Ein vorteilhafteres Gesicht…

rd | 09. April 2015, 13:31 | 31 Kommentare

Aus der Rheinischen Post von 1967. Im Grunde schreibt man immer dasselbe, nur die Bilder werden behutsam ausgetauscht:

Aber diesmal, ca. 10 Umgestaltungen später, wird er wirklich vorteilhafter aussehen, oder?

Aber diesmal, ca. 10 Umgestaltungen später, wird er wirklich vorteilhafter aussehen, oder?

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  1. 31. HP.Lecker

    @30 JB

    Die Niederländer verfügen in der Regel über fähige Stadtplaner und nicht zuletzt auch über Architekten, die es verstehen, die Attribute guter Stadtplanung in ihre Architektur aufzugreifen. Darüberhinaus scheinen auch die niederländischen Bauherre ein guten Gefühl für Architektur zu haben.

     
  2. 30. jean baptiste

    @25 HP.Lecker Ich bin letzte Woche durch Zeddam gefahren. Auch dort ist das Zentrum neu gebaut in „kleinschalige“ Bebauung, schöne Fassaden, ähnlich Nieuw Bergen.

     
  3. 29. HP.Lecker

    Na, diese Aufgabenstellung wäre doch etwas für Kleve gewesen:

    „Es galt, Unorte zu finden und eine Lösung vorzuschlagen, die nicht nur ein neues Gebäude platziert, sondern auch die Umgebung einbezieht und öffentlichen Raum schafft. Denn Orte, an denen so etwas wie Öffentlichkeit entsteht, sind rar und werden immer rarer. Gesucht waren Projekte, die nicht selbstbezogen sind, sondern auch einen Bonus für die Stadt mitbringen.“

    https://www.baumeister.de/mach-platz/

     
  4. 28. HP.Lecker

    Heute in der NRZ gelesen:

    Zitat:

    „Vielen ist gar nicht bewusst, dass man anders bauen kann“ als viereckig-praktisch. „In ganz Europa geht der Trend zur Kleinteiligkeit, nur in Deutschland nicht,“ sagt der Architekt. Doch es gehe eben auch mit Giebel, mit Erkern, zum Niederrhein passend bei modernster Technik.

    Zitat Ende

    Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/idee-innovativ-stil-traditionell-id10576736.html

    ..und wer ihn kennt, der weiß, dass er das ernst meint…

     
  5. 27. HP.Lecker

    @26 laloba

    Ja, mach das mal. Ich war jedenfalls positiv überrascht, wie die Örtlichkeit durch den Neubau aufgewertet wurde, auch im Hinblick auf die Freiräume.

    So könnte ich mir das auf dem Minoritenplatz auch vorstellen. Dies ließe sich auch mit dem Überbleibsel des Astoc-Entwurfs verknüpfen.

     
  6. 26. laloba

    @25

    Ok, das muss ich mir dann mal ansehen … kann mir das mit den mehreren Plätzen zwar nicht so richtig vorstellen und finde einen zentralen Platz besser, aber ohne In-Augenschein-Nahme möchte ich das auch nicht behaupten … Nieuw Bergen habe ich bisher immer an Tagen wie Rosenmontag oder zwischen den Jahren besucht oder so …

     
  7. 25. HP.Lecker

    @24 laloba

    Um bei dem Beispiel in Nieuw Bergen zu bleiben: Es sind sogar mehrere Plätze entstanden, nachdem ein Platz zum Teil überbaut wurde. Und die sind auch für alle da…

     
  8. 24. laloba

    … grundsätzlich mag ich unbebaute Plätze, die für alle da sind …

    https://books.google.de/books?id=iRBrAQAAQBAJ&pg=PA120&lpg=PA120&dq=pl%C3%A4tze+bedeutung&source=bl&ots=jRdbrpxfDe&sig=mKlNdcLy6ura08O6qLtvRqlkQh8&hl=de&sa=X&ei=rpcvVdu1MIHSaMzfgPgB&ved=0CCAQ6AEwADgK#v=onepage&q=pl%C3%A4tze%20bedeutung&f=false

     
  9. 23. laloba

    … im Moment ziemlich tot, bei mir funktioniert die Webcam nicht …

     
  10. 22. HP.Lecker

    Für diejenigen, die nicht hinfahren wollen, können zumindest rund um die Uhr via webcam schauen, wie tot es dort tatsächlich ist.

