Leichte Beute: Jagdsaison in der Fußgängerzone eröffnet

rd | 01. April 2016, 11:50 | 45 Kommentare
Wenn dies ein staatlicher Auftrag zur Daseinsvorsorge sein soll, dann „ist dies nicht mehr mein Land“ (A. Merkel)

Wenn dies ein staatlicher Auftrag zur Daseinsvorsorge sein soll, dann „ist dies nicht mehr mein Land“ (A. Merkel)

Einwohner Ordnungswidrigkeiten wegen Radfahrens in der Fußgängerzone 2015/16
Amsterdam 809.892 0
Kleve 49.477 894

Diese Tabelle sagt alles. Das Hauptaugenmerk in der neuerdings „fahradfreundlichen Stadt“ Kleve scheint derzeit darauf gelegt zu werden, solange Radfahrer zu jagen, bis sie wieder aufs Auto umsteigen und sich brav im Stau an der Gruftstraße einreihen.

Gut gelaunte Polizeibeamte stehen vor Reffeling, schauen entspannt zu, wie Lieferwagen in beide Richtungen an den Cafés vorbeibrausen (die dürfen das), um dann im Minutentakt Radler (wie mich z.B.) anzuhalten, um 15 Euro zu erleichtern und ihnen auf diese Weise den Start in den Tag zu vermiesen. Da tragen dann französische Buttercroissants (0,90 Euro), obwohl hervorragend, nur noch bedingt dazu bei, die Stimmung aufzuhellen.

Warum dieser Aktionismus? Warum um 10 Uhr morgens, wenn die Stadt noch fast leer ist (von den Lieferanten mal abgesehen)? Warum ausgerechnet vor Reffeling, wo das Sicherheitsrisiko für Passanten gleich null ist? Warum die Arbeitszeit hochqualifizierter Staatsbediensteter dafür verschwenden, eine Pseudoverkehrssicherheit zu produzieren? Es reicht! Mir. Sollen sie mich doch in der fahrradfreundlichen Stadt auf der Flucht erschießen!

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  1. 45. Lohengräm

     
  2. 44. Lohengräm

    Aus dem u.a. Artikel:

    „Den Tätern gelang in dem über 400 PS starken Wagen die Flucht in Richtung Niederlande. Eine Sprecherin warnte vor solchen Aktionen: „Es ist mit Gegenwehr zu rechnen. Das ist sehr gefährlich.” “

    Ich kann nicht anders: Ralf, demnächst mit dem Rad einfach druch die Kontrolle durchbrettern.

    Aber wahrscheinlich lässt die Polizei einen schwarzen Audi mit 400PS passieren und auf Dich würde geschossen. Jedenfalls in Kleve.

    Auch in Gefahr aus Dislikes: So verraten fühlt man sich inzwischen als normaler Bürger!

    Mich würde in diesem Zsammenhang einmal interessieren, was aus dieser niederrheinischen und damals im Kleveblog thematisierten Story geworden ist. Hat es da Konsequenzen gegeben? :

     
  3. 43. Lohengräm

    http://www.aachener-zeitung.de/lokales/heinsberg/geldautomat-gesprengt-anwohner-stellt-sich-taetern-in-den-weg-1.1333202

     
  4. 42. schmusebacke

    Auf welcher Rechtsgrundlage gestützt fährt der Linienbus Nr. 49 in der Fußgängerzone
    Das Zeichen 242.1 Beginn einer Fußgängerzone verbietet jeglichen Fahrzeugverkehr.
    Das zählt meines Erachtens für die Fahrzeuge der Fa. Look, die im Auftrag der NIAG die Linie betreibt.
    Bisher konnte ich keine Beschilderung die eine Ausnahme erlaubt.
    Das trifft genauso für das Fahrzeug des Fachbereiches für Sicherheit und Ordnung unter der Leitung des Herrn van Hoof zu. Die haben nach den Vorschriften der StVO keine Ausnahmegenehmigung die Vorschriften derselbigen zu übertreten.
    Naja, was soll man schon erwarten können.

     
  5. 41. rd

    @Markus Es gefällt mir nicht, man würde vermutlich wilde Selbstjustizphantasien entwickeln, aber, nüchtern betrachtet, hat man keine andere Wahl.

