„Der Schock sitzt tief!“ – Einbrecher durchwühlen Haus von Alfons A. Tönnissen

rd | 12. September 2016, 23:14 | 14 Kommentare
 Alfons A. Tönnissen (hier 2014 bei der Nachmittagslektüre im Pias) musste erleben, dass Einbrecher sein Haus durchwühlten

Alfons A. Tönnissen (hier 2014 bei der Nachmittagslektüre im Pias) musste erleben, dass Einbrecher sein Haus durchwühlten

Schock in der Mittagsstunde: Als der Unternehmer und CDU-Politiker Alfons A. Tönnissen heute nach seinem Bürovormittag in sein Haus nach Rindern zurückkehrte, erblickte er ein Bild der Verwüstung: Einbrecher hatten sein Haus durchwühlt, Schubladen geleert, Schränke durchsucht und Türen aufgebrochen.

Glück im Unglück: Der oder die Täter entwendeten nach bisherigen Erkenntnissen weder Geld noch andere Wertgegenstände. Im Gegenteil: Als Tönnissen gemeinsam mit der Polizei, die er sofort herbeigerufen hatte, den Tatort inspizierte, entdeckte er im Obergeschoss auf dem Fußboden einige Cent-Münzen. „Die waren vorher nicht da“, so Tönnissen.

Die Geldstücke sind nicht das einzige Rätsel in diesem Fall.

Im Erdgeschoss ließen die Einbrecher eine wertvolle Uhr aus dem Jahre 1908 zurück, die Tönnissen seinem Enkel Jakob zum 18. Geburtstag zugedacht hat. Dafür machten sie sich bei der Durchsuchung der Räume mehr oder minder zielstrebig auf den Weg ins Obergeschoss, dort, wo Tönnissen sein legendäres Archiv unterhält. Mit brachialer Gewalt wurden mehrere verschlossene Türen aufgebrochen, doch auch in den Räumen dahinter fanden die Täter offenbar nichts aus ihrer Sicht Verwertbares. Bekanntermaßen sind die größten Schätze, die Tönnissen besitzt, Unmengen bedruckten Papiers.

Gleichwohl beunruhigt das Vorgehen der Einbrecher den Rinderner – verständlicherweise. „Die Täter müssen Insider gewesen sein, die über Ortskenntnisse meines Hauses verfügten“, vermutet Tönnissen. Haben Sie nichts mitgenommen, weil sie sich gestört fühlten? Und wie sind sie überhaupt eingedrungen? Die Haustür war nicht beschädigt, der rückwärtige Bereich des Grundstücks hingegen ist weitläufig und schwer zugänglich. Haben womöglich Kriminelle das Haus und die Lebensgewohnheiten von Tönnissen ausbaldowert? Die Polizei ermittelt (sachdienliche Hinweise unter Tel. 02821-5040).

Was bleibt, ist die Verunsicherung, das Gefühl, in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher zu sein. „Der Schock sitzt tief“, so Tönnissen. „Dabei geht es nicht um den materiellen Schaden. Der lässt sich beheben. Aber die Einbrecher sind in meine intimsten Räume eingedrungen, das ist sehr beunruhigend.“ Es war ein langes Telefonat mit seiner Tochter Grit in Berlin, das Tönnissen am Nachmittag langsam seine Fassung zurückgewinnen ließ.

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14 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 14. Beobachter

    Tja, so langsam verliere ich doch den Glauben an den „Moderator“ hier 🙁

     
  2. 13. Beobachter

    Herr Daute, ich bitte sie, meinen noch nicht veröffentlichen Kommentar 12 nicht zu veröffentlichen, aber auch die andere von mir hier, die aus dem Zusammenhang gerissen werden, zu löschen. Was ich weiß, behalte ich lieber doch für mich, aber mit dem Schein und Sein, das ist wirklich so eine Sache …

     
  3. 12. Beobachter

    Herr Alfons A. wird hier immer wieder gern, nun ja, es wird über ihn berichtet …

    Meine nun veröffentlichten vorherigen Kommentare sind aus jedem Zusammenhang gerissen, wegen des fehlenden Erstkommentars – da hätten sie gern auch unveröffentlicht geblieben sein können …

    Übrigens ist vieles anders, als es sich hier im Artikel liest …

    Tja, so ist das manchmal mit dem Schein und dem Sein …

     
  4. 11. Mut zur Wahrheit

    Kindergarten. A B E R.
    Es ist halt Sommer und was gehört zum Sommer?? Ein Sommerloch. Wenn vieles Andere der Zensur zum Opfer fällt.

    Nix neues.

     
  5. 10. rd

    @Messerjocke Möglicherweise verfügen Sie über Kenntnisse, die nur der Täter besitzen kann.

     
  6. 9. Messerjocke

    Eins und Eins zusammen gezählt, spreche ich vorsichtshalber diesen Warnhinweis aus:

    Sollte jemand Abschriften des immer noch nicht öffentlichen Heuvenschen Manuskripts „Die Wahrheit, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit – Finanzmärkte, Sparkasse, Theo und ich“ in seiner Bibliothek aufbewahren, würde ich dies umgehend vernichten!!!

     
  7. 8. Klaus

    @5. Deutsche gegen den LVR

    Wie haben sie es geschafft Kommentare 8 Tage vor der Veröffentlichung des Beitrages abzugeben?

     
  8. 7. Markus van Appeldorn

    Der Daute erträgt halt keine Meinung, die nicht seine ist. Die löscht er dann einfach – zum Beispiel diese hier.

     
  9. 6. rd

    @Wahrscheinlich, weil ich ihn gelöscht habe.

     
  10. 5. Deutsche gegen den LVR

    Wie kann es sein, dass meine Kommentare auch nach 240 h nicht freigegeben werden ?

     
  11. 4. rd

    @Beobachter Herr Tönnissen ist als Einbruchsopfer genauso wichtig oder unwichtig wie andere Betroffene auch. Allerdings habe ich in seinem Fall davon erfahren, er hat unbestreitbar eine lokale Prominenz, und er war so freundlich, mir von den Geschehnissen zu berichten. Wenn es jemanden nicht interessiert, muss er die Geschichte ja nicht lesen. Allerdings scheint sie meiner Statistik nach auf einiges Interesse gestoßen zu sein, denn die Zahl der Seitenaufrufe stieg von Montag auf Dienstag von 2500 auf über 3000.

     
  12. 3. Beobachter

    Muss ich dass verstehen Herr Daute? Nee, tue ich derzeit nicht 🙁

     
  13. 2. rd

    @Beobachter Weil dieser Kommentar von einer falschen Voraussetzung ausging und deshalb irreführend war.

     
  14. 1. Beobachter

    Warum werden meine Kommentare nach bald 24 Std nicht freigegeben, während andere längst zu lesen sind …