»Die Europäische Kommission wird untersuchen, ob die zwischen Behörden und den Flughäfen Niederrhein-Weeze, Altenburg-Nobitz(beide in Deutschland), Pau (Frankreich) und Västerås (Schweden) getroffenen Finanzierungsvereinbarungen sowie die zwischen diesen Flughäfen und einigen sie anfliegenden Luftfahrtgesellschaften Preisnachlass- und Marketingvereinbarungen den EU-Beihilfevorschriften entsprechen.« So beginnt eine Pressemitteilung der EU-Kommission vom heutigen Tage, die an der Nassauer Allee für neue Blutstürze gesorgt haben dürfte. Das Verfahren werde ergebnisoffen geführt.
Zu Weeze wird das Folgende konkret ausgeführt:
Niederrhein-Weeze ist ein Regionalflughafen in Nordrhein-Westfalen in der Nähe von Duisburg. Es steht zu vermuten, dass er in den letzten zehn Jahren verschiedene Darlehen und Zuschüsse zu nicht marktüblichen Bedingungen erhalten hat. Er befindet sich zudem in finanziellen Schwierigkeiten, und der Flugbetrieb scheint auf öffentliche Unterstützung angewiesen zu sein. Die Kommission hat daher Zweifel daran, dass die Behörden den Grundsatz des marktwirtschaftlich handelnden Kapitalgebers befolgt haben und dass der Flughafen unter Marktbedingungen betriebsfähig wäre.
Dreams are my reality… –– Aufwachen, Herr Landrat!
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