     
  6. 40. Markus van Appeldorn

    Ralf, ich verstehe Dich nicht. Mal angenommen, Dir würde dein Handy geklaut und schon am nächsten Tag würde es an Ort X geortet und das wäre einer Ermittlungsbehörde bekannt. Würdest Du dann der Polizei sagen: „Nö, schaun se da mal lieber nich nach. Weil dann geraten ja am Ende lauter Unschuldige ins Visier. Und so wichtig ist mir das Ganze auch nich.“?

     
  7. 39. Lohengräm

    http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/rund-20-maskierte-zertruemmern-lokal-am-adalbertsteinweg-1.1331821

    http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/innerhalb-von-zwei-tagen-wieder-fuenf-autos-gestohlen-1.1331780

    http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/das-radar-zeigt-hier-schlagen-die-einbrecher-zu-1.1332086

     
  8. 38. rd

    @G.m. Klar! Evtl. um einen Praktikumsplatz bei der Polizei ersuchen, bei dem Spürsinn!

     
  9. 37. G.m.

    @rd…. 50 Zimmer auf links drehen ? reicht doch schon das besagte Handy anzubimmeln.Hört man dann schon.

     
  10. 36. Lohengräm

    Weiterhin:

    Ein Verdacht auf Diebesgut rechtfertigt meines Erachtens selbstverständlich einen Durchsuchungsbeschluss.

    Ob man den in einer Flüchtlingsunterkunft braucht weiss ich nicht.
    Haben die dort Untergebrachten ein Hausrecht? Es ist ja weder gemietet noch Eigentum.

     
  11. 35. Lohengräm

    @rd
    Nochmal: Und was ist die Alternative?
    Etwa: „Och, dann lassen wirs lieber ganz sein und kontrollieren stattdesse Radfahrer an Nicht-Unfallschwerpunkten“ ?

     
  12. 34. Echte Kriminalpolizei

    Ich muss rd vollkommen Recht geben – allerdings nur in Bezug auf die Handy-Story …

    Warum die Kollegen zu bestimmten Zeit bestimmte Sachen machen kann, will, darf und werde ich nicht schreiben …

    … aber, wer sich bei Verbotenem erwischen lässt, sollte auch dazu stehen.

    Auch mir sind mehrere „gefährliche Vorfälle“ zwischen Radfahrer und Fußgänger dort bekannt und ich finde es gut, dass auch repressiv vorgegangen wird, denn ein „Dudu“ schert heute keinen mehr – das wissen wir doch wohl alle in diesen Zeiten …

     
  13. 33. Markus van Appeldorn

    Ralf, mir ist der pragmatische Teil der Sache völlig klar. Ich sprach aber von Raubdelikten, nicht von „gestohlenem Handy in der Nähe“. Und ob Dir oder mir wegen eines solchen Tatbestandes die Wohnung durchsucht würde, läge dann weder an Dir, noch an mir. Gehe aber mal getrost davon aus, dass wenn Du oder ich in dringendem Verdacht eines solchen Delikts stünden, unsere Wohnungen nach Beweisstücken durchsucht würden, gesetzt den Fall, das Beweisstück wäre geortet worden, was die Annahme eines dringenden Verdachts rechtfertigen würde
    .

     
  14. 32. rd

    Markus Also z.B. 50 Zimmer auf links drehen, um in einem was zu finden? Das ist der pragmatische Teil der Sache. Der andere, und das müsstest du wissen, ist der rechtlich-grundsätzliche: Was genau ist der Tatverdacht zur Rechtfertigung eines Durchsuchungsbeschlusses („gestohlenes Handy in der Nähe“?). Würdest du dir deswegen deine Wohnung durchsuchen lassen? Glaube ich nicht.

     
  15. 31. Frau

    Im Moment ist die Gefahr, abends in der Fußgängerzone von einem Auto oder Motorrad angefahren zu werden, größer, als verprügelt zu werden. Es sind sehr viele junge Menschen aus der ganzen Welt unterwegs…und das ist sehr schön!

    Schlimmer finde ich es, wenn tagsüber Erwachsenen-Gruppen mit „Hundetreff“ im Park in der Nähe der Schulen, öffentlich u.a. mit Alkoholverzehr anzutreffen sind. Diese Parkanlage wird auch hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen als Schulweg benutzt. Ausserdem gibt es da auch einen Kinderspielplatz ………..

