Flüchtlingsheim Stadionstraße: Mann nach Messerstichen in Lebensgefahr

rd | 20. Januar 2016, 10:37 | 40 Kommentare

(Aktualisiert, mutmaßlicher Täter gefasst) Ein 31-jähriger Mann aus Osteuropa schwebt nach einem Messerangriff im Flüchtlingsheim an der Stadionstraße in Lebensgefahr, wie die Polizei mitteilte. Der Mann befand sich zu Besuch in der Unterkunft, in der rund hundert Männer leben. Dabei kam es zu einer Auseinandersetzung mit einem 20 Jahre alten, ebenfalls aus Osteuropa stammenden Mann. Dieser zückte dann offenbar ein Messer und verletzte den 31-Jährigen mit mehreren Stichen so schwer, dass das Opfer in die Uniklinik nach Nimwegen transportiert werden musste. Der Tatverdächtige, der der Polizei bekannt sein soll, floh nach der Auseinandersetzung zu Fuß und konnte am Mittwoch Nachmittag von der Polizei gefasst werden.

Hier der Bericht aus der NRZ zu dem Verbrechen: Schwerverletzter bei Messerattacke, unter anderem mit Stellungnahmen von Staatsanwalt Hendrik Timmer und Bürgermeisterin Sonja Northing.

Sprachliche Nachbemerkung: Der Bedeutungsunterschied zwischen „flüchten“ und „fliehen“ wird angesichts dieses Vorfalls exemplarisch deutlich: Jemand, der flieht, tut dies aufgrund eines eigenen Entschlusses (der Täter). Jemand, der flüchtet, wird eher durch äußere Umständen vertrieben (die Bewohner).

Hier der Polizeibericht:

Am Dienstag (19. Januar 2016) gegen 23.15 Uhr kam es in Kleve, in der Kommunalen Unterbringungseinrichtung auf der Stadionstraße, zu einem versuchten Tötungsdelikt. Das Opfer, ein 31jähriger Mann aus Kleve mit russischer Staatsangehörigkeit, war in der Unterkunft zu Besuch. Ein 19jähriger Mann mit georgischer Staatsangehörigkeit war ebenfalls zu Besuch in der Unterkunft. Er griff plötzlich den im Raum sitzenden 31 Jährigen mit einem Messer an und verletzte ihn mit mehreren Stichen schwer im Bereich des Oberkörpers. Bisher gibt es keine Hinweise zum Tatmotiv. Nach Zeugenhinweisen war der Täter alkoholisiert. Der Schwerverletzte wurde durch zwei seiner Bekannten mit einem PKW zum Klever Krankenhaus gebracht. Nach der dortigen Erstversorgung transportierte ein Rettungswagen ihn gegen 23.45 Uhr zur Radboud-Klinik in Nimwegen, wo er operiert wurde. Nachdem zunächst für den Verletzten Lebensgefahr bestand, ist sein Zustand mittlerweile stabil.

Die Ermittlungen wurden von der Mordkommission Krefeld in Zusammenarbeit mit der Polizei Kleve übernommen.

Nach umfangreichen Ermittlungen konnte der Aufenthaltsort des Täters in Erfahrung gebracht werden. Er wurde gegen 14.35 Uhr widerstandslos in Kleve festgenommen. Der 19 Jährige wird voraussichtlich morgen dem Haftrichter vorgeführt.

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40 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 40. laloba

    … was hier an unterschiedlicher Darstellung von Bundesinnenministerium und Polizeigewerkschaft zu den Kontrollen an den Grenzen zu lesen ist, hilft jedenfalls nicht

    http://www.focus.de/politik/deutschland/haben-schon-laengst-die-kontrolle-verloren-polizei-gewerkschaft-derzeit-werden-nur-zehn-prozent-der-fluechtlinge-registriert_id_5234513.html

     
  2. 39. laloba

    @38 otto Glaube, dass beides zusammenhängt. Wenn wir uns und unsere Möglichkeiten richtig einschätzen und Probleme benennen ohne zu beschönigen, dann werden andere Probleme nicht so groß.

    Das wird dann helfen, dass nicht noch mehr Leute auf die falschen Züge aufspringen. Aber der Vertrauensverlust, der schon eingetreten ist, muss erstmal wieder aufgeholt werden.