    Als ich gerade vor einigen Minuten geschaut hatte, war da noch Bewegung zu sehen und zwar nicht nur wehende Fahnen, sondern Menschen…

    http://www.mosaiquebergen.nl/

     
  11. 21. HP.Lecker

    @20. Beobachter

    So isset 🙂

     
  12. 20. Beobachter

    Wenn ich Arzt wäre, könnte ich anhand eines Fotos auch nicht konkret eine Krankheit wegen toter Flecken im Gesicht diagnostizieren … Also: erst mal gucken gehen, dann mitreden, äh -schreiben …

     
  13. 19. HP.Lecker

    @18 G.M.

    Mein lieber G.M.

    Und ich sprach in meinem Kommentar 11 ff nicht von Plänen, sondern von der Realität, also von dem, was aus den Plänen gemacht wurde. Wenn das auf den Plänen schon tot aussieht, wie Du schreibst, dann hat die Realität die Pläne eindeutig überholt und einen lebendigen Platz im Ortskern von NB mit Aufenthaltsqualität geschaffen.

    Das ist positiv.

    Deswegen. Legen wir die Pläne zur Seite und betrachten die Realität.

    Und was die Zukunft betrifft, so kann ich mir da keine Prognose erlauben, auch wenn ich die Gegenwart des Spoycenters beiziehe. Das Spoycenter ist sicherlich kein Musterbeispiel…

    Zu Deinem Geschmack äußere ich mich überhaupt nicht. Tatsache ist jedoch, dass in Kleve eine Vielzahl von Menschen kleingliedrige Fassaden auf dem Minoritenplatz gewünscht hatten und auch die niederländischen Beispiele in Bocholt sowie in Rhede als Muster angeführt hatten. Dies wohl vor dem Hintergrund, dass diese Architektur den Geschmack dieser Menschen getroffen hat.

     
  14. 18. G.M.

    Mein lieber Herr H.P Lekker!
    Ich habe gesagt „das sieht doch schon auf den Plänen TOT aus“.
    Von der „Wirklichkeit habe ich nicht geschrieben!“
    Und ja, Geschmäcker sind halt verschieden.
    Trotz alledem ,auch nach mehrmaligem Betrachten, werden die Pläne nicht schöner. Vielmehr befürchte ich das dort in 20 Jahren verwahrloste Geschäftshausruinen stehen…… moderne Niederländische Generalbauunternehmer Qualitätsarbeit ( siehe auch Spoycenter Kleve)

     
  15. 17. HP.Lecker

    @15. Lohengräm

    Hast Du Dir die Situation in Nieuw Bergen schon einmal angesehen? Vor Ort meine ich?

    Wenn ja, dann wirst Du gesehen haben, das gar kein moderner Stadtkern entstanden ist, wie sie möglicherweise an anderen Stellen in den Niederlanden zu finden sind.

    Die Architektur in Nieuw Bergen entspricht vielmehr dem hier:

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/haeuser-aus-der-vergangenheit-fuer-kleve-aid-1.3767076

     
  16. 16. kissi

    @15 Lohengräm

    Der Kommentar Nr. 14 vom „Beobachter“ zeigt, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen und Empfindungen sind. Das ist gut so. Deshalb habe ich kein Verständnis für die Wortwahl von G.M. in seinem Kommentar Nr. 12, mit der er diffamierend wird.

