Blaulichtreport

rd | 22. September 2016, 17:54 | 15 Kommentare
Der Unfall aus der Sicht von Autofahrern… (Foto: M. Daute)

Der Unfall aus der Sicht von Autofahrern… (Foto: M. Daute)

Am Donnerstag (22. September 2016) gegen 14.35 Uhr ereignete sich an der Amelkreuzung Nassauerallee / Albersallee ein Auffahrunfall, an dem fünf Fahrzeuge beteiligt waren. Ein 77-jähriger Mann aus Weeze war in einem Honda Accord auf der Nassauerallee in Richtung Innenstadt unterwegs. An der Ampelkreuzung Albersallee fuhr der 77-Jährige auf einen Chevrolet Spark auf, in dem ein 50-jähriger Mann aus Kleve bei Rot wartete. Durch den Zusammenstoß wurden drei weitere wartende Fahrzeuge ineinander geschoben. Vor dem Chevrolet stand ein 83-jähriger Mann aus Bedburg-Hau in einem VW Passat. Davor eine 35-jährige Frau aus Köln in einem Mazda CX-5 und davor ein 29-jähriger Mann aus Kevelaer in einem Audi Quattro. Bei dem Zusammenstoß verletzte sich im Chevrolet die 75-jährige Beifahrerin aus Goch schwer und wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der 77-Jährige, der 50-Jährige und der 82-Jährige verletzten sich leicht. Sie wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. Der Fahrer des Audi blieb unverletzt. Seine 25-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz erlitt einen Schock. Im Fahrzeug befand sich ein drei Monate altes Kind, welches vermutlich unverletzt blieb. Der Honda, der Chevrolet, der VW und der Mazda waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.

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  1. 15. Pego

    Klever aus Rees
    Ich denke, dass es dem Unfallopfer egal ist, ob der Unfall durch Verwechslung des Gas-/Bremspedals oder durch eine andere Unfähigkeit des Verursachers passiert.
    Demnach sollten alle motorisierten Verkehrsteilnehmer + Fahrradfahrer in regelmäßigen
    Abständen auf Fahrtüchtigkeit überprüft werden. Die Abstände können durchaus variieren
    (jung+alt häufiger).
    Nennen Sie mir bitte die wenigen Wähler, der nicht die Partei wählt, die ihm Vorteile bringt.
    Außerdem haben Rentner i.d.R. auch Kinder und Enkel, um deren Zukunft sie sich Sorgen machen.
    Sie nutzen doch auch kostenlos die Infrastruktur, die von den Rentnern geschaffen wurde.
    Darüber sollten Sie mal nachdenken.

     
  2. 14. Klever aus Rees

    Gleiches gilt natürlich auch wenn ich körperlich nicht in der Lage bin ein vollbremsung hinzulegen oder ich die hilfe eines Orthopäden brauche um einen Schulterblick zu machen.

     
  3. 13. Klever aus Rees

    @ Pego

    Und die Rentner wählen weiterhin die Partei die ihnen VorteiLe bringt ohne Rücksicht darauf das die nachfolgenden Generationen das auslöffeln müssen.

    Naja. Wir waren beim Führerschein. Ich denke in den seltensten Fällen hört man nach einem Unfall dieser Art von jungen Leuten das sie Gas und Bremspedal verwechselt haben und das sowas ja mal passieren kann.

    Wenn ich nicht mitbekomme was um mich rum und in diesem Fall vor mir passiert hab ich den Lappen abzugeben.

     
  4. 12. Pego

    an Klever aus Rees. Offensichtlich sind Ihnen die Unfallstatistiken nicht bekannt.
    Es sind nicht die Alten die die meisten Unfälle verursachen.
    Zum Thema Wahlrecht mit 60 abschaffen. Dann könnten Sie ungehindert das
    vernichten, was die Alten geschaffen haben.

     
  5. 11. laloba

    … auch hier wurden die Nummernschilder nicht verpixelt 😉

    http://digit.wdr.de/entries/68249?index=0&q=eyJ7Yn0iOiJhdXRvdW5mYWxsIn0%3D&qt=search

     
  6. 10. laloba

    Ein paar Hinweise …
    https://www.rechtambild.de/2014/09/fotografieren-und-veroeffentlichen-von-autokennzeichen-was-ist-erlaubt/

     
  7. 9. rd

    @CJM Üblicherweise, ja. Wenn man aber fragt, warum, weiß niemand eine überzeugende Antwort.