    Was unbelehrbare Rechte angeht: Das ist nichts Neues, die hat es schon immer gegeben.

     
  3. 38. otto

    @35 Laloba,

    die Grenzen der möglichen und wirkungsvollen Hilfe, ja das müssen wir erkennen. Darin sollten aber auch
    enthalten sein die Grenzen, die notwendig sind um uns in bestimmten Bereichen vor uns selbst zu schützen.

     
  4. 37. laloba

    @36 Auch hier würde ich sagen, die anderen EU-Länder haben eine andere Geschichte im Hintergrund und erkennen ihre Grenzen, das Machbare schneller. Dort ist es auch von Anfang an kein Tabu gewesen, auf Probleme hinzuweisen.

     
  5. 36. rd

    @Husky Das war mir pauschal etwas zu herabwürdigend.

     
  6. 35. Der Laie

    Es ist sicher besser wenn man an zu bewältigende Aufgaben positiv herangeht. Wie es aber am laufenden Band Professoren in Talkshows oder wissenschaftlicher ausgedrückt Podiums Diskussionen schaffen, voller Inbrunst die These zu vertreten, der ungezügelte und unkontrollierte Zuzug von Migranten ist ein Gewinn für Deutschland,kann doch nur noch der verstehen der ahnt das hier staatliche Zuwendungen für die Stiftungen bei negativen Meinungen auf der Kippe stehen.

    Drei Millionen deutsche Bürger zum Großteil mit abgeschlossener Berufsausbildung finden keine Arbeit,aber Menschen ohne deutsch Kenntnisse in Wort und Schrift, zum Großteil ohne Berufsausbildung sind eine Bereicherung für Deutschland.

    Entweder will man den Wettbewerb im Niedriglohn Sektor weiter anheizen,oder man erhofft sich einen wirtschaftlichen Aufschwung durch neue Wirtschaftszweige wie der Betreuung und Versorgung von Migranten.

    Da die Stadt Essen für die Kosten der Unterkünfte aufkommen muß,wird sie natürlich einen Teufel tun und Wohnraum im teueren Essener Süden anzumieten.Da stehen dann der verbalen Aussage, wir wollen keine Parallelgesellschaften oder Ghettos, handfeste kaufmännische Interessen im Wege.

    Die SPD Spitzen halten sich immer noch für eine Volks Partei und merken garnicht das ihnen das Volk abhanden kommt.

    Wer auf Wikipedia nachlesen kann,wie großzügig sich doch Luxemburg verhält:

    „Die Regierung des Großherzogtums Luxemburg, das von anderen Mitgliedstaaten wie zum Beispiel Ungarn mehr Anstrengungen in der Flüchtlingsaufnahme fordert, kündigte am 7. September 2015 an, 50 Flüchtlinge aufzunehmen.[9] “

    dem dürfte auch so langsam dämmern, das Europa keine Werte Gemeinschaft ist, sondern eine Wirtschaftsunion ist, deren Welt in Ordnung ist, so lange Deutschland zahlt oder für Schulden anderer bürgt.

     
  7. 34. laloba

    @33 Grundsätzlich weiß ich, was Sie meinen. Das ist aber ein weit verbreitetes Problem in Deutschland.

    Ich glaube ja, dass manche Probleme darauf beruhen, dass viele Deutsche ein Problem mit ihren persönlichen Grenzen haben und mit einer brüchigen oder fehlenden Identifikation mit ihrem Land bzw. im Umkehrschluss mit einer Überidentifikation. Die NS-Vergangenheit Deutschlands hat dazu geführt, dass lange über vieles geschwiegen wurde, nicht nur über die Tatsachen des Dritten Reichs, sondern über Gefühle überhaupt. Denn hätte man überhaupt über Gefühle gesprochen oder sich ausgetauscht, über authentische Gefühle, dann hätte man die Fassungslosigkeit über die NS-Verbrechen und die Schuldgefühle nicht ausblenden können. Stattdessen wurde verdrängt und gleichzeitig mitverdrängt wurden auch normale Gefühle. Über die Kriegskinder- und Kriegsenkelgeneration gibt es mittlerweile einiges zu lesen, über deren Probleme, mit Gefühlen umzugehen. Was das also mit den persönlichen Grenzen zu tun hat? Aus meiner Sicht kann man seine eigenen Grenzen nur wirklich spüren, wenn man seine Gefühle spürt. Wer seine Gefühle spürt, nimmt auch das Unbehagen, den Ärger etc. wahr, wenn persönliche Grenzen überschritten werden.
    Persönliche Grenzen beziehen sich auch auf Vorfälle im öffentlichen Raum. Wenn das persönliche Sicherheitsgefühl durch Vorfälle im öffentlichen Raum bedroht wird, wäre die authentischen Gefühle eines eigenständigen Menschen Wut und Ärger, was dann zu geeigneten (!) Maßnahmen führen kann. Wut und Ärger per se sind erstmal keine schlechten Gefühle, sondern einfach Gefühle. Wer Wut und Ärger in großem Maß verdrängt, bekommt Angst. Angst macht schwach.

