Leinen los! Bye, bye, Martin Schenk

rd | 14. März 2017, 11:06 | 26 Kommentare

Die Reise hat begonnen. Rheinaufwärts! Aber was dann? Der Wesel-Datteln-Kanal? Dortmund-Ems-Kanal?

Zu dieser Reise offenbar nicht aus eigener Kraft fähig: MS Martin Schenk im Schlepptau

Zu dieser Reise offenbar nicht aus eigener Kraft fähig: MS Martin Schenk im Schlepptau

Dieses Foto zeigt, dass die Fahrt, anders als von kleveblog empfohlen, offenbar zunächst rheinaufwärts geht. Vielleicht bemerkt die Crew ihren Fehler ja noch…

Dieses Foto zeigt, dass die Fahrt, anders als von kleveblog empfohlen, offenbar zunächst rheinaufwärts geht. Vielleicht bemerkt die Crew ihren Fehler ja noch…

Kurs 11 Uhr! (Alle fantastischen Fotos von: Torsten Barthel)

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26 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 26. jean baptiste

    @25
    Die Kontaktdaten sind wohl nicht richtig.
    Karl Matthes ist aber anscheinend nicht lokaler Landwirt sondern mehr deutschlandweit aktiver Grossunternehmer in Bio-Ei , Geflügel und weiss der Geier was noch im Agrarbereich.
    Da ist der Ankauf einer gebrauchten Altrheinfähre wohl eher in die Rubrik Portokasse einzuordnen.

     
  2. 25. jean baptiste

    24 jürgen böll
    letzte Position des eingeschalteten Systems.
    Letzte Position die ich (vom Schlepper Moritz ) gesehen hatte war das Hafenbecken von Lubmin, dort war die Fähre abgeliefert worden.
    Um wirklich zu wissen, wie es um die Fähre steht sollte mal irgend ein Journalist 🙂 beim Eignentümer nachfragen.
    Cylex verrät Karl-Detlef Matthes , Bio-Heidehof GmbH Fürstenhof 15, 17179 Finkenthal, MV , 04942 65203 als Kontaktdaten.
    Sogar das (negative) Vermögen der GmbH von €1.110Tsd (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten)
    und das Firmengeflecht verrät https://www.northdata.de/Bio-Heidehof+GmbH,+Finkenthal/Amtsgericht+Rostock+HRB+11955 unter Vorbehalt sind dort veröffentlicht.
    Zur Insel Görmitz selbst findet man: Nur mit der Fähre zur Insel Görmitz
    http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Fotostrecken-Vorpommern/Nur-mit-der-Faehre-zur-Insel-Goermitz#p1
    “Zur Entscheidung äußere ich mich nicht. Das Projekt wird nun leider weiter verzögert.“Karl Matthes, Eigentümer der Insel” mit Datum 16.03.2017
    Keine Ahnung, ob der Google-Eintrag wirklich so stimmt.

     
  3. 24. Jürgen Böll

    Hat die Martin Schenk eigentlich einen neuen Schiffsnamen bekommen, denn die wird laut Tragger von http://www.marinetraffic.com immer noch als letzte Position in den Niederlanden in Harlingen angezeigt!
    Was ja überhaupt nicht mehr stimmen kann, da sie ja inzwischen am Zielort angekommen war.

     
  4. 23. jean baptiste

    @22 ichselbst

    was man als unbedarfte Landratte gar nicht so auf dem Schirm gehabt hat, ist, daß der Weg über die Nordsee anscheinend noch gar nicht so harmlos war.
    Bewiesen hat uns das jetzt die (erst 2015 gebaute) Fähre „Siebengebirge“ aus Bad Honnef .
    http://www.nu.nl/binnenland/4657572/lege-veerpont-maakt-slagzij-en-zinkt-bij-texel.html

    Anscheinend keine Personen zu Schaden gekommen, und es standen wohl auch keine Wohnmobile auf der Fähre .
    Hoffentlich war sie wenigstens gut versichert.

