Klever Aussichtsturm: Von oben herab

rd | 03. Dezember 2014, 17:37 | 5 Kommentare
In allen zehn Ecken soll Heimatliebe drin stecken: Teleskopkran montiert Turmhaube

In allen zehn Ecken soll Heimatliebe drin stecken: Teleskopkran montiert Turmhaube

„Von oben herab“, so heißt der im Klever Aussichtsturm veranstaltete satirische Jahresrückblick des nebenberuflichen Kabarettisten Ludger Kazmierczak (WDR), und der Titel ist gewissermaßen auch Programm für alles, was da oben am Klever Berg passiert. Gestern Nachmittag wurde beispielsweise die neue Kuppel, ein Werk des Bedburg-Hauer Metallbauers Georg Janßen („BauArt“), per Teleskopkran von oben herab auf den 15 Meter hohen Steinturm gesetzt und festgeschraubt. Zum freudigen Ereignis kam natürlich das komplette Turm-Team (allerdings ohne Jürgen Rother, der ausgestiegen ist) und, ebenso vollzählig, die gesamte Stadt-Spitze: Bürgermeister Theo Brauer, Kämmerer Willibrord Haas sowie der technische Beigeordnete Jürgen Rauer, von denen der eine oder andere mal wieder so richtig in Erklärlaune war und in 106 Metern Höhe über Normalnull den eigenen Beitrag an allem Gelingen in Stadt und Erdkreis herausstellte. Das Wichtigste in Kürze: Die neue Turmhaube ist eine zehneckige Metall-Glas-Konstruktion, die das baufällige Vorgängermodell ersetzt. Das umlaufende Metallgeländer hingegen konnte restauriert werden und wird in Kürze wieder angebracht. Das Gemäuer wurde ebenfalls saniert, die Fenster mussten erneuert werden. Die Antennenanlage auf dem Dach des Turms, für den gesamten Rettungsdienst des Nordkreises zuständig, wird in fünf Tagen aufgesetzt. Von Mitte Dezember an wird der Turm wieder ohne Gerüst zu sehen sein, komplett fertig wird das Projekt im April 2015 sein, so die Schätzung von Jürgen Rauer. Gesamtkosten der Maßnahme: 275.000 Euro, Landeszuschüsse: null Euro.

121 Meter über Normalnull, -2 Grad Celsius, Daumen auf 12 Uhr: Georg Janßen und Theo Brauer

121 Meter über Normalnull, -2 Grad Celsius, Daumen auf 12 Uhr: Georg Janßen und Theo Brauer

Einen Kommentar schreiben





5 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 5. Der Laie

    @4 G.M.
    Nun der Milsbeeker Wahlspruch lautete doch,wenn es es auf und zu gehen soll,dicht sein soll und auch noch schön aussehen soll,kostet das Extra,oder habe ich da etwas falsch in Erinnerung.

     
  2. 4. G.M.

    @2 Der Laie…??????? NL“Kollegen“ ???

     
  3. 3. HP.Lecker

    Jepp. Pfosten-Riegel-Konstruktionen…. Schmale Profilansichten. Find ich gut…. und dann bitte mit schwimmenden Flügeln 🙂

     
  4. 2. Der Laie

    @G.M.
    Ja wenn man einmal gelernt hat, wie Pfosten-Riegelkonstruktionen gehen,dann kann man die auch selber in schön bauen und kann auf die Hilfe der niederländischen Kollegen verzichten.

     
  5. 1. G.M.

    Gut gemacht Schorsch. Gruß aus Kellen . Schorsch.