    Silvester hat dazu geführt, dass der Schleier des Verdrängens weggerissen wurde. Das gefällt vielen nicht. Deshalb gibt es tatsächlich immer noch welche, die die Vorfälle verharmlosen.

    Wir sind jetzt an einem Punkt angekommen, an dem wir hier in Deutschland unsere Grenzen eindeutig und klar deklarieren müssen. Um uns selber zu schützen. Denn ich glaube, es könnten Zeiten kommen, in denen die heutigen Probleme als Peanuts erscheinen, wenn wir jetzt nicht geeignete Maßnahmen ergreifen.

     
  8. 33. Bernd Derksen

    Nun stellt sich die „Landesmutter“ also doch einem politischen Journalisten im Interview.

    http://www.deutschlandfunk.de/hannelore-kraft-wir-brauchen-dringend-ein-zuwanderungsgesetz.868.de.html?dram%3Aarticle_id=343435

    Essener SPD-Ortsvereine hatten ja eine Demo gegen „Flüchtlingsheime“ (genauer deren aus ihrer Sicht ungerechte Verteilung) geplant und nach massivem Druck von oben wieder abgesagt. Gleichzeitig ist in zwei der drei im März wählenden Bundesländer die SPD laut Umfragen nur noch recht knapp vor der AFD. Im dritten Bundesland hat sich die SPD-Ministerpräsidentin, durch die Weigerung mit Konkurrenten zu sprechen, blamiert.
    Dass drohende Machtverluste das entscheidende Motiv im System der Politik ist, beschrieb quasi schon Niklas Luhmann.

    Das heißt: Die NRW-Ministerpräsidentin als mitverantwortliche Vize-Bundesvorsitzende und, zumindest potentiell, eigentlich starke Person in der Parteispitze muss nun doch mal agieren. Oder zumindest diesen Eindruck verbal erwecken… 😉

    Kann ja jeder die Glaubwürdigkeit für sich bewerten …
    ——-
    @32
    Ich bestreite doch nicht alle Qualitäten. Beispielsweise machte der hiesige WDR-Vertreter bei einer Moderation gestern abend einen sehr souverän-professionellen und gut vorbereiteten Eindruck. (Auch wenn er ausdrücklich nur die Autofahrer fürs Erscheinen lobte. Und nicht auch mich als Radfahrer. 😉 )
    Aber ich bin halt ein politisches Sensibelchen. 😉 Und daher halte ich die häufig unausgewogen-tendenziöse und selektiv-verzerrende politische Berichterstattung für ein Riesenproblem. Nicht erst seit Köln, sondern seit vielen Jahren.

     
  9. 32. laloba

    @27 Ja, gute Fragen. Und das im öffentlich-rechtlichen Rundfunk 😉

     
  10. 31. laloba

    @29 Es ist ziemlich viel gut gelaufen und viele Menschen haben einen super Job gemacht und machen den immer noch, leisten Überstunden. Wie lange das gehen kann, ist eine andere Frage. Was heißt „verwahrt“? Es war erstmal eine Mammutaufgabe, den Menschen ein Dach über dem Kopf zu bieten und sie zu versorgen, auch ärztlich. Auch andere Dinge sind angelaufen wie z.B. Sprachkurse, aber das braucht doch alles Zeit. Und mehr Personal. Und ist eine Aufgabe für die nächsten Jahre, Jahrzehnte.

     
  11. 30. otto

    @29 A.B.,

    stimmt!

