Auflösungserscheinungen

rd | 22. November 2015, 14:11 | 15 Kommentare

… am Altrhein

(Foto © Thomas Arntz)

(Foto © Thomas Arntz)

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  1. 15. Hannes

    Der Klub der Dichter und Denker…. Aber:
    Ging es hier nicht mal um die Sinnhaftigkeit einer Schleusensanierung und deren Kosten?

     
  2. 14. otto

    @13. Wolfgang Look,

    dazu möchte ich antworten mit Zeilen (aus dem Bi-yän-lu und dem Mumonkan)

    – der geglückte Tag ist der tiefe All-Tag, der in sich ruht. Es gilt, in der Wiederholung des Gewöhnlichen, des Uralten
    das ungewöhnliche zu erblicken.
    Hundert Blumen im Frühling, im Herbst der Mond. Ein kühler Wind im Sommer, im Winter Schnee. Wenn am
    Geist nichts Unnützes haftet, dies fürwahr ist für den Menschen gute Zeit.-

     
  3. 13. wolfgang look

    Der Himmel kommt auf ERden, um die Erde zum Himmel zu machen, das ist der Kern der Weihnachtsbotschaft, die der Text in zweiten Teil verschlüsselt ausdrückt. Es ist Ende November und die Lebenskräfte der Natur erlahmen, Einsamkeit, Kargheit, STille, EInfachheit herrschen vor. Der äußere Himmel ist dabei Gleichnis (Faust II, Alles Vergängliche ist nur ein GLeichnis), d.h. er verweist in seiner Wolkesnlosigkeit, d.h. REinheit auf den eigentlichen Himmel,die FÜlle des Lebens, den inneren Frieden, die Ewigkeit, die Liebe usw. Nachdem Gott Weihnachsten Personenwurde, wird die Welt verwandelt. Er höchste Zustand der Einheit mit GOtt ist der ewige lobpreis (der ENgel). DIesem schließt sich der Mensch und die Natur an. Wenn eine Beziehung vollkommen harmonisch ist, lobt man nur und genau dass macht die Natur am ENde. Die Natur ist dabei nicht nur Ausdruck toter naturgesetze wie in der Wissenschaft, sonder Person, d.h. sie kann singen, sprechen, der weiße mund ist der Schnee. DIe EInfachheit ist Voraussetzung für die Erkenntnis der Größe der Natur, die (Bonaventura) eine MItteilung GOttes an uns ist, von seiner Schönheit. Der Niederrhein ist vieleicht eine kleine und ablegenee Welt, aber gerade durch geeignet Ort für WEihnachten zu sein, Die GEburt Gottes in der Bedeutungslosigkeit, wie oben eben Der Himmel wird WEt und macht die Wet zum HImmel, man kann darüber lachen, aber das ist der Sinn

     
  4. 12. otto

    @10/11,

    werte Damen, ich möchte euch nicht widersprechen. Für mich enthalten die Schanz, der Altrhein, der helle
    Strang, Wardhausen etc. soviel Erinnerungen und auch heute noch solch eine starke Anziehungskraft, dass ich das Fühlen dieser Landschaft dem Verstehen der Worte voran gestellt habe.

     
  5. 11. Laloba

    Hoffentlich … Man muss nicht alles genauso fühlen um es zu als kreativen Ausdruck schätzen zu können … Und der wird immer gebraucht

     
  6. 10. Müller-Intveen

    @9.otto
    Grämen Sie sich nicht,Otto, da gibt es mal wieder nichts zu verstehen. Aber nett, mit wie viel Feingefühl Sie das
    dem Verfasser klar zu machen versuchen! Ich bin überzeugt, das wird ihn beflügeln und er wird uns weiterhin beglücken…

     
  7. 9. otto

    @8.Wolfg. Look,

    deine Verse zu lesen bedingt, zu fühlen was du beschreibst. Geschieht das nicht, bleibt es lediglich beim Lesen
    ohne in der Tiefe zu verstehen, was du ausdrückst.

     
  8. 8. wolfgang Look

    Scheidendes Land

    Unscheinbar…schön…des Altrheins Flussbett singt im Bunde
    Mit uns’rem Herbstland naher Ewigkeiten Lieder,
    Und Schatten fallen wie der Kinderaugen müde Abendlider
    Ins schläfr‘ge Schimmerlicht zu später Tagesstunde.

    Bei einer grünen Wiese, die sich zu des Flussbetts Ufer neigt,
    Nur busch’ger Bäume bräunlich-gelbes Hochzeitskleid verziert
    Des Rinnsals losen Lauf noch, der sich bald in Einsamkeit verliert,
    Dass eine unsichtbare Vogelschar das Lied des Abschieds geigt!

