ganz Ihrer Meinung.
    In Holland will man die „Welstandskommissie“ gerade abschaffen, und wir führen sie ein ?
    Mal am Beispiel Rathaus-Klinker betrachtet : Was denken Sie, was da mit einem Gestaltungsbeirat anders gelaufen wäre ?
    Ja, noch mehr Sitzungsgelder und unschuldige Bäume (in Form von bedrucktem Papier) den Bach runter gegangen.
    Andere Meinungen ? Die Besetzung jeglicher Ausschüsse findet doch stets nach Parität der Parteien statt.

    Also … bloß keine weitere Bürokratie, bitte.

     
  47. 9. Max Knippert

    @2. Dagmar Perau
    Es war nicht meine Absicht so undeutlich zu schreiben, aber bitte sehen Sie mir nach, das ich durch meine nicht enden wollende Beschäftigung mit der Unterstadt Alles reinpacken wollte. Ich gebe Ihnen recht, das Kleve sich für das wirklich aller letzte Stück Zeit nehmen sollte. Auch bin ich Ihrer Meinung, das parkende Autos unter die Erde gehören oder zumindest einen Steinwurf weg vom Rathausviertel. Ich komme gerade aus Maastricht zurück, Hans Hoorn war dort Stadtplaner und hat Kleve beraten, und es ist ein pures Vergnügen durch eine Autofreie Innenstadt zu laufen. Und die Geschäfte und Cafes sind brechend voll.

    Noch etwas privates, mein Uropa ist ein Perau, (sehr) wahrscheinlich sind wir verwand 🙂

    @3. R K H
    Das Rathausviertel ist keine Alte Kamelle, der Kreuzgang wird zum Beispiel im April komplett neugestaltet und ist ein weiteres Mosaik für Kleves Unterstadt. Leider mit oberirdischen Parkplätzen…

    Sie verstehen einen Gestaltungsbeirat falsch. Dieser schreibt nicht vor, „was Schön ist“, sondern Experten beraten die Politik und Öffentlichkeit von ersten Strich an. Das ist transparent und man wird nicht böse überrascht. Es betrifft auch nicht den Häuslebauer, sondern die großen Stadtbild prägenden Projekte.

    Bitte sagen Sie mir noch, wo ich ein Bedrohungsszenarium aufgebaut haben soll? Das wäre überhaupt nicht meine Absicht.

    Der Baukulturbericht ist für mich ein sehr spanendes Papier, da er sich zum ersten Mal mit kleinen Städten wie Kleve beschäftigt. Man braucht das Rad nicht immer wieder neu zu erfinden, von Anderen zu lernen spart Geld & Energie und man kommt sogar auf Ideen, die man selber (noch) nicht hatte.

    @. 6.Benno
    In der Tat ist, ein solcher Beirat ist ein Bindeglied und braucht auch nicht per se dauerhaft eingerichtet zu werden. Man könnte diesen auch projektbezogen einsetzten. Das wäre günstiger und die Gefahr das Interessen Vertreter sich festsetzten wäre ausgeschlossen. Im Mai 2014 hat die OK Michael Maas aus Münster ins Haus Koekkoek eingeladen.
    (http://www.offene-klever.de/index.php/aktuelles/stadtentwicklung/137-gestaltungsbeirat-ein-unerwartet-spannendes-thema)

    Herr Maas sagte damals: „Ein Gestaltungsbeirat ist keine Gestaltungspolizei, sondern als beratendes Gremium ein Werkzeug für die Politik und die interessierte Öffentlichkeit, das in anderen Städten zu einer Verbesserung der städtebaulichen Qualität beigetragen hat.“

    Oben habe ich kurz von meinen Besuch in Maastricht erzählt. Diese Stadt ist mit 120T Einwohner zwar größer und vom Krieg verschont geblieben, aber dennoch kann man viel lernen für Kleve lernen. Die Stadtqualität ist wirklich sehr beeindruckend. Der Schlüssel dazu, ist ein sehr hoher Gestaltungsanspruch, eine komplett Autofreie Innenstadt und das Wissen wo man überhaupt hin will.

     
  48. 8. pd

    Bloß kein Gestaltunsbeirat. Nicht noch mehr Laberköpfe die mir vorschreiben was ich schön zu finden habe, nein Danke!

    Es gibt schon jetzt mehr als genug Gestze und Vorschriften. Von Bundeswehr über Landschaftschutz, den BUND, die Wasserschutzbehörde, Lärmschutzgutachten die man beibringen muss …. wo soll das eigentlich noch hinführen?! Hat man sich dann durch Behörden und Gesetzesdschungel durchgekämpft, Bodengutachter, Vermesser und der Gutachter für den Lärmschutz sind bezahlt dann noch die zusätzliche Hürde Gestaltungsbeirat?!!!

    Wozu gibts dann eigentlich Gesetze? Wozu Bebauungspläne? Wozu eine Gestaltungssatzung?!

    Es brauch nicht noch mehr Verwalter, Kontrolleure und Laberbacken, davon gibts weiß Gott genug und die verschlingen auch schon genug vom sauer verdienten! Es braucht weniger von dem überflüssigem Politiker und Behördenvolk, nicht mehr.

