Wenn die Stadtwerke Kleve vorhaben, die Bevölkerungszahlen durch das gezielte Auslösen von Herzinfarkten zu senken – dann ist ihnen dieses Projekt mit der Aussendung der Jahresabrechnungen 2011 zweifelsohne meisterlich gelungen. Oben der Ausschnitt der wahnwitzigen Rechnung für einen Kunden aus Kranenburg, der vier Monate und 22 Tage seine 45 Quadratmeter große Dachgeschosswohnung mit Gas aus Kleve heizte. Das kostet – in seinem Fall exakt 66.935,13 € Euro, also gut 461 € pro Tag, und es handelte sich noch um die wärmsten Monate des Jahres. Dem Kunden sei allerdings auch empfohlen, selbst bei sibirischen Verhältnissen das Heizen lieber ganz bleiben zu lassen, angesichts einer mit der Rechnung ebenfalls in Aussicht gestellten monatlichen Abschlagszahlung in Höhe von 25.969 €! Da lässt sich kaum gegenanarbeiten…
Sicherlich werden die Stadtwerke Kleve gleich morgen früh hier anrufen und den »bedauerlichen« Fehler erklären, vielleicht hat der Ableser eine 1 mit einer 9 verwechselt, oder irgendwas ist um drei Dezimalstellen verrutscht oder was auch immer – aber dieser adrenalinspendende Vorfall sollte uns allen Mahnung sein, einen genauen Blick auf das zu werfen, was die Stadtwerke gestern an die meisten Haushalte der Region versandt haben.




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