    Wie schön bist du, du kalter Himmel ohne Wolke
    Du friedlich Abbild jener hohen, heil’gen Welt
    Mit der du feiernd bald zu uns auf Erden kommst!

    Wie schön bist du, wenn dann der Altrhein und die kalten Kolke
    Mit weißem Mund aus Schönheit, Einfachheit den Schöpfer loben,
    Und unser kleines Land ins große Reich der Engel heben!

     
  9. 7. otto

    Das Bild stimmt nicht mehr, der Wasserstand ist gestiegen!

     
  10. 6. Mut zur Wahrheit

    Ich hatte mal in einer Zeitung gelesen das es zur „Chefsache“ gemacht wird.

    Gib dem Volk „Brot und Spiele“.

     
  11. 5. Jürgen Böll

    Es gab Ausflugsschiffe, die früher regelmäßig Kleve ansteuerten.
    Aber lang anhaltende Niedrigwasser der letzten Jahre (verursacht durch deutlich kleinere Gletscher in den Alpen) und das Versanden des Altrheines (auch das gab es immer schon, aber wird durch das Bundesschiffahrtsamt nicht mehr ausgebaggert) war diese Strecke zu oft gerade im Sommer geschlossen und damit völlig unrentabel. Diese Strecke nach Kleve und die Schleusungen sind wie schneefreie Berge im Winter und deshalb wirtschaftlicher Unsinn.
    Und um die Nutzung für jeden nach Zahlen zu verdeutlichen.
    Im Jahre 2011 gab es laut Auskunft des Betreibers 70 Schleusungen. Zieht man davon die Nutzer der Bootshalle der beiden Wassersportvereine im Herbst und Frühjahr ab, dürfte die Zahl der nutzenden Schleusengäste fast gegen Null gehen.
    Da saßen also lange Jahtre ein bis zwei Mitarbeiter des Bundes wahrscheinlich mehrere Monate am Stück in ihrem Schleusenwärterhäuschen ohne auch nur einen der die Schleuse nach Kleve benutzte.

    Die Vereine hatten in den vergangenen Jahren zudem mehrfach das Problem, das die Boote bei Niedrigwasser auf dem Kiel in Brienen an den Steganlagen aufstanden.
    Wer baggert denn zukünftig unter den Stegen und von dort bis zum Vossegat die Strecke aus, der Bund für eine unbedeutenden Nebenarm ohne wirtschaftlichen Nutzen?
    Dies wäre neben den Kosten für die Schleuse ein weiterer immer wiederkehrender Millionenbetrag.

    Es gibt in weniger als 30km Radius genügend Alternativen für die Klever Wassersportler, welche keine Millionensubvention kosten, da Infrastrucktur und Wasserwege mit ausreichender Tiefe vorhanden ist.
    Es sind schon Eigentümer von Booten längst von Brienen weggezogen, z.B nach Emmerich oder Xanten
    Das Klever Stadtmarketing und die Klever Stadtpolitik sollte die Augen nicht vor der Realität verschließen

    Die Schleusenbefürworter sollten der Realität ins Auge sehen, den eine Instandsetzung der Schleuse wäre pure Steuergeldverschwendung.

    Peter Wanders hatte dazu mal eine Kalkulation aufgemacht:
    Nutzungsrechnung nach offiziellen Daten im Internet aus dem Jahr 2011:
    Geschleuste Sportboote 70, Personalkosten 82.000,00 macht cirka 1.200,00 pro Schleusung.
    Dazu kommen noch die Gemeinkosten für Strom, Heizung, Wasser, Kanalgebühren, Versicherung, Mitarbeiterfahrzeug, Wartung etc.. = ca. x-Hunderter pro Schleusung
    Pro Million mit 4% finanzierten Sanierungskosten steigen die Kosten pro Schleusung nochmal um ca. 600,00 Euro.
    Bei 3.000.000.00 Sanierungskosten ergibt sich insgesamtmit Personal und Gemeinkosten eine Summe von mehr als 3.000,00 pro Schleusung.

     
  12. 4. Friedrich Foerster

    Das nächste Jahrhundert-Hochwasser wird bestimmt kommen –
    bevor hundert Jahre vergangen sind.

     
  13. 3. Lohengräm

    Das wär im übrigen der Oberhammer.
    Man wäre tatsächlich so besch… und saniert die Schleuse und dann wird die Exodus trotzdem aufn Traktor verladen und nach Emmerich verbracht.

    😀

     
  14. 2. Lohengräm

    @1:

    Aber klar doch. Das ist doch viel wichtiger und sinnvoller als diese doofe Bahnlinie nach Nijmegen.

     
  15. 1. Hannes

    Und bei derartigen Wasserständen, die sich in den letzten Jahren immer öfter und länger zeigten, diskutiert man noch ernsthaft über die millionenschwere Reparatur der Schleuse Brienen???