     
  49. 7. Niederrheinstier

    @all
    Muuuhhhhh. Vergesst bitte nicht meine Kuhkoppel! Muuuuhhh!

     
  50. 6. Benno

    @ 3 RKH: vielleicht habe ich da ein anderes Verständnis, aber ein Gestaltungsbeirat sehe ich nicht als „Vorschrieben, was schön ist“ sondern als Möglichkeit, seine Stadt mitzugestalten. Er ist ein Bindeglied zwischen Stadtverwaltung, Stadtrat und Bürgern und sollte oder ist sogar auch stimmberechtigt. Alles, was geplant wird uns ist, kann durch den interessierten Bürger verfolgt, kritisiert und neue Ideen vorgebracht werden. Ein einziges „Manko“ würde ich in der Zusammensetzung des Beirates sehen. Dieser müsste aus einer gesunden Mischung bestehen, wo es keine persönlichen Interessenkonflikte (eigene Baufirma, Architekturbüro o.Ä.) gibt. Oder die Satzung müsste solche Probleme vorbeugen.

    @ Max Knippert: Danke für die Schreibermühen 🙂 Frage: ist meine Auffassung Gestaltungsbeirat richtig, oder wo liege ich daneben?

    PS: Heute konnte ich mir die Rückseite des Spoypalais aufgrund des Abrisses der Häuser von der Bahnhofsstrasse ansehen. Auch die Rückseite tippi toppi. Das macht Lust auf mehr solcher Gebäude.

    Benno

     
  51. 5. Interna

    @1
    Volleyballfeld, Schachfeld mit großen Figuren, Bänke, einen schön gestalteten Springbrunnen.
    Aber was alle vergessen: Wenn man wie von Wachten vorgeschlagen 2 Baufelder von je 2000 qm bebaut, so ist dies viel mehr, als Sontowski geplant hatte. Sontowski wollte die Ratsmehrheit und eine große Gruppe von Bürgern und Geschäftsbetreibern nicht. Soll das Ergebnis jetzt aus zwei viel größeren Blöcken bestehen???
    Dann verschwinden jede Menge Parkplätze, die bisher die Unterstadt mit Käufern gefüttert haben.
    Davor haben viele Geschäftsleute in diesem Bereich Angst.

     
  52. 4. ???

    @1. VaniLLaTaRex

    Hallooooooo!!!!

    Vielleicht wäre da auch eventuell „Rollentausch“ angesagt?

    Es gibt sehr, sehr viele „Senioren“ die sportlicher sind als „die Studenten“………bitte beobachten und nachdenken vor Schreiben…… 😉

     
  53. 3. R K H

    Hallo, dat is aba viel Text für so alte Kamellen. Ich persönlich finde ja, (wie soll ich es harmlos ausdrücken) Gestaltungsbeiräte irgendwie nicht so gut. Anderen vorschreiben was Schön ist hat ein Geschmäckle. Kinder Jugendliche Alte Studenten usw. gewöhnen Sie sich das ab. Dieses floskelhafte Getue ist unwürdig. Niemand braucht Bedrohungsszenarien um irgendwen zu wählen. Beherrschen Sie sich gefälligst, sonst wähl ich Sie nicht. Oder reihen Sie sich ein in die Aluhütchenträger? Im neuen baukulturbericht…. wo haben Sie denn solche Wörter her? Baukultur..sagen Sie das mal einem Häuslebauer mit Familie. Soll der jetzt für Sie seine finanziellen Möglichkeiten überschreiten, damit Sie durch schöne Häuserzeilen wandeln können? Ihr Beitrag, lieber Herr Knippert ist ebenso floskelhaft wie vieles in diesem Bereich, Konzepte Möglichkeiten Was Wären Wenn Man Könnte Hätte usw

     
  54. 2. Dagmar Perau

    Ich habe nun zweimal diesen ganzen Text gelesen und für den der ihn geschrieben hat „Hut ab“, doch wirklich verstanden habe nicht sehr viel. Es mag tatsächlich so sein, dass alles Hand und Fuß hat, wie man so schön sagt. Doch um wirklich eine Meinung dazu haben zu können, würde ich mir wünschen, dass man auch all das versteht, was da geschrieben steht. Denn nicht alle Menschen sind so gebildet, wie die, die das so formuliert haben. Es wird darauf hinauslaufen, dass der Großteil der Bürger das Interesse daran verlieren wird, mitzureden, weil sie nur „Bahnhof“ verstehen. Wohl aber , wenn die Pläne in die Tat umgesetzt werden, das Ergebnis dann boykottieren.
    Ich persönlich fände es schön, wenn man sich über verschiedene Anlässe im laufe eines Jahres Gedanken machen würde, wie z. B. den Weihnachtsmarkt, den Schützenumzug zu Beginn der Klever Kirmes, Stadtfeste u.ä. , für solche Anlässe wäre dieser große Platz umrahmt von Rathaus, Museum und Volksbank doch sehr schön. Und ansonsten wäre es einfach nur eine begrünte Fläche ( ohne PKW ) wo man verweilen kann und vielleicht die Sonne genießen.

     
  55. 1. VaniLLaTaRex

    Ein zentrales Basketball Feld für die jungen und Studenten und Bänke drumherum für die Senioren wäre doch schön oder? 🙂 Bäume nicht vergessen