    Der Ortskern von NB wurde allerdings nicht mit modernen Bauten im Sinne moderner Architektur neu gestaltet, sondern vielmehr wurden hier klassische Architekurmerkmale verwendet. Ähnlich solchen, wie bereits wiederholt im Zuge der Minoritenplatzdiskussion als „schön“ hervorgehobene Objekte in Bocholt und Rhede, die u.a. von den Architekten F. Woudstra bzw. R. Boom entworfen wurde. Erstgenannter hatte sogar in diesem Zusammenhang Kontakt zur Stadt Kleve.

    Die Bebauung auf dem ehemaligen Marktplatz in NB ist kleingliedrig. Das eigentlich große in sich zusammenhängende Gebäude wurde mit unterschiedlichen Fassaden (unterschiedliche Höhen, Trauf- und Firstausrichtungen, Materialien/-farben pp.) kleingliedrig gestaltet. Wie Das Erdgeschoss ist vollständig überbaut, wenngleich im Obergeschoss ein gärtnerisch angelegter Dachgarten hergerichtet wurde.

    Nach meinen Beobachtungen scheinen die neu entstandenen kleinen Plätze, desen Größe ich für eine Stadt wie NB angemessen finde, Aufenthaltsqualität zu haben. Nur so kann ich es mir erklären, dass die Flächen schon heute von den Menschen belebt werden, obwohl die Bauarbeiten in Teilen noch nicht einmal ganz abgeschlossen sind.

    Die Neubauten in Nijmegen gefallen mir auch weitestgehend nicht. Da sind wir uns einig.

    Was die Öffnungszeiten in den Niederlanden betrifft, das ist wieder ein anderes Thema.

     
  17. 15. Lohengräm

    @13
    Ich gebe G.M. aber recht, -schön ist ach meiner Meinung nach anders.

    Bin druchaus Fan der Niederlande, aber die Gestaltung moderner Stadtkerne haut mich insgesamt nicht vom Hocker und ist wohl nur bedingt nachahmenswert. Moderne Bauten in Nijmegen z.B. finde ich im Innenstadtbereich auch nicht schöner als Kleve, – die Innenstadt Heerlen ist ein weiteres Beispiel.

    In Heerlen wird übrigens auch der komplette Bahnhofsbereich umgebaut. Das schon jetzt erkennbare Resultat ruft zumindest bei mir keine Begeisterung hervor. Eine Betonwüste mit z.T. kitschiger Architektur.

    Darüberhinaus kranken fast alle niederländischen Innenstadtbereiche an den steinzeitlichen Ladenöffnungszeiten !

     
  18. 14. Beobachter

    Ich komme öfters in NB und kannte die alte und kenne die neue Situation. Der Ort wurde durch die Bebauung erheblich aufgewertet, sowohl optisch, als auch von den Einkaufsmöglichkeiten. Der Platz zuvor war so tot und steril wie die Klever Kirmes auf dem Hokovitplatz.

     
  19. 13. HP.Lecker

    @12 GM (Korrektur)

    Deine Toleranz gegenüber der Wahrnehmung und dem Empfinden Anderer, die nicht Deiner Meinung sind scheinst Du wohl aus selbigen “Speissküpp” genascht zu haben.

    Im Übrigen geht es um Nieuw Bergen und nicht um Bergen. Darüberhinaus hat keiner den Begriff „schön“ erwähnt.

    Was Du auf den Plänen wie tot empfindest, war gestern tatsächlich ein sehr belebter Bereich, an dem sich Jung und Alt trafen und sich aufhielten. Es waren sogar Menschen von deutscher Seite dort zu sehen. Von “tot” war da nun wirklich nichts zu sehen.

     
  20. 12. G.M.

    So einen Unfug können wohl nur Architekten von sich geben.
    Da haben manche wohl während des Studiums zu sehr von der „Speisküpp“ genascht.

