Gigantischer Drogenfund, Spur führt nach Kranenburg

rd | 28. April 2016, 10:59 | 22 Kommentare
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So sehen 2,9 t Kokain aus

Erneut macht der Niederrhein mit Drogenkriminalität Schlagzeilen, diesmal geht es um 2,9 Tonnen Kokain im Straßenverkaufswert von 100 Millionen Euro – und die Spur führt nach Kranenburg! Hier die Mitteilung der Polizei:

Essen/Kleve/Kranenburg/Rotterdam (ots) – Bereits am 11. März 2016 wurden 2,9 t Kokain in einem Container aus Curacao mit Umzugsgut im Hafen von Rotterdam entdeckt.

Doch neben dem deklarierten Hausrat wurden zusätzliche 100 Umzugskartons mit insgesamt 2,9 t Kokain festgestellt. Der Straßenverkaufspreis des sichergestellten Kokains liegt bei ca. 100 Millionen Euro.

Aufgrund dieser Sicherstellung wurden Ermittlungen durch das Hit and Run Cargoteam Rotterdam (HARCteam) in Zusammenarbeit mit dem Zoll, der Seehafenpolizei und der Steuerfahndung, unter Leitung der Generalstaatsanwaltschaft Rotterdam, aufgenommen.

Eine Spur führt nach Kranenburg, eine Gemeinde im Kreis Kleve, nachdem als Empfangsadresse der Lieferung dieser Ort auf dem zugehörigen Frachtbrief notiert war.

Regierungsdirektor Hans-Joachim Brandl, Leiter des Zollfahndungsamtes Essen, bestätigt, dass sein Dienstsitz in Kleve unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Kleve die Ermittlungen auf deutscher Seite führt.

Die Drogen, deren Sicherstellung aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt veröffentlicht werden kann, wurden bereits in den Niederlanden vernichtet.

„Dieser Fall ist ein Beispiel für die intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit, die wir seit vielen Jahren mit den Drogenbekämpfungsbehörden der Niederlande pflegen“, konstatiert Norbert Drude, Präsident des Zollkriminalamtes in Köln.

*

Der andere große Fall ist gut ein Jahr her. Mehr siehe hier: XOX-Investor: Mehrere Tonnen (!) Marihuana?. Der Unternehmer wurde im Januar zu 5 Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Siehe hier: 27 ½ Jahre Haft für deutsch-niederländische Drogenlogistiker.

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22 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 22. Rainer

    Pünktchen Pünktchen Pünktchen, hallo der Hofmann hat den Durchblick Pünktchen Pünktchen Hochkomma Satzstrich? Pünktchen Pünktchen Pünktchen Pünktchen Hochkomma Zweifel Fragezeichen

     
  2. 21. Günter Hoffmann

    .. in den Niederlanden vernichtet ? da möchte der geneigte Leser nicht wissen ob da nicht das ein oder andere Kilo als Bakschisch für gewisse Aktionen der „Dienste“ u.ä. bei Seit gelegt wurden….die CIA hatte da in den 70gern leicht übertrieben aber als Schmiermittel ist so was heute sicher noch aktuell…..nur mal so ein Gedanke.

     
  3. 20. laloba

    … wobei wirkliche Recherche natürlich was Anderes ist …

     
  4. 19. laloba

    @18 Genau. Manche haben da halt mehr Interesse und manche weniger.

     
  5. 18. Nobody

    Dieses Thema kann jeder Mensch, wenn Interesse besteht, recherchieren…………ist öffentlich im Internet zu finden……

     
  6. 17. laloba

    @14 Tembaco „Schön, dass du hier im Thema bist…lässt tief blicken…“

    Erstens ist u.a. Recherche mein Job.

    Zweitens bin ich mit diesen Themen aufgewachsen und mit Hunden, die auf das Auffinden von Drogen trainiert waren.

    Drittens bitte ‚Sie‘.

     
  7. 16. otto

    ………..alle Posts sind interessanter als der Drogenfund. Ein Glas Wein, oder mehr gefallen mir weitaus
    besser.

     
  8. 15. otto

    @14.Tembaco,

    deine Anmerkung verstehe ich nicht.

     
  9. 14. Tembaco

    @rd
    ….dann bin ich ja mal auf die Recherche gespannt…mit den Waschsalons hat’s ja geHAPERT (steinscher Insider;))
    .@ 9 & 10
    … Schön, dass du hier im Thema bist…lässt tief blicken…
    @ Otto
    … Bleib mal besser bei Deinem Früh🍻

     
  10. 13. Rainer Hermanns

    Hallo, war das jetzt der Fund des Jahrhunderts? Wieviel Tonnen kommen denn durch? Und was soll „der Niederrhein macht mit Drogenkriminalität erneut Schlagzeilen“ ? Manche Dinge sind vielleicht auch geografisch erklärbar, wer schleppt denn 2,9t illegales Irgendwas vom Mittelmeer über die Alpen bis nach NRW?

     
  11. 12. rd

    @MvA Mein Gedanke!

     
  12. 11. Markus van Appeldorn

    Apropos Rotterdam – hat schon mal jemand in die Container am Opschlag geschaut, ob da wirklich bloß Kanus drin sind…

     
  13. 10. laloba

    … soll der bisher drittgrößte Drogenfund im Rotterdamer Hafen sein

     
  14. 9. laloba

    Da hat sich jemand gedacht, ich schick es mal direkt nach Hause …

     
  15. 8. Messerjocke

    *Schnief*

     
  16. 7. Friedrich Foerster

    @ 5 rd

    … denn ein Teil der Antwort könnte die Menschen beunruhigen ???

    -:)

     
  17. 6. Friedrich Foerster

    2,9 t = 2 900 kg = 2 900 000 g ?

    Das ist dann wohl knapp über der Höchstmenge für Eigenbedarf …

    🙂

     
  18. 5. rd

    kleveblog ist schon dran. Es gibt Überraschungen. Aber nicht alles wird vermutlich veröffentlicht werden dürfen.

     
  19. 4. K. Brückenbauer

    @1 Chris van Alem

    Ist das jetzt Recherchearbeit vom „De Gelderlander“ ? Hier über Kleveblog?

     
  20. 3. Dingelingeling

    @1

    Ist doch sch…. egal welche Nationalität die Empfänger haben. Bestraft wird es unabhängig der Herkunft. Derjenige welcher dafür verantwortlich ist, wird wohl sehr lange gesiebte Luft atmen.

     
  21. 2. Varanusprasinus

    @1.:
    Wenn man schon so eine Frage stellt, dann sollte man wenigstens die deutsche Rechtschreibung beherrschen und beachten!

     
  22. 1. chris van alem

    Weiß jemand, wer und welche Straße, die Drogen geliefert werden sollte? Sinds das Holländer, Deutsche oder andere Nationalitäten?