     
  12. 29. Andreas Bulkens

    @otto:
    Nein, wir haben keine Einwanderungspolitik.
    Wir haben nichtmal eine Flüchtlingspolitik.
    Die so doll propagierte Willkommenskultur ist vielleicht diplomatisch von Vorteil, im realen Leben werden die Menschen aber schlicht und einfach „verwahrt“, wobei selbst das noch schöngefärbt ist.
    Es gibt durchstrukturierte und sehr erfolgreiche Behörden – bspw. das Finanzamt und der Zoll … die spülen ja Geld in die Kassen. Wenn aber alle Städte und Gemeinden, Landes- und Bundesregierung gemeinsam eine Linie in der Flüchtlingsfrage verfolgen sollen, dann geht eigentlich alles schief, was irgendwie schiefgehen kann.

     
  13. 28. Bernd Derksen

    @#26
    Ja. Sicher auch.

     
  14. 27. Bernd Derksen

    @24
    Ja und?

    Hier mal ein professionelles politisches Interview von heute zum Thema:
    http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/01/22/dlf_20160122_0720_831ec7c4.mp3
    Kritische Fragen. Und die Antworten kann dann ja jeder für sich beurteilen.

     
  15. 26. otto

    @ 22 Bernd Derksen,

    sind die unhaltbaren Geschehnisse nicht auch die Folgen einer ungenügenden Sozial- und Einwanderungspolitik?

    Wir sind nicht in der Lage, in bestimmten Bereichen Ordnung zu schaffen, wie können wir dann einem großen
    Teil von Flüchtlingen und Einwanderern aus allen Gesellschaftsschichten -insbesondere den problembehafteten Schichten- ungehinderte Aufnahme versprechen, wenn die wichtigsten Voraussetzungen für die Behandlung dieser
    Menschen nicht vorhanden sind?

     
  16. 25. laloba

    @20 „Pack schlägt sich. Pack verträgt sich“

    Es handelte sich um ein versuchtes Tötungsdelikt.

    Und wo wird dem hier eine „wahnsinnige soziologische Bedeutung“ zugemessen? Kann ich nicht erkennen.

     
  17. 24. laloba

    @22 Na ja, einen bestimmten Ausdruck haben Sie bezüglich des WDR immerhin nicht erwähnt. Ansonsten klingt das nach AfD …

     
  18. 23. Günter Hoffmann

    @13…“die härte der Justiz“ ?….hier ?… bei allem Respekt…. ich beneide Sie um die heile Micky Maus Welt in der sie offensichtlich leben.

     
  19. 22. Bernd Derksen

    Interessant ist ja, was mit noch viel größerer Verspätung über die Sylvesternacht z.B. in Düsseldorf nun allmählich so rauskommt. ( Auch dort möglicherweise die versuchte Verharmlosung, Verdrängung, etc. durch Politik, „Qualitäts“medien und Polizei.) http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-mindestens-113-straftaten-in-der-silvesternacht-aid-1.5707342

    Hat nicht die Dimension wie Köln. Aber: Die Art der Taten, die zeitweise Aufgabe der Sicherheit im öffentlichen Raum und die Überforderung und Ohnmacht der „Ordnungshüter“ lassen Parallelen aufscheinen.
    _________

    Auch dass die Ministerpräsidentin sich Interviews mit politischen Journalsiten offenbar verweigert, finde ich aufschlussreich. Dafür ihre Sicht über die Jugendwelle des Haussenders, 1Live, verbreitet.

    Was sind das für „Journalisten“, die nicht mal beim Propaganda-Spruch, dass man doch „in NRW vorbildlich unterwegs“ sei, mal ein wenig nachfragen?
    Der WDR ist doch keine Jugendpressesprecher-Organisation, mit der nach der langen Zeit des Nichternstnehmens der Debatte und Problematik durch Frau Kraft diese nun ihren Beruhigungssaft den Bürgern einflößen kann.

    Mag ja sein, dass die Interviewer vor lauter Stolz, dass ihnen die glorreiche Regierungschefin eine Audienz gewährt, bloß nix Böses tun wollen.
    Wer weiß, wie die Debatten in den Aufsichtsgremien verlaufen, wenn „unterstützenswerten“ Politikern allzu kritische Fragen gestellt wurden, der will natürlich auch seine hausinterne Karriere nicht gefährden… Opportunismus gegenüber Mächtigen als unabdingbare Karrieregrundlage.

