Er hat es wieder getan! Zevens kauft weitere City-Immobilien, diesmal Mensing

rd | 11. Oktober 2014, 10:40 | 18 Kommentare

66 Jahre, und immer noch dieser unstillbare Hunger auf Beton!

Wie die Rheinische Post in ihrer Samstagsausgabe berichtet, hat der Klever Investor Bernd Zevens nicht nur irgendeinen Prozess in München verloren (was kleveblog-Leser schon seit zwei Wochen wussten), sondern er hat darüber hinaus einmal mehr große Geschäftsimmobilien in der Klever Innenstadt erworben. Diesmal handelt es sich um die beiden Gebäude, in denen die Filialen der Bekleidungskette Mensing beheimatet sind. Folgt man der leicht sozialromantisch eingefärbten Lesart der Zeitung, wurden die Geschäfte aus einem tiefen Gefühl der Heimatverbundenheit getätigt. RP-Redakteur Helmut Vehreschild schreibt: „‚Mom‘ verfolgt offenbar derzeit die Strategie, dass möglichst viele dort [in der Innenstadt unterhalb des Fischmarkts] gelegene Immobilien in Klever Hand sein sollten. ‚Am besten bei uns‘, wie der erfolgreiche Unternehmer schmunzelnd betont. Deshalb sei es nicht ausgeschlossen, dass der Unternehmer noch mehr Gebäude erwirbt. Die beiden Objekte, die er jetzt gekauft hat, waren bisher in niederländischer Hand gewesen. im vergangenen Jahr hatte Zevens bereits für geschätzte zehn Millionen Euro die Klever Kaufhof-Immobilie erstanden.

Hier die wichtigsten Links:

Mom Zevens kauft Mensing-Gebäude (RP)
Urteil: 210 630 Euro für den Makler (RP)
Bernd Zevens: Das teuerste Telefonat seines Lebens (kleveblog)
Mom kauft Kaufhof Kleve (kleveblog)

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18 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 18. fietser

    @17. schlaumeier

    Zustimmung!!!

     
  2. 17. schlaumeier

    Warum bloß gerät hier nach fast jedem Artikel die Diskussion außer Kontrolle? Da sorgen die Kommentare bald dafür, dass mir der kleveblog verleidet wird. Herr Daute, bitte mehr Blätterfotos, darüber scheint es wenigstens keine ausfallenden Bemerkungen zu geben 😉

     
  3. 16. otto

    @ 13 Klever,

    schöpfe Wasser mit deinen Händen und du kannst in ihnen den Mond halten.

     
  4. 15. Klever

    @ Meine Meinung

    „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“ (k.adenauer)

    Gradlinigkeit kann dazu führen, das man seinen einmal eingeschlagenen Weg nicht mehr verlässt. Und dies obwohl offensichtlich ist, dass es eventuell der falsche ist. Die meisten Kommentatoren hier im Blog, allen voran Heuvens, haben eine Art der Gradlinigkeit erreicht die schon an radikalität grenzt.

    Daher bin ich mit meiner gelegentlichen „Ungradlinigkeit“ vollends zufrieden…

     
  5. 14. otto

    @ Klever,

    stimmt.

     
  6. 13. Klever

    @otto
    Mit „mond“-philosophie kennen sie sich ja bestens aus….

     
  7. 12. Meine Meinung

    @10 Klever

    Und deshalb haben Sie ja auch die Verwaltung und die CDU, die sich seinerzeit für Sontowski versprochen hatten in den höchsten Tönen gelobt:

    Weil das mit Sontowski nicht eingetreten wäre: „…dass Leerstand mitunter erwünscht ist oder eine günstigere Miete nicht angesetzt werden kann.“

    Klever, wo ist Ihre Geradlinigkeit???????????

     
  8. 11. otto

    @ 10 Klever,

    genau deshalb sind Steuersparmodelle für Deutsche grundsätzlich auf der „ganzen Welt“ verboten.

    Um hier auch für uns eine Lösung zu finden, denkt man bereits an den Mond.

     
  9. 10. Klever

    Es geht nicht darum, niederländische Nachbarn zu kritisieren. Nur was passieren kann wenn Immobilien in „ausländischem Besitz“ sind lässt sich am Beispiel des Spoy Centers gut darstellen. Auch sind die Immobilien für unsere europäischen Nachbarn meist Steuersparmodelle. Dies kann dazu führen, dass Leerstand mitunter erwünscht ist oder eine günstigere Miete nicht angesetzt werden kann.

     
  10. 9. otto

    @7 R K H,

    die Ansichten, ob Bekleidungsgeschäfte in Innenstädten Zukunft haben, sind kontrovers. Mit vielen Anderen
    meine ich, mit einem guten Mix und immer am Puls der Zeit, sie haben Zukunft.

    Was kann auch sonst über diesen Deal groß geschrieben werden, Zevens hatte Interesse, die Banken gaben
    ihr OK und zahlten. Solange kein Domino-Stein kippt, läuft alles wie geschmiert.

     
  11. 8. rd

    @R K H Tjaden, und damit hat er recht, siehe Spoy-Center

     
  12. 7. R K H

    Hallo, ich hätte mehr Kommentare erwartet, vielleicht ist es eine Investition in die Zukunft. Diese überdimensionierten Bekleidungsgeschäfte in Innenstädten streben dem Ende entgegen, m.E. Wie sagte schon der XOX..wie heißt er noch? : Immobilien brauchen Zeit. @3: alle halbe Nase kommt hier ein niederländischer Investor, schreiben Sie nicht solche dummen Kommentare.

     
  13. 6. otto

    @ 3,

    bist schon ein tollerantes und kluhges Jüngelchen.

     
  14. 5. Max Knippert

    @ Klever
    Pauschalisierend über Nachbarn zu sprechen ist von Vorvorgestern!

     
  15. 4. Meine Meinung

    @3
    Der Klever. Gegen Erlangener hat er nix, aber gegen Holländer. Ja ne, is klar!

     
  16. 3. Klever

    Besser Mom als irgenein Holländer der die Immobilie als Steuersparmodell nutzt…….
    Hier sollte mal nicht außer acht gelassen werden das Herr Zevens viel für Kleve und die Umgebung getan hat ..

     
  17. 2. Rainer Hermanns

    Hallo, das scheint mir vermutlich der Untergang des Abendlandes zu sein. Äähh, ab wann kann ich aufm Minoplatzbebauung nich mehr parken?

     
  18. 1. Direx

    Mein Friseur, ein Schulfreund von Mom, hat schon vor einiger Zeit mal gesagt: „Bernd wir irgendwann mal die Schwanenburg kaufen. Und dann gibt es eine Zahnradbahn von dem Parkplatz in den Galeien hinauf zur Burg. Und am Turm wird ein gläserner Aufzug von Außen angebracht.“
    Wenn ich den Artikel hier so lese, ist das gar nicht so abwegig.