     
  5. 22. jean baptiste

    So, dann ist diese non ending story wohl zu ende.
    Sonntag gegen 18 Uhr Lokalzeit ist die Moritz mit der Martin Schenk längs backbord angetäut in die Schleuse Holtenau eingefahren.
    Leider war es etwas diesig, oder die Linse der Webcam taugt nicht, jedenfalls vor der Schleuse war die Schenk
    zu erkennen, Wohnwagen stand auch drauf, und etwas weisses, eventuell ein PKW.
    Da sie die nördliche Kammer benutzen mussten war die Sicht auf das Gespann erst durch ein grosses rotes Schiff, danach durch das Schleusengebäude verdeckt.
    Bei Ausfahrt schaute die Kamera natürlich Richtung Hamburg und schwenkte erst wieder gen Ost, als sie nur noch als weisser Fleck erkennbar waren.
    Nach einer Fahrt nördlich um Rügen herum erreichte die Schenk dann gestern gegen 16 Uhr Ortszeit den Hafen von Lubmin wo die Fähre jetzt liegen müsste.
    Heute befindet sich der Schlepper schon wieder im Nordostseekanal Richtung Heimat (Brunsbüttel).

     
  6. 21. jean baptiste

    @ 18. Hape

    Hätte mir auch passieren können , mit dem PKW allerdings ….
    Wie hat Elvis so schön gesungen … for now or never , please HOLD ME TIGHT. …..
    Das singen auch die Schiffe im Wesel Datteln-Kanal (übersetzt : halt mich fest) wenn man ELWIS
    https://www.elwis.de/Schifffahrtsrecht/Binnenschifffahrtsrecht/BinSchStrO/Zweiter_Teil/Kapitel_15/15.16/index.html
    nicht vorher befragt.

     
  7. 20. Peter Wanders

    Das erste, was man bei einer geplanten Schiffreise untersucht, ist die Brückendurchfahrtshöhe.
    Diese beträgt für den Wesel-Datteln-Kanal 5,25 m, wodurch dieser für doppellagige Containerschiffe befahrbar ist.
    Ist die Martin Schenk denn höher als solch ein Containerschiff?
    Die Masten auf dem Steuerhaus sollten leicht umgebaut werden können.

     
  8. 19. rd

    @Hape Danke für die Info. Hätten sie mal gleich auf kleveblog gehört!

     
  9. 18. Hape

    Hier exclusiv die Auflösung der Odyssee der Martin Schenk, die ebenso simpel wie einleuchtend ist:
    die Martin Schenk ist gebaut für den Übersetzvekehr von A nach B und nicht wie die Binnenschiffe ua. für das
    Befahren von Kanälen. Die erste Schleuse in den Wesel-Datteln-Kanal war keine Hürde, jedoch an der ersten
    Brücke war Endstation weil, im Gegensatz zu den Binnenschiffen, das Ruderhaus nicht absenkbar ist. Die
    Besatzung hat über mehrere Tage versucht den Aufbau zurückzubauen, vergeblich. Diese Info habe ich von
    einem Bekannten der unmittelbar am Kanal seinen Bauhof hat. Daher der Umweg über Ijsselmeer usw.

     
  10. 17. jean baptiste

    @16 Jürgen Böll

    Ja, ok, Sie sehen das zeitversetzte Signal, mir ist vergännt die minutengenaue Position einzusehen, und die abgelegte Route.
    Heute Abend sa. 18.31 UTC kommt das Signal aus dem Ijsselmeer.
    siehe auch den Artikel „Schiff ahoi! Der Weg der Martin Schenk nach Usedom“ hier im Blog

     
  11. 16. Jürgen Böll

    Also schon komisch und das ist kein litararisches Schreiben, jb 😉
    Wenn niemand das Signal von der „Martin Schenk“ (blaues Schiffssymbol) gekappert oder alternativ als Kennung verwendet hat, dann war heute laut „AIS Schiffspositionen“ die Martin Schenk vor cirka 5:35 Std. wieder auf dem Rhein, nur diesmal in Richtung Kalkar /Niederlande kurz hinter der Reeser Rheinbrücke, mit 9,7 Knoten stromabwärts unterwegs.
    Keine Ahnung wie diese neuerliche Positionsangabe der „Martin Schenk“ auf deren Radar wieder auftaucht, Softwarefehler?

    Den Link zu der angeblichen Position auf dem Rhein, hier: https://www.marinetraffic.com/de/ais/home/centerx:6.4/centery:51.8/zoom:12 (blaues Schiffssymbol)

     
  12. 15. HP.Lecker

    „Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.“

    André Gide

     
  13. 14. otto

    @13,Racho.