    Dazu gehört bei WDR offenbar eine gewisse politische Naivität und Feigheit.
    Ich bezweifele, dass man mit einer solchen Beschwichtigungs- und Vernebelungstaktik durchkommt.

    Aber auch beim WDR müsste man doch den professionellen Anspruch haben, mehr als ein Propagandaorgan für die Ministerpräsidentin zu sein. Und sich derartigen Wünschen aus der Staatskanzlei verweigern, solange die „Landesmutter“ sich keinem politischen Journalisten im Interview stellt.

    Selbst ein der SPD sonst recht wohlgesonnener Politikwissenschaftler kann das „Abtauchen“ von Frau Kraft nicht erklären oder gar rechtfertigen. (http://www.wdr5.de/sendungen/morgenecho/interview-von-alemann-100.html)

    Ich bleibe dabei: Das sind für Frau Kraft und Co. quasi nur Opfer 2. Klasse gewesen. Ansonsten müsste sie aus Glaubwürdigkeitsgründen ganz anders agieren.
    Nur Bla-Bla reicht nicht …

     
  20. 21. laloba

    @18

    So wird’s aus meiner Sicht weiter gehen:
    – Verfassungsklage der CSU nach den Landtagswahlen am 13.03. – der Druck auf Merkel wächst
    – Hinzu kommen ab April, also ungefähr zeitgleich, stark steigende Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen
    – Protest in der CDU gegen Merkels Politik formiert sich neu und größer – es wird in Erwägung gezogen, ohne Merkel weiter zu machen – ggf. mit Schäuble, wenn der mitmacht – Schäuble ist (in diesem Fall leider) ein Parteisoldat mit höchstem Loyalitätsanspruch an sich selber – es wird aber der Punkt kommen, an dem er sich mehr der Bevölkerung als der Bundeskanzlerin verpflichtet fühlt – es könnte aber evtl. auch jemand Anderes sein als Schäuble, wenn Schäuble das mitmacht
    – Die Grenzen werden geschlossen – gleichzeitig wird die Sicherung der EU-Außengrenzen stark vorangetrieben – durch alle EU-Staaten

    Wenn noch unvorhersehbare Ereignisse hinzukommen sollten, könnte es sein, dass Merkel durch ein Misstrauensvotum abgesetzt wird.

     
  21. 20. Markus van Appeldorn

    Früher hat man solche Vorfälle in der Kriminalstatistik abgetan: Pack schlägt sich. Pack verträgt sich. Heute bekommt das Pack natürlich eine wahnsinnige soziologische Bedeutung.

     
  22. 19. laloba

    @18 Die Vorgänge und die Wahrheitsfindung waren relativ komplex, wie man auch hier erkennen kann …

    http://www1.wdr.de/themen/politik/silvester-koeln-erkenntnisse-100.html

     
  23. 18. Der Laie

    Wie bekannt wurde, ist der Täter wegen eines Raubüberfalles schon straffällig geworden und seine Duldung in Deutschland ist abgelaufen.
    Warum der Täter nicht in Abschiebehaft sitzt,sondern sich in Deutschland frei bewegen kann,um weitere Straftaten begehen zu können,wird wohl nur der Bundes Justiz Minister beantworten können.
    Aber der schweigt lieber, die Antworten könnten die Bürger ja nur noch mehr verunsichern.
    Hier trifft es nun mal wiederholt zu, das der Spruch „Nur wer garnichts macht macht auch nichts falsch“,nicht zu trifft.
    Die Trägheit der Justiz und die Umsetzung geltender Gesetze ist in Deutschland mittlerweile Himmelschreiend.
    Die Aussagen eines Herrn Müntefering, es ist unfair einen Politiker nach der Wahl an seine Wahlversprechungen zu messen,wird immer offensichtlicher.
    Oder lautet einer der Texte des Amtseides nicht auch: Schaden vom deutschen Volk abzuwehren.
    Warum sind Politiker eigentlich unfähig Fehler offen zuzugeben.In Zeiten wo keiner sagen kann, wer sich im Land aufhält,reichen Sprüche die mit, man sollte,man müßte,anfangen nicht mehr um Bürger von der Richtigkeit politischer Ideologien zu überzeugen.