    Was denn bitte schön soll da denn in Bergen schön sein ????
    Das sieht doch schon auf den Plänen wie TOT aus.

     
  21. 11. HP.Lecker

    In der niederländischen Gemeinde Nieuw Bergen, nicht unweit von Kleve, wurde der Parkplatz/Marktplatz (?) inmitten des Centrums mit einem Geschäftshaus überbaut. Die Parkplatzflächen wurden versetzt, die Verkehrsführung wurde verändert. Ich finde, der Platz wurde deutlich aufgewertet.

    http://www.losstadomland.nl/centrumplan+nieuw-+bergen.aspx

     
  22. 10. Fisch

    @9. otto

    Würden Sie also gerne noch mit „Pferdekutsche“ unterwegs sein….? 🙂

     
  23. 9. otto

    Die mehrfachen Hinweise von HP.Lecker auf Bilderhoster zeigen in eindrucksvoller Weise den Klever Fortschritt
    in Form eines schon katastrophalen Rückschritt’s auf.

    So wird Kultur in Kleve „nachhaltig“ durch Unkenntnis und vorsätzliches Unwissen vernichtet, was in Kleve jedoch gerne als Fortschritt bezeichnet wird.

     
  24. 8. Anno Nühmer-Unfuch

    @ 6. HP.Lecker :
    Danke für das schöne und entlarvende Foto der PostKarte.

     
  25. 7. Anno Nühmer-Unfuch

    @ 4. R K H :
    ### wenn das damals gebaut geworden wäre ###
    Die “ BauProjekte Matenaar “ dürften jene WohnBlöcke gegenüber des BahnHofs sowie an der BahnHofStraße sein,
    weilche auf dem Foto nicht nur als glattes Volumen modellStehen sondern horizontal gegliedert sind.
    Solche Blöcke SIND damals gebaut worden.
    Sie stehen immer noch dort.
    Einige von ihnen wurden in den vorigen Jahren saniert.

     
  26. 6. HP.Lecker

    Als es noch grün da war…

    http://www.Bilderhoster.org/view/?id=14a5bacc58f7d872b06525d6a49c24ad

     
  27. 5. Anno Nühmer-Unfuch

    @ 2. HP.Lecker :
    Die GrünZone brauchte nicht geplant zu werden,
    es gab sie !
    damals !
    In jener Planung, welche vor ca. 1 Jahr vorgestellt worden ist
    und von der jetzt der 1. Schritt in Beton und Asfalt gegossen wird,
    stehen dort, wo es einst Natur gab, mehrGeschossige Gebäude.

     
  28. 4. R K H

    Hallo, wenn das damals gebaut geworden wäre, dann wäre es seit Jahren ein Altbau und würde schon abgerissen geworden sein, um in Zukunft etwas neues errichten wollen zu möchten

     
  29. 3. KlePeter

    @2. HP.Lecker: Ob diese Grünzone auch nach der Umplanung noch Bestand hat? Grün in der Stadt ist lästig, überflüssig, Platzverschwendung, in Kleve mit der umliegenden Landschaft nicht nötig. So oder ähnlich die Argumentation der Entscheider im Rathaus.
    Sprich: Die Neuanlage des Bahnhofsvorplatzes wird zum größten Teil durch das Land bezahlt. Clever, wie man in Kleve ist, wird direkt die Gelegenheit genutzt, weitere Bauflächen zu schaffen, deren Erlöse dem Stadtsäckel zu Gute kommen. Das ist der einzige Sinn der Übung.

     
  30. 2. HP.Lecker

    Immerhin wurde schon 1967 eine Grünzone im Bereich des Vorplatzes geplant.

     
  31. 1. Lohengräm

    Also wenn ich es richtig interpretiere, war seitens der Stadt schon 1967 die Reduzierung des Bahnhofes auf 2 Gleise und einem riesigen Parkplatz dahinter vorgesehen….

    😀
    😀