     
  8. 8. CJM-Gast

    Üblicherweise werden bei solchen Unfallfotos die Kennzeichen verpixelt!!!

     
  9. 7. ???

    Natürlich gibt es auch immerwieder Lebenssituationen, in denen Menschen einfach momentane Probleme mit der „Technikerneuerung“ haben……. aber das ist leider oft mit katastrophalen Folgen verbunden.

    Umgekehrt würde sehr oft, die noch sehr junge Generation, sich mit althergebrachter Bedienungsweise und Zusammenbau, z.B. alter Fahrzeuge, nicht auskennen.

    Vielleicht wäre es doch ratsam voneinander zu lernen, gegenseitige Erfahrungen auszutauschen und auch ev. Ratschläge anzumehmen……… 🙂

     
  10. 6. Jürgen Böll

    @Klever aus Rees
    Die älteren Mitbürger sind auf Grund des miserabelen öffentlichen Nahverkehr mit schlechten Verbindungen in Kleve und dem Umland / am Niedrrhein auf ihre Autos angewiesen.
    Nimmt man denen nun das Auto bzw. den Führerschein sperrt man den Bürger in Ortsteilen wie Düffelwart / Keeken / Reichswalde / Zyfflich / Luisendorf / Wart am Rhein / Griether Ort ein und beschränkt ihn in seiner Mobilität und damit seiner Lebensqualität.

    Wir sind hier nicht im Ruhrgebiet oder einer Großstadt mit einem funktionierenden, eng getakteteten ÖPNV aus Bus, Straßen- und U-Bahn wo man ohne weiteres ohne Auto auch klarkommt.

    Mein Vater ist selbst über 80 und noch fit was das Autofahren angeht, Einkäufe beim Aldi und beim Blumencenter dem Baumarkt wären ohne Auto nicht denkbar und würde ihn isolieren und zum Zuhause sitzen verdammen, denn die nächste Bushaltestelle wäre 500m entfernt, eine Fahrt mit dem Bus zum Baumarkt Swertz würde fast 55 Minuten reine Fahrzeit dauern ohne die Wartezeiten am Busbahnhof.

    Natürlich werden die Älteren im Alter unsicherer was das fahren angeht, aber wer will festlegen das man mit 60 seinen Führerschein abgeben soll!
    Wenn Sie selber so alt sind werden sie wahrscheinlich auch froh sein noch via Auto mobil zu sein und ihre persönliche Freiheit geniesen zu dürfen, hinfahren zu können wohin Sie auch möchten.

     
  11. 5. laloba

    … hätte aber auch ein jüngerer Mensch sein können, oder? Jemand, der gerade auf’s Handy guckt oder so …

    Fahrtauglichkeitsprüfung mit Eintritt in die Rente? Wär dann ja recht früh und klingt so wie ‚wer nicht mehr zu den Arbeitnehmern gehört, kann auch nicht mehr Autofahren‘ … das wäre das falsche Signal

     
  12. 4. rd

    @Klever aus Rees Das aber wird in Deutschland nicht kommen, weil es das Autofahren ist, was die Alten das Alter nicht spüren lässt. Aber deshalb werden die autonom fahrenden Autos kommen, nach den E-Bikes das zweite Gefährt des demographischen Wandels

     
  13. 3. Klever aus Rees

    Das sieht so aus als wäre man praktisch ungebremst aufgefahren.
    Ich halte eine Fahrtauglichkeitsprüfung mit eintritt in die Rente für unbedingt notwendig. Danach alle 2 Jahre eine kurze Fahrt mit einem Fahrlehrer der die Tauglichkeit bewertet.
    Aber in Deutschland wohl nicht zu machen.
    Es sei denn man würde mit eintritt in die Rente auch das Wahlrecht verlieren. Was eigentlich auch die richtige Entscheidung wäre.

     
  14. 2. Günter Hoffmann

    Was für ein Schrott Haufen aus Plastik und Dünnblech ,alles neuere Autos ,im Stehen zusammen geschoben ? Mein alter 124 Daimler hätte nur mal kurz gehustet.

     
  15. 1. Lohengräm

    Amelkreuzung ?