     
  24. 17. Bernd Derksen

    @#14
    Ja, die erste Pressemitteilung der Polizei war falsch. Bei der Polizei in Köln wurde es mir den betriebsinternen Abläufen erklärt. Kann man so glauben, muss man aber nicht. Vor allem weil die Richtigstellungen nur stückchenweise und verspätet kamen. Sie entsprachen offenbar nie dem polizeiinternen Ermittlungsstand.
    Ich halte das für eine beabsichtigte Irreführung der Bürger.

    Davon unabhängig:
    Sämtliche öffentlich-rechtliche Medien haben das Thema zunächst verharmlost und verdrängt. Auch zu einem Zeitpunkt, als lokalen Zeitungen die Bedeutung längst erkannt und öffentlich gemacht hatten.

    Der WDR hat die politische Entscheidung getroffen, das Thema „niedrig zu hängen“. Zumindest in unprofessioneller Weise in diesem Sinne agiert.
    Dafür mag die Zwangsgebühren-Sender verteidigen, wer mag. Ich finde es skandalös.

    Für billige Polit-Propaganda, also das Zurechtbiegen der veröffentlichten Realität im Sinne irgendwelcher Interessenträger und Mächtiger, bezahle ich nur unter Zwang eine vermeintliche „Demokratieabgabe“…

     
  25. 16. laloba

    @9 http://www1.wdr.de/unternehmen/berichterstattung-wdr-uebergriffe-koeln-hbf100.html

     
  26. 15. laloba

    @8 Hier mal gucken …

    http://www1.wdr.de/studio/dortmund/themadestages/proteste-gegen-afd-hagen-100.html

     
  27. 14. laloba

    @9 „Der Vorfall in Köln, wo der WDR (u.a.) einige Tage lang – aufgrund einer inneren Schere wohl weitgehnd vorsätzlich geschwiegen hat, ist offenbar wie eine Bombe in die dt. Presselandschaft eingeschlagen.“

    Die Polizei hatte die Informationen nicht sofort rausgegeben. Deshalb wurde Kölns Polizeipräsident Albers entlassen.

     
  28. 13. rd

    @Nobody Der Mann ist mittlerweile gefasst.

     
  29. 12. Brückenbauer

    Wollen wir mehr Radarkontrollen oder wollen wir uns einigermaßen sicher fühlen wenn wir durch Kleve gehen; das ist eine Frage an die Politik. – Es ist einfach die Investition einer neuen Radarkontrolltechnik durchzurechnen. Das kann man auf jeder Schule lernen bis zur 10ten Klasse. Wir leben in einer Zeit, in der wir uns an Zahlen und Dingen festhalten, weil uns sonst nichts mehr wirklich greifbar ist. Die wirklichen Werte rücken immer weiter in den Hintergrund. Hier gehört schon ein wenig mehr Gehirnschmalz zu, um vorausschauend richtig zu handeln. Vor allem muss die Politik sich schneller korrigieren wenn es deutlich ist, dass die eingeschlagene Richtung korrigiert werden sollte.
    Um es mit den Augen der Politik zu betrachten, ist es leider so, dass eine angemessene Investition in Sicherheit, die ja schon durch die bloße Anwesenheit von Polizei an den richtigen Orten erhöht wird mehr Geld verdient werden als es vielleicht zunächst erscheint. Ist halt nur nicht wie in der 10ten Klasse gelernt direkt nach zu rechnen. Wenn Umfragen bei den Niederländern deutlich belegen, dass deren erster Grund, warum Sie hier in Kleve einkaufen, Sicherheit und der zweite Grund das billige Parken ist, sollte uns eine höhere Anzahl an Ordnungskräften mehr Wert sein als eine neue Radarkontrollstation. Ein weitere schöner Nebeneffekt kann sein, dass wir unsere Kinder auch alleine durch Kleve ziehen lassen können.

    Es wird keinen hundertprozentigen Schutz vor Personen geben, die mit einem Messer eine Person attackiert. Niemals und nirgendwo. So naiv darf keiner sein. Das Ausüben von Gewalt geht gar nicht. Sollte überhaupt nicht toleriert werden. Somit muss der Fall aufgeklärt werden und mit aller härte der Justiz geahndet werden. Hier ist kein Raum für Entschuldigungen.

     
  30. 11. Nobody

    Gibt es kein Täterfoto? Oder läuft man irgendwo ins „offene Messer“……..