    Danke für die Ergänzung, stimmt natürlich🚣🏿🚣🏼‍♀️🚣🏼‍♀️

     
  14. 13. K.Racho

    @ 12otto … ‚Die alte Seilfähre, nur für größte landwirtschaftliche Transporte nicht geeignet, tat Jahrzehnte
    klaglos ihren Dienst. Sie wäre auch heute noch immer eine ideale Einrichtung‘ …

    Klar doch – und dann nach Möglichkeit noch d i e Ausführung, wo der Antrieb noch aus der Muskelkraft des jeweiligen Fährmannes resultierte. (Seilzugfähre).
    Selbst diese Art der „Seilfähre“ war den Anforderungen schon bald nicht mehr gewachsen und musste angepasst werden, indem man die Fähre mit dem Motor eines längsseits festgemachten Kahns betrieb.
    Seit Mitte der Sechziger versah dann das Vorgängermodell der Martin Schenk bis 2003 seinen Dienst, hatte aber mit Seil(zug)fähren nix mehr zu tun. Handelte sich um eine freifahrende Fähre.
    Aber nichts desto trotz war die Martin Schenk von Anfang an eine Fehlplanung und -investition und somit zum Scheitern verurteilt.

     
  15. 12. otto

    Was für ein Sammelsurium von Ansichten, Meinungen und vielleicht auch Wissen. Eine
    Fähre, für einen ungeeigneten Zweck erworben, geleitet von Dummheit und Großmannsucht,
    wurde verscherbelt basta und nun ist dieses ewige Ärgernis einfach nicht mehr da.

    Die alte Seilfähre, nur für größte landwirtschaftliche Transporte nicht geeignet, tat Jahrzehnte
    klaglos ihren Dienst. Sie wäre auch heute noch immer eine ideale Einrichtung und legen
    wir die verschleuderten Gelder zu Grunde, wäre sie für alle die rechnen können, noch
    „Generationen“ tragbar.

     
  16. 11. Jürgen Böll

    @ jb
    das hat nicht mit schriftstellerischem zu tun sondern mit Infos sind aus dem Netz und Sozialmediaportalen zu dem Thema.
    Dort wurde diverse Details zur Fähre beschrieben, zum Beispiel das die Stadtwerke auf Anfrage eine spätere Abfahrtzeit den Anrufern angegeben hatten und einige Klever / Schanzer dann ziehmlich erzürnt waren als sie den alten Liegeplatz dann zu dieser genanntten Zeit leer vorfanden.

    Ich habe auch nicht behauptet das der angegebene Standort der nun Aktuelle sein kann.

    In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen sonnigen Tag.

     
  17. 10. jean baptiste

    @9 Jürgen Böll

    woher nehmen Sie denn all diese Info`s ? Zum grossen Teil entstammen die doch wohl Ihrer schriftstellerischen Ader.
    Die Fähre ist längst Eigentum des BIO-Bauern Karl Matthes
    https://www.alnatura.de/de-de/alnatura-produkte/alnatura-produktwelten/alnatura-eier/familie-matthes
    der damit auch Auftraggeber des Transports sein dürfte.
    Die Stadtwerke Kleve sind damit raus.
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/tschuess-martin-aid-1.6689228
    können Sie entnehmen, daß der Transport vermutlich 11 Tage dauern wird.
    Die Martin Schenk liegt auch nicht im Rhein vor Bieslich, oder weshalb wäre der Schlepper Daan sonst bis vor die Schleuse gefahren um dann wie ein geölter Blitz zurückzudampfen ?
    Übrigens nach einem ausführlichen Stopp (zum Abendessen?) in Tolkamer ist die DAAN dann gestern doch noch in den Waalhafen nach Nijmegen zurückgekehrt.
    Das AIS – System gibt nur das zuletzt empfangene Signal wieder, entweder ist der Signalgeber der Schenk defekt, oder das System ist ausgeschaltet.
    Vermutlich hat die Schenk jetzt längst die Schleuse passiert und befindet sich irgendwo auf dem Wesel-Datteln-Kanal .

    Da sie anscheinend doch aus eigener Kraft fahren kann war das mit der angeblich notwendigen Reparatur auch nur eine Finte der Stadtwerke um den niedrigen Kaufpreis zu rechtfertigen.

