kleveblog 37° City Survival Guide (Teil 1: 8 bis 16 Uhr)

rd | 02. Juli 2015, 11:45 | 5 Kommentare

Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Serie von guten Tagen — es sei denn, der Mensch beherzigt die ultimativen kleveblog-Überlebenstipps für einen gelungenen Sommertag.

Zum Tagesauftakt blau machen

Zum Tagesauftakt blau machen

Start: Schwimmen im Sternbuschbad. Einfach Bahnen ziehen und Fetzen der Gespräche der Mitschwimmer aufsaugen. Fitness für Körper und Geist. Man erfährt, dass sich der Thermomixer vorzüglich zur Fabrikation von Eierlikör eignet, Puderzucker sich mithilfe von gewöhnlichem Zucker in der Mikrowelle herstellen lässt und irgendeine Dame vor dem Schwimmen nicht duscht (wohl aber die Dusche betätigt, sich dann aber wohl nicht drunterstellt). Und zack, 20 Bahnen sind um! Ein besserer Start in den Tag ist kaum vorstellbar (leider nur noch 68 Tage).

9 bis 10 Uhr: Cappuccino am Fischmarkt (Eiscafé Riva). Passanten beobachten. Erste Planungen für den Rest des Tages. Irgendwas über Griechenland sagen (aber auf das Glashaus achten).

Milchschaum mit Elsa im Hintergrund

Milchschaum mit Elsa im Hintergrund

10 bis 12 Uhr: Leichte Tätigkeiten. Mails checken, Handy aufladen, vielleicht ein Programm am PC installieren und auf den Fortschrittsbalken gucken (der stimmt sowieso nie).

12 bis 16 Uhr: Siesta. Bester Ort: Schalterhalle der Hauptstelle der Sparkasse (mit einer eiskalten Flasche Gerolsteiner Grapefruit Limonade, zweifelsohne die Entdeckung des Sommers). Die Temperaturen dort sind automatisch an den Guthabenzinssatz für Girokonten gekoppelt (van-Zoggel-Index). Zum Zeitvertreib schauen, wer Geld abheben will, aber keins kriegt. Notieren. Oder selbst Geld abheben und wieder einzahlen (für Kunden der Sparkasse kostenlos). Literaturtipp: die Aushänge der Immobilienabteilung („Machen Sie Party! 47551 Bedburg-Hau, Haus, Baujahr 1900“).

So hat der Tag Struktur!

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5 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 5. laloba

    Die Tipps 1/2 hab ich leider zu spät entdeckt … besonders den mit der Schalterhalle, Geld abheben und wieder einzahlen als Überlebenstechnik … wär mal interessant, wie oft man das machen kann, bis jemand kommt …
    Im neuen Edeka unten kann man sich übrigens gut raumgreifend aufhalten und sich zumindest Grundbewegung verschaffen.

     
  2. 4. pd

    memo an mich: machs im nächsten leben wie der daute

    🙂

     
  3. 3. gartenhexe

    Ja jaaaa…………Reporter/Journalist müsste man sein….;)

     
  4. 2. Architektin

    Ein Ort voller Nostalgie und wunderbarer Erinnerungen an schöne Stunden und glückliche Tage in Kindheit und Jugend …

     
  5. 1. otto

    Mir gefällt dieser Guide!

    Abweichungen möglich, aber privat!!!!!!!!!