     
  31. 10. irip

    Vielleicht könnte sich mal jemand darüber Gedanken machen, wieso ein derartiger Besuch zu den netten und höflichen Menschen kommt. Zumindest einer dieser Menschen hatte Besuch von einem 20 Jährigen Mann. Da man von Besuch spricht, ist es demnach wohl kein Überfall gewesen. Somit kannten sich diese beiden Herrschaften (oder mehr) schon vorher.
    Spätestens jetzt, sollte man darüber nachdenken, ob dieser nette Mensch wirklich so nett war, wenn er einen polizeibekannten Schläger zu Besuch hat.

     
  32. 9. wolfgang Look

    Der Vorfall in Köln, wo der WDR (u.a.) einige Tage lang – aufgrund einer inneren Schere wohl weitgehnd vorsätzlich geschwiegen hat, ist offenbar wie eine Bombe in die dt. Presselandschaft eingeschlagen. Ich spüre deutlich, dass sich die Zahl kritischer Artikel im Umfeld der Asylpolitik deutlich häuft, während die Berichterstattung im Sommer und Herbst zu dem Thema ja wesentlich Jubelpresse war. Der Vorwurf der innere Schere trifft die deutsche Presse ins Mark! Schon der Volksmund weiß: „Und sind die Netze noch so fein gesponnen, am Ende ist es doch ans Tageslicht gekommen“

     
  33. 8. Husky

    @6

    Der WDR hat in Hagen (?) auch behauptet linksradikale Jugendliche hätten eine rassistische (Dort wurd unter anderem mit Rassenlehre rumgeworfen, nach dem Motto „Afrikaner können sich in Deutschland wegen der Kälte nicht wohl fühlen etc.) AFD Veranstaltung gestört.

    Das dies Schüler waren, die vor ihrer Schule die mit „Schule gegen Rassismus“ wirbt demostriert hatten (Und von der Polizei massiv bedrängt wurden) hat der WDR schön unter den Tisch fallen lassen… Und das „AFD“ und „Antirassimus“ zusammenpassen wie Cola mit Milch, weiss man nun auch nicht seit gestern.

     
  34. 7. laloba

    … und wie sähe dieses Schlimmer-Machen dann aus?

     
  35. 6. laloba

    @5 Warum ziehen Sie in Betracht, dass der WDR die Situation schlimmer machen könnte als sie ist?

     
  36. 5. Alfred

    Hoffe nur, dass der WDR, der gerade vor Ort ist, die Situation nicht schlimmer macht als sie ist. Es sind wirklich fast nur nette höfliche Menschen dort

     
  37. 4. Alfred

    Da ich direkter Nachbarschaft lebe, möchte ich anmerken, dass 99 Prozent der Menschen die dort untergebracht sind, sehr nette höfliche Menschen sind. Überwiegend die jungen Leute sind dank Alkohol und Langeweile leicht aggressiv

     
  38. 3. laloba

    (an rd: Mein Post 2 nochmal neu:)

    @1 Dieser Kausalschluss ist nicht zulässig. Und es wäre ebenso wenig richtig, wenn man behaupten würde, dass das unter 100 Flüchtlingen hier normal wäre.

    Es würde mich nicht wundern, wenn sich noch herausstellen würde, dass ein Konflikt zwischen zwei Männern, die in einer wie auch immer gearteten Verbindung zueinander stehen, eskalierte.

     
  39. 2. laloba

    @1 Dieser Kausalschluss ist nicht zulässig. Und es wäre ebenso wenig richtig, wenn man behaupten würde, dass das unter 100 Flüchtlingen normal wäre.

    Es würde mich nicht wundern, wenn sich noch herausstellen würde, dass ein persönlicher Konflikt zwischen zwei Männern, die in einer wie auch immer gearteten Verbindung zueinander stehen, eskalierte.

    Aber egal wie es war, es besteht kein Grund, dies zu verharmlosen und zu sagen, das ist normal. Zumal die Bedingungen in kleineren Flüchtlingsunterkünften noch vergleichsweise gut sind.

     
  40. 1. Husky

    Naja wenn man 100 Leute auf engem Raum zusammenpfercht passiert so etwas halt, dass würde wenn Deutsche nach Syrien fliehen müssten und dort auf engstem Raum „gehalten“ werden genauso passieren