     
  18. 9. Jürgen Böll

    Viele Klever und Schenkenschanzer waren entäuscht, denn die Stadtwerke schafften es sogar noch das Abschiednehmen von der Fähre „Martin Schenk“ zu vergeigen, in dem man den winkenden Zaungästen einfach eine zu späte Ablegezeit der Fähre übermittelte.
    Denn da war die Fähre schon lange per Schleppverband am frühen Morgen losgefahren und so beschwerten sich Viele in den sozialen Netzwerken.
    Laut Informationen aus dem Netz ging es dann gestern Richtung Wesel, von dort aus soll die „Martin Schenk“ ihre Fahrt dann wohl aus eigener Kraft und Antrieb, den Wesel-Datteln-Kanal nach Datteln rauffahren, von dort aus soll die Fahrt dann weiter gehen über den Dortmund-Ems-Kanal bis hoch nach Hörstel, dann in den Mittellandkanal und schließlich über kleinere Kanäle des Havellands dann auf die Ostsee Richtung Usedom.
    Wenn ich es richtig gelesen habe soll die ganze Fahrt 12 Tage dauern.

    Wenn die Route der „Martin Schenk“ interessiert, der findet Sie seit gestern Abend ankernd, noch vor der Bislicher Insel Höhe Wesel kurz vor den Abzweig in den Wessel-Dattel-Kanal,
    hier: https://www.marinetraffic.com/de/ais/home/centerx:6.4/centery:51.7/zoom:12

     
  19. 8. Jürgen Böll

    Aktuelle Position wird Höhe Bislicher Insel auf dem Rhein angezeigt. Scheinbar übernachten die dort und morgen geht es dann vermutlich weiter. Bin mal gespannt wo das Signal der Martin Schenk morgen dann auftaucht.

     
  20. 7. R K H

    Ich hab noch ein altrheintaugliches Schlauchboot mit Rudern, wenn jemand……

     
  21. 6. Joseph Johann

    Schade. Aber es ging nach dem Muster: Weg mit Schaden.

     
  22. 5. jean baptiste

    @2. Frank Neyenhuys
    ehemals fehlgeplante Fähre ?
    Sagen wir mal lieber kleines Millionengrab.
    Anschaffung 500.000 und anschliessende Reparatur 200.000

    Verkauferlös 71.000

     
  23. 4. jean baptiste

    @3 otto erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
    Das scheint ein Estafettenlauf zu werden, mit der Martin Schenk als Wechselstab.
    Kaum sah ich die DAAN vor der Schleuse des Wesel-Datteln Kanals, war sie wieder weg, Richtung Heimat.
    Der Skipper hat es reichtig eilig, mehr als 12 Knoten (grob 25Km/h) , er hofft gegen 17.40 UTC wieder zurück in Nijmegen zu sein.
    Also ist der Campingbus auf der Schenk wohl als schwimmendes Hotel für die Begleitmannschaft gedacht.

    Schade, wenn man den Namen des nächsten Schleppers nicht kennt, ist es wohl nicht weiter zu verfolgen, weil die Schenk sendet seit Mittag keine Positionsdaten mehr .

     
  24. 3. otto

    ……………und in dem Bus sitzt die alte Amelandgarde, geschützt vor Sturm und Regen !

     
  25. 2. Frank Neyenhuys

    Da hängt sie nun am langen Haken, und wird gen Osten gezogen. Ein Stück Heimatgeschichte wird dem Klever Land entrissen. Die Verantwortlichen reiben sich die Hände und sind froh die ehemals fehlgeplante Fähre nun endlich los zu sein. Aus den Augen aus dem Sinn. Man darf gespannt sein, ob denn jemals an dieser Stelle eine neue Verbindung zu Stande kommt…. und sei es nur eine Seilzugfähre für touristische Zwecke oder Ähnliches.

     
  26. 1. jean baptiste

    Hallo rd,
    bitte einmal Ihren persönlichen Resetknopf drücken und alles auf Anfang.
    Ich bin die totale Landratte, aber vielleicht denke ich deshalb nautisch gesehen eher unbelastet.

    Route : http://www.navinaut.de/ bringt uns da weiter als goglemaps.
    Fahrstrecke ca. 1.000 km

    Martin Schenk im Schlepptau : braucht kein Unvermögen der Fähre zu sein, mir fallen da so ein paar andere Stichworte ein,
    Behördliche Auflagen in Schleusen, und Kanälen,
    Versicherungstechnische Fragen,
    Treibstoffverbrauch , obwohl, der Schlepper muss ja auch wieder zurück, aber wer weiss was die Schenk so schluckt.

    Übrigens, die Fahrt über Polen ermöglicht ja auch noch einen Pitstop in einer polnischen Werft.