     
  16. 30. Markus van Appeldorn

    Ralf, das ist aber ganz normale Kripo-Arbeit, haufenweise unschuldige Verdächtige auszuschließen und damit zum Schuldigen vorzudringen. Das wird bei jedem Autounfall mit Fahrerflucht so gemacht, wenn etwa Lackspuren gefunden werden. Ich sehe nicht, warum es in der Strafverfolgung ein Asylbewerber-Privileg geben sollte. Nicht hinter jedem verschwundenen Handy steckt ein Schwerverbrechen. Aber beispielsweise bei Raubdelikten sind an den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit schon andere Maßstäbe anzulegen, als bei einem einfachen Diebstahl.

     
  17. 29. rd

    Zimmer oder Wohnung, wo ist der Unterschied? Haufenweise unschuldig Verdächtigte…

     
  18. 28. so ist es

    die fahrenden „Vehikel“ scheinen doch eine schlimmere Gefahr, als so manch anderes darzustellen!

    mal gut, dass ich nicht mit dem Fahrrad durch die Große Straße fahre…

    In der Vergangenheit wurden des Nachts schon Menschen verprügelt (in der Stadt) und ein alt eingesessener Geschäftsmann aus Kleve, sagte mir, dass er nie „ohne Schirm“ nachts oder im Winter, wenn es bereits früher dunkel wird, durch die Stadt läuft (da er Angst hat).

    Ich habe keine Angst, ich werde auch weiter durch die Stadt laufen…ich „meine nur“

    Der Polizei selbst , kann ich keinen Vorwurf machen, die haben nämlich einen oftmals schwierigen und auch gefährlichen Job, den die meisten wohl nicht gerne machen würden !

    Gestern und heute ist ein Unterschied…
    Gestern bin ich um 5 Uhr morgens, glücklich aus der Disco, durch die Stadt, nach Hause gelaufen…
    Heute würde ich das nicht mehr tun…weil es a. keine Disco mehr gibt und b. dafür um so mehr Gewalt!

    wenn man die Augen offenhält, sieht man genug Dinge, worüber es sich lohnt nachzudenken. Jedenfalls mehr, als über Fahrradkontrollen.

     
  19. 27. Markus van Appeldorn

    @23 rd
    Ralf, Deine Einschätzung ist allerdings auch realitätsfern. Deine Wohnung oder die direkt daneben liegende Wohnung Deines Nachbarn bilden einfach nicht so eine große Einheit wie eine Asylbewerber-Unterkunft. Wenn ein Handy dort geortet wird, kannst Du mit 99,9 prozentiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es auch dort ist. Wenn die Polizei nicht einschreitet, sendet sie an den Täter (eines eventuellen Raubdelikts) das Signal, dass der Bruch der Rechtsordnung für ihn folgenlos bleibt. Das ist rechtsstaatlich nicht hinnehmbar.

     
  20. 26. Frau

    @25.so ist es

    Natürlich gehe ich als Frau auch noch nach 22:00 Uhr alleine durch die Klever Fußgängerzone!!!
    Ich gebe meine persönlichen Rechte mit Sicherheit nicht auf……..aber das muß jede Frau für sich selbst entscheiden.

    Die Kontrollen, bezgl. der abends durch die Fußgängerzone fahrenden Autos und Motorräder, vermisse ich doch! Da gab es schon manche gefährliche Situation.

     
  21. 25. so ist es

    Es gibt wahrlich größere Probleme als z.b. Fahrrad fahren in der Fußgängerzone.
    Es gibt in Kleve, als auch in Nachbarstädten wie Goch mittlerweile wieder einen florierenden Drogenhandel (öffentlich nahe von Kinderspielplätzen).
    Dort sollte öfter mal kontrolliert werden.
    Auch begibt man sich nach 22 Uhr besser nicht mehr alleine (gerade als Frau) in die Fußgängerzonen unserer Kreisstädte.
    Es wird einem angst und bange, was einem dort so begegnet. Da hilft nur, „starkes und selbstsicheres auftreten“!
    Oder…zuhause bleiben…was wohl die Zukunft unserer ach so tollen „humanen Politik“ sein wird 🙁
    Wir geben unsere Demokratie, Zukunft, Sicherheit immer mehr aus den Händen!
    Hier erwarte ich seitens des Staats, der Kommunen, der Politik mehr Unterstützung.

     
  22. 24. Lohengräm

    @23
    Ach so und dann sagt man lieber „wir machen gar nix“ ?

