Erstmals im Bild: die Faust Gottes

rd | 24. Juni 2016, 12:33 | 10 Kommentare
… während des Unwetters gestern Abend von einem furchtlosen Udo Kleinendonk für immer festgehalten

… während des Unwetters gestern Abend von einem furchtlosen Udo Kleinendonk für immer festgehalten

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  1. 10. Nobody

    Bei solchen gravierenden Wetterbedingungen denke ich immer wieder über die „Arche Noah“ (Bibl. Buch Gen. 6-9 und „Buch der Weisheit“) nach. Soweit ich informiert bin, wird auch im Koran darüber berichtet.

    Für mich sind darin Zeichengebungen einmal für die Folgen, wie die Menschheit, mit der ihr anvertrauten globalen Natur umgeht und wie sich die menschliche Moral allgemein entwickelt ……….

    Ich denke für mich dabei nicht an „Bestrafung“, sondern an Zeichen, wie man sich selber mit Hilfe einer Überordnung, zum Besseren entwickeln kann………

     
  2. 9. laloba

    @8 Danke für das Aufzeigen der Alternativen … nehme 3. und 4. … glaube an das Zusammenspiel von physikalischen Bedingungen und einem höheren Prinzip … wenn wir die Ökosysteme kaputt machen, wird uns kein personifizierter Gott retten oder bestrafen … aber wir handeln meiner Überzeugung nach gegen ein höheres Prinzip und müssen dann als Folge die natürlichen physikalischen, ökologischen Reaktionen ertragen …

    Stichwort Reichswald.

     
  3. 8. wolfgang look

    Zur Erklärung von bedrohenden Naturphänomenen gibt es viele Vorstellungen.
    1. Im biblisch-theistischen Weltbild ist Donner die Folge von Gottes Zorn, der wiederum durch die Sünden der Menschen bedingt ist. In seiner Allmacht kann er mit der Natur machen was er will und unterliegt keinen Naturgesetzten. Der Weg zur Abwendung des Donners ist die Umkehr und Abkehr von der Sünde
    2. IN der griechischen Mythologie sind Götter, unsterbliche Menschen, d.h. sie überwinden Raum wie Götter und leben hunderde Jahren, aber sie sind neidisch, launisch, hinterhaltig, manchmal.Jeder Gott ist in der Vielgötterwelt einer Aufgabe zugeordent. Donner kann einfach die schlechte Laune eines Donnergottes sein
    3. IN den Naturwissenschaft ist DOnner bloss nüchterne FOlge von toten Naturgesetzen. Es gibt keinen Gott, keine Person, die das beeinflusst, elektrische Ladungen, SPannungen, Überregnung sind die Ursache. Donner dient dem Gesamtfunktionieren eines Ökosystem und ist sinnvoll.
    4. IM pantheistischen Weltbild steht Gott nicht über der Natur sondern ist in ihr und die Natur ist GOtt. Dies ist unbiblisch, aber nicht materialistisch wie die Physik. Donner ist also keine personale Reaktion eines höheren Wesen, aber irgendwie doch heilig, göttlich, jenseitig, da die Natur mehr als Materie ist.
    Jeder suche sich aus, was er für richtig hält

     
  4. 7. laloba

    Shakespeare UND AC/DC … das eine schließt das andere nicht aus

     
  5. 6. Nobody

    Wenn man während diesem Unwetter fast alleine zu Fuß unterwegs war, konnte man die Nähe Gottes tatsächlich sehr spüren, und man war der Naturgewalt und dem Schicksal einfach demütig ausgesetzt.
    In diesen Momenten ist es einfach Nebensache, wenn man wortwörtlich bis auf die Knochen durchnass ist……..Hauptsache man wird nicht vom Blitz getroffen.

     
  6. 5. XAO SEFFCHEQUE

    Nix Shakespeare, AC/DC!
    https://www.youtube.com/watch?v=RirXHHyvXug

     
  7. 4. laloba

    … und die tragische Figur des aktuellen Stücks heißt David Cameron

    http://www.welt.de/politik/ausland/article156514452/Wie-David-Cameron-versehentlich-Europa-opferte.html

     
  8. 3. laloba

    @2 Schön beschrieben … mir kam dieser Zusammenhang auch in den Sinn … Shakespeare for ever

     
  9. 2. Wolfgang Look

    In den Dramen von Shakespeare gab es immer eine Direktverbindung zwischen der Natur – ihrem Grollen, ihrer Trauer oder Lieblichkeit – und den Ereignissen der grossen Politik und des Königsreichs. Donner ist Krieg und Zerfall der Macht. Es scheint mit Blick auf das Referendum das Shakespeare (mal wieder) Recht hatte und seitdem eigentlich nichts neues wichtiges geschrieben wurde.

     
  10. 1. laloba

    Super Foto …

    … erst war das TV-Programm wackelig, dann weg, keine News mehr zum Brexit-Referendum, dann die Internetverbindung weg, schließlich mehrmals hintereinander kompletter Stromausfall … gut, dass man dann noch ein batteriebetriebenes Radio in peto hat