    Da sist es doch genau: Radfahrer drangsalieren ist schön einfach und bringt viel Geld bei wenig Arbeit. Prima!

    Verbrechen aufklären ist riskant und aufwendig, deshalb besser nicht ran.

    Das kann man doch nicht ernsthaft zum Maßstab erklären.

     
  23. 23. rd

    @Lohengräm Das Problem bei solchen Sachen ist m.E., dass die Ortungsdaten etwas vorgaukeln, was in der Realität nicht zu machen ist. Ein Beispiel: Die Polizei erfährt, dass ein gestohlenes Handy entweder bei mir oder bei meinen freundlichen und unbescholtenen Nachbarn entdeckt wurde. Um das aufzuklären, müssten nun beide Häuser durchsucht werden. Das aber ist in Bezug auf meine Nachbarn doch sehr unverhältnismäßig und niemand würde sich das privat wünschen.

     
  24. 22. moonracker21

    Ja, das ist absolut richtig. Fußgängerzone ist Fußgängerzone, aber hier geht es überwiegend um Zeiten von 7:00 Uhr morgens und spät am Abend und das ist das ungerechte. Es wird kaum jemanden geben der es gut findet wenn Radfahrer um 11:00 Uhr durch die Stadt brausen. Also bitte differenzieren!

     
  25. 21. N. Ballmann

    Warum heißt die Fußgängerzone wohl Fußgängerzone ?????????
    Die Höhe der Knöllchein könnte von mir aus verdoppelt werden .
    Teilweise wird in der Fußgängerzone rücksichtslos Fahrrad gefahren .
    Genau so rücksichtslos fahren sehr viele Erwachsene auf den Klever Bürgersteigen Fahrrad .

     
  26. 20. Lohengräm

    Ohne Worte.

    http://www.rnz.de/nachrichten/metropolregion_artikel,-Sind-Asylunterkuenfte-ein-rechtsfreier-Raum-_arid,179970.html?ref=yfp#null

     
  27. 19. Lohengräm

    Man sollte vielleicht mal Tania Kambouri fragen, ob Sie die Einsatzstrategie ihrer Klever Kollegen für sinnvoll hält. 🙂

     
  28. 18. Wahrheitssuche

    Ich hatte vor kurzem ein Gespräch mit einem ehemaligen Polizisten, er benutzte ständig die Bezeichnung „Schutzmann“.
    Wir waren uns einig daß das ein Begriff aus längst vergangenen Zeiten sein muss.
    Da Schutz Geld kostet und durch den Personalabbau schon lange nicht mehr möglich ist wird Geld an allen Ecken und Kanten gemacht. Man braucht schließlich auch mal Erfolgserlebnisse. Auf welcher rechtlichen Grundlagen die Erfüllungsgehilfen überhaupt arbeiten konnte mir bis heute keiner erklären!
    Jetzt kommt mir bitte keiner mit OWiG!

     
  29. 17. Brausewind

    ich habe langsam den Eindruck das sich die Herren Wachtmeister in KLeve nur noch an die unbescholtenen Bürger herantrauen. Es wirkt so auf mich als dürften aggressiv auftretende Personen in den umliegenden Parks in Seelen Ruhe ihren dubiosen Geschäften nachgehen. Die Polizei scheint kein Interesse zu haben in den Parks Präsenz zu zeigen.
    Man scheint sich da eher an die „kleinen Bürger“ zu wenden, die haben ja noch Respekt vor der Uniform, so darf sich Heinz Wachmeister wieder wichtig fühlen.

    Ich würde mich freuen auf den Spielplätzen wieder mehr Kinder spielen zu sehen,

     
  30. 16. Lohengräm

    @10

    Stand kürzlich n Artikel im Spiegel dass die Streifenpolizisten selbst diese BMW für total ungeeignet halten. Zu klein, zu eng, zu verbaut. Schlechter als die älteren Passats.
    Aber die Klever Polizei kann nicht selbst entscheiden welche Streifenwagen sie einetzt. Das kommt von der Dienststelle „Zentrale polizeiliche Dienste NRW“ in Duisburg, die diese Streifenwagen bestellt.

     
  31. 15. Rainer Hermanns

    Entspannt euch mal. So schlimm ist es hier noch nicht. „By the way: Es gibt noch eine schöne Abzocke zur Zeit! Die Triftstrasse – von Klebe nach Goch. Ein Lied zwo drei vier:
    Die abzocke aufe Straße Trift
    Die find ich doof und echt ift
    Ift war nur für den Reim
    Weil mir viel kein Reim auf Ift ein

    Aber hier ging es nicht um die Trift
    Sondern um die große Straße
    Die große Straße bergab- und an
    Du schaffst hier die Kohle ran

    Du alte steile Endmoräne
    Ich muss dich steigen
    bis ich gähne
    den letzten Atem
    aus mir raus
    und dann der Putz steht dann voraus.

    Man hat nix böses vorgehabt
    manch‘ glaubt das man es hat

     
  32. 14. Husky

    Ahja, man macht was Verbotenes (Jaja Ordnungswidrigkeit) und beschwert sich dann das man bei erwischt werden Zahlen soll?

    Gehts noch? Und ja ich wurde auch dabei schon erwischt, dann ist das aber meine eigene schuld, und nicht die der Polizei/Ordnungsamt…

     
  33. 13. Nobody

    Es hätte heute Abend in der Fußgängerzone fast einen Verkehrsunfall gegeben………zwei Autos in beide Richtungen mit entgegenkommenden Fahrradfahrern und Fußgängern……weit und breit keine Kontrolle.

     
  34. 12. KleverCompliance

    By the way: Es gibt noch ein schöne Abzocke zur Zeit! Die Triftstraße – von Kleve nach Goch! Die ist gefühlt seit 100 Jahren fertig, nur scheint es keine Farbe mehr zu geben, um den dümmlichen Mittelstreifen endlich auf die Fahrbahn aufzubringen. Daher: 50 Km/h – hält sich natürlich so gut wie keiner daran. Deshalb steht da fast täglich der Kreis, dann die Polizei, dann der Kreis…. und sahnen richtg nett ab. Das läuft so gut, dass ich denke, in 2016 wird man sicher die Farbe nicht mehr geliefert bekommen! Ätzend!

     
  35. 11. Lohengräm

    @9:

    Zum Be- und Entladen brauchen sie wahrscheinlich einen Gewerbeschein. 🙂

     
  36. 10. KleverCompliance

    Das Geschäft scheint gut zu laufen! Offenbar sind die Herren Wachtmeister jetzt im Nobelkombi von BMW unterwegs. Um diesen, atemberaubenden, gefährlichen und sicher überaus spannenden Aufgaben in der Fußgängerzone nachzugehen. Da reicht ein VW Passat wohl nicht mehr. Jungens in Blau: Mein Mitgefühlt habt hier! Das ist sicher ganz große Ehre, für den Job abgestellt zu werden. Vom Dienststellenleiter. Wie Kartoffelschälen früher, beim Bund. Die einzige Action die diese Herren erleben, ist die auf SAT 1 im Trash-TV. Das quillt ja über mit mutigen, starken Polizisten! Nur Fahrräder kontrollieren tun die da nicht. Das gucken selbst die Nachmittagsgenießer nicht.

     
  37. 9. Niederrheinstier

    Hallo Herr Daute,
    gewöhnlich schaue ich in der Fußgängerzone – wenn möglich – immer erst, ob ein Ordnungshüter zu sehen ist. Wenn nicht, dann kreuze ich blitzschnell die Große Str. oder die Kavariner Str. Denn mein Fahrrad fährt schneller als zehn, schwupp, aber die Polizei hat es dann nicht gesehen. Das macht Spaß … Vor Jahren hatte ich aber mal das gleiche Problem wie Sie, war aber schon bei Reffeling was kaufen gewesen, so daß auf meinem Gepäckträger deutlich eine Brötchentüte als Ladung zu erkennen war. Ja und dann habe ich halt die mit Azubis auf vier aufgestockte Besatzung des Striefenwagens, der mir aus der Wasserstr. kommend die Weiterfahrt versperrte, davon überzeugt, daß die Brötchentüte ja wohl eindeutig eine Ladung darstellte und ich demnach zweifelsohne zum Beladen in der Fußgängerzone unterwegs war, was ja im übrigen bis 11 Uhr ausdrücklich erlaubt ist. Oder werden in Kleve etwa die Fahrradkurriere gegenüber den Lieferwagenfahrern (viele solche ohne Umweltplakette) diskrimiert? Das wäre ja völlig erschütternd.
    Merke: Sie sind als Fahrradkurier zum Be- und Entladen unterwegs – oder nicht? Ich immer.

     
  38. 8. Lohengräm

    Unverschämtheit!
    Wie hier die polizei diskriminiert wird!

    Was soll die Polizei den machen?
    Vielleicht Geldautomaten überwachen?
    Oder Autodiebstähle nach Holand aufklären?

    Das wäre ja noch schöner.

    🙂

     
  39. 7. moonracker21

    ich glaube, das mit der fahrradfreundlichen Stadt darf man nicht sehr ernst nehmen. Auch ich bin schon morgens, um kurz nach 7:00 Uhr aus dem Lautsprecher angebrüllt worden, ob das vorbildlich wäre. Die Herren waren dann, natürlich mit dem Auto, auf dem Weg zu Bäcker Heicks Brötchen kaufen. Seitdem fahre ich durch den Moritzpark, was eigentlich so auch nicht gedacht (erlaubt) ist. Nur auf Lautsprecheransagen oder gar Geldbußen habe ich keinen Bock.

     
  40. 6. Nobody

    Vielleicht sollten auch mal abends mehr Kontrollen in der Fußgängerzone gemacht werden………da fahren und rasen auch nämlich regelmäßig Mofas, Motorräder und Autos in beide Richtungen, als wäre das einfach normal.

     
  41. 5. otto

    Heute morgen, vor Cafe Lust, ein Fernradfahrer mit vollem Gepack gut ausgerüstet, wurde von freundlichen
    Polizisten um den Ausweis gebeten, damit das Protokoll ordnungsgemäß ausgestellt werden konnte. Die
    Revolver blitzten und baumelten im Sonnenlicht. Dass diese Tätigkeit mit dem PKW durchgeführt werden muss,
    versteht sich von selbst.

    Idioten, die mit Geschwindigkeit die voll besetzte Große Straße herunter fahren, haben zu oft Glück.

    Ralf, das finde ich bei Dir ganz in Ordnung.

    Vor längerer Zeit fuhr an dem autofreien Sonntag mein Laufkumpel mit dem Rad bei Rot über eine Ampel, das wurde sehr teuer. An einem regnerischen Sonntag Morgen (November)
    außer uns niemand auf der Kavarinerstrasse, fuhren wir mit dem Crossrad durch die Stadt. Mit dem
    Lautsprecher brüllten uns Ordnungshüter so an, dass die Predigt in der Unterstadtkirche nicht mehr verstanden
    werden konnte.

    Was solls, es gibt eben solche und solche (auch Molche)!

     
  42. 4. laloba

    Mit 15/20 km/h die Stadt HOCH?

    War jedenfalls ein teures Frühstück für rd … finde, die Polizei könnte sich besser abends und nachts verausgaben, um die Stadt sicherer zu machen, statt ausgeschlafene Polizisten auf diese Weise zu beschäftigen … was passiert eigentlich mit dem Geld, fließt ins klamme Landessäckel, oder?

     
  43. 3. Der Laie

    Das Wetter war bisher zu schlecht,da stimmen die Ergebnisse der Quartalseinnahmen unter dem schönen Haushaltstitel „Sonstige Einnahmen“ noch nicht,oder glaubt jemand ernsthaft das diese Kontrollen der Verkehrssicherheit dienen sollen,wo Radfahrer doch im Gegensatz zu Lieferwagen keine Knautschzonen haben.

    Wohl dem der um Kleve nach Möglichkeit einen großen Bogen machen kann.

     
  44. 2. rd

    „Verständnis habe ich, wenn manche meinen, nachmittags oder samstags die Stadt mit dem Rad runter zu fahren.“ 100% Zustimmung.

     
  45. 1. stopsi1900

    Da auch ich täglich mit dem Rad fahre, ärgere mich immer wieder über diesen Unsinn. Lieferwagen brausen die Stadt hoch und runter und früh morgens, wo ohnehin keinerlei Geschäfte geöffnet haben, darf man in der angeblich fahrradfreundlichen Stadt seinen Drahtesel nicht nutzen?
    Verständnis habe ich, wenn manche meinen, nachmittags oder samstags die Stadt mit dem Rad runter zu fahren,. Da ist das Unfallrisiko nicht nur beim Radfahrer hoch, aber die Stadt hoch, wer schafft da